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Joseph von Eichendorff

Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 18.05.2001    um 15:16 Uhr   
Der alte Garten

Kaiserkron' und Päonien rot,
Die müssen verzaubert sein,
Denn Vater und Mutter sind lange tot,
Was blühn sie hier so allein?

Der Springbrunnen plaudert noch immerfort
Von der alten schönen Zeit,
Eine Frau sitzt eingeschlafen dort,
Ihre Locken bedecken ihr Kleid.

Sie hat eine Laute in der Hand,
Als ob sie im Schlafe spricht,
Mir ist, als hätt ich sie sonst gekannt -
Still, geh' vorbei und weck sie nicht!

Und wenn es dunkelt das Tal entlang,
Streift sie die Saiten sacht,
Da gibt's einen wunderbaren Klang
Durch den Garten die ganze Nacht.


Abendlandschaft

Der Hirt bläst seine Weise,
Von fern ein Schuss noch fällt,
Die Wälder rauschen leise
Und Ströme tief im Feld.

Nur hinter jenem Hügel
Noch spielt der Abendschein -
O hätt ich, hätt ich Flügel,
Zu fliegen da hinein!


Der Freund

Wer auf Wogen schliefe,
Ein sanft gewiegtes Kind,
Kennt nicht des Lebens Tiefe,
Vor süßen Träumen blind.

Doch wen die Stürme fassen
Zu wildem Tanz und Fest,
Wen hoch auf dunklen Straßen
Die falsche Welt verläßt:

Der lernt sich wacker rühren,
Durch Nacht und Klippen hin
Lernt er das Steuer führen
Mit sichrem, ernstem Sinn.

Der ist von echtem Kerne,
Erprobt zu Lust und Pein,
Der glaubt an Gott und Sterne:
Der soll mein Schiffmann sein.


Sehnsucht

Es schienen so golden die Sterne,
Am Fenster ich einsam stand
Und hörte aus weiter Ferne
Ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte,
Da hab ich mir heimlich gedacht:
Ach, wer da mitreisen könnte
In der prächtigen Sommernacht!

Zwei junge Gesellen gingen
Vorüber am Bergeshang,
Ich hörte im Wandern sie singen
Die stille Gegend entlang:
Von schwindelnden Felsenschlüften,
Wo die Wälder rauschen so sacht,
Von Quellen, die von den Klüften
Sich stürzen in die Waldesnacht.

Sie sangen von Marmorbildern,
Von Gärten, die überm Gestein
In dämmernden Lauben verwildern,
Palästen im Mondenschein,
Wo die Mädchen am Fenster lauschen,
Wann der Lauten Klang erwacht,
Und die Brunnen verschlafen rauschen
In der prächtigen Sommernacht


Die Nacht

Nacht ist wie ein stilles Meer,
Lust und Leid und Liebesklagen
Kommen so verworren her
In dem linden Wellenschlagen.

Wünsche wie die Wolken sind,
Schiffen durch die stillen Räume,
Wer erkennt im lauen Wind,
Ob's Gedanken oder Träume? -

Schließ ich nun auch Herz und Mund,
Die so gern den Sternen klagen:
Leise doch im Herzensgrund
Bleibt das linde Wellenschlagen


xxx
Wer noch andere Gedichte von Eichendorff kennt, kann sie liebend gern dazu schreiben. Ich würd mich wahnsinnig freuen!!
T.-Lee
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"Autor"  
Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 18.05.2001    um 15:41 Uhr   
Der Nachtvogel
Liegt der Tag rings auf der Lauer,
Blickt so schlau auf Lust und Trauer:
Kann ich mich kaum selbst verstehen.
Laß die Lauscher schlafen gehen!
Nur ein Stündchen unbewacht
Laß in der verschwiegnen Nacht
Mich in deine Augen sehen
Wie in stillen Mondenschein.
In dem Park an der Rotunde,
Wenn es dunkelt, harr ich dein.
Still und fromm will ich ja sein.
Liebste, ach nur eine Stunde! -
Sieh mir nicht so böse drein!
Willst du nie dein Schweigen brechen,
Ewig stumm wie Blumen sein:
O so laß mich das Versprechen
Pflücken dir vom stillen Munde:
Liebste, ach nur eine Stunde.
In dem Park an der Rotunde,
Wenn es dunkelt, harr ich dein.

Und kann ich nicht sein
Mit dir zu zwein,
So will ich, allein,
Der Schwermut mich weihn!

Wie wäre es damit? CU SemperFidelis
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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 18.05.2001    um 16:11 Uhr   
DANKE!! knuddel
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"Autor"  
Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 18.05.2001    um 17:02 Uhr   
Noch mehr? Oder gehen auch andere?
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"Autor"  
Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 18.05.2001    um 17:04 Uhr   
???
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Nutzer: tigresse
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geschrieben am: 18.05.2001    um 17:31 Uhr   
(zitat)Joseph von Eichendorff

Schläft ein Lied in allen Dingen
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.(/zitat)

remembering..,

t.

@tiger-lee :: Link :-)
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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 18.05.2001    um 17:36 Uhr   
Wow, danke tigresse!
Werd mich gleich mal umsehen...
T.-Lee
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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 18.05.2001    um 17:44 Uhr   
Die Seite ist echt genial!!!
:-)):-)):-)):-)):-)):-))

T.-Lee
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Nutzer: Jamilie
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geschrieben am: 18.05.2001    um 17:45 Uhr   
BEI EINER LINDE

Seh ich dich wieder, du geliebter Baum,
In dessen junge Triebe
Ich einst in jenes Frühlings schönstem Traum
Den Namen schnitt von meiner ersten Liebe?

Wie anders ist seitdem der Äste Bug,
Verwachsen und verschwunden
Im härtren Stamm der vielgeliebte Zug,
Wie ihre Liebe und die schönen Stunden!

Auch ich seitdem wuchs stille fort, wie du,
Und nichts an mir wollt weilen,
Doch meine Wunde wuchs - und wuchs nicht zu,
Und wird wohl niemals mehr hienieden heilen.

(Joseph von Eichendorff)

Jamilie
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"Autor"  
Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 18.05.2001    um 19:17 Uhr   
ich meinte ob du auch andere gedichte willst nicht nur welche von eichendorff
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"Autor"  
Nutzer: tigresse
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geschrieben am: 18.05.2001    um 22:55 Uhr   
titel dieses threads:
(zitat)Joseph von Eichendorff(/zitat)

wer lesen kann.. and so on.
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"Autor"  
Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 19.05.2001    um 19:10 Uhr   
Werd mit Begeisterung auch andere Gedichte lesen. Dazu bin ich ja im Poesie-Forum.
nur besser nit in diesem thread...;-)
T.-Lee
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"Autor"  
Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 19.05.2001    um 20:34 Uhr   
Steuert auch zwei Gedichte bei und hofft, es gefällt Tiger-Lee ...

Komm, Trost der Welt

Komm, Trost der Welt, du stille Nacht!
Wie steigst du von den Bergen sacht,
Die Lüfte alle schlafen,
Ein Schiffer nur noch, wandermüd,
Singt übers Meer sein Abendlied
Zu Gottes Lob im Hafen.
Die Jahre wie die Wolken gehn
Und lassen mich hier einsam stehn,
Die Welt hat mich vergessen,
Da tratst du wunderbar zu mir,
Wenn ich beim Waldesrauschen hier
Gedankenvoll gesessen.

O Trost der Welt, du stille Nacht!
Der Tag hat mich so müd gemacht,
Das weite Meer schon dunkelt,
Laß ausruhn mich von Lust und Not,
Bis daß das ewige Morgenrot
Den stillen Wald durchfunkelt.

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Wünsche dir Licht und Sonne ...

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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 19.05.2001    um 20:44 Uhr   
sprachlos ist
....Passt ziemlich gut zu mir.....
T.-Lee
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"Autor"  
Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 26.05.2001    um 14:15 Uhr   
hochschiebelt
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Shari
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geschrieben am: 26.05.2001    um 14:57 Uhr   
Auf meinem Kindes Tod

Von fern die Uhren schlagen,
Es ist schon tiefe Nacht,
Die Lampe brennt so düster,
Dein Bettlein ist gemacht.

Die Winde nur noch gehen
Wehklagend um das Haus,
Wir sitzen einsam drinne
Und lauschen oft hinaus.

Es ist, als müßtest leise
Du klopfen an die Tür,
Du hätt'st dich nur verirret
Und kämst zurück zu mir.

Wir armen, armen Tore!
Wir irren ja im Graus
Des Dunkeln noch verloren -
Du fandest längst nach Haus.


(Joseph von Eichendorff)
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"Autor"  
Nutzer: Aoifa
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Anzahl Nachrichten: 1971

geschrieben am: 28.05.2001    um 08:27 Uhr   
Benötigst du noch weitere Gedichte von Eichendorff?
Zu meiner "Sammlung" gehören -außer der bereits unter tigresses Internetadresse aufgeführten Gedichte- noch ca 30 weitere ...
Da ich nicht beurteilen kann wofür du sie benötigst bzw. welche Gedichte du bereits hast, würde ich mich über eine Nachricht von dir freuen ...

Wünsche dir einen schönen Tag ...
Licht und Sonne ...
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"Autor"  
Nutzer: Sellaris
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geschrieben am: 29.05.2001    um 12:11 Uhr   
Seliges Vergessen

Im Winde fächeln,
Mutter, die Blätter,
Und bei dem Säuseln
Schlummre ich ein.

Über mir schwanken
Und spielen die Winde,
Wiegen so linde
Das Schifflein der Gedanken,
Wie wenn ohne Schranken
Der Himmel mir offen,
Daß still wird mein Hoffen
Und Frieden ich finde,
Und bei dem Säuseln
Schlummre ich ein.

Erwachend dann sehe,
Als ob sie mich kränzen,
Rings Blumen ich glänzen,
Und all meine Wehen
Verschweben, vergehen,
Der Traum hält sie nieder,
Und das Leben gibt wieder
Das Flüstern der Blätter,
Und bei dem Säuseln
Schlummre ich ein.

Noch ein kleiner Beitrag für deine Sammlung....
Ein wirklich gute Idee von dir!
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"Autor"  
Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 22.06.2001    um 21:34 Uhr   
Im Alter

Wie wird nun alles so stille wieder!
So wars mir oft in der Kinderzeit,
Die Bäche gehen rauschend nieder
Durch die dämmernde Einsamkeit,
Kaum noch hört man einen Hirten singen,
Aus allen Dörfern, Schluchten weit
Die Abendglocken herüberklingen,
Versunken nun mit Lust und Leid
Die Täler, die noch einmal blitzen,
Nur hinter dem stillen Walde weit
Noch Abendröte an den Bergesspitzen,
Wie Morgenrot der Ewigkeit.


Nachtzauber

Hörst du nicht die quellen gehen
Zwischen Stein und Blumen weit
Nach den stillen Waldesseen,
Wo die Marmorbilder stehen
In der schönen Einsamkeit?
Von den Bergen sacht hernieder,
Weckend die uralten Lieder,
Steigt die wunderbare Nacht,
Und die Gründe glänzen wieder,
Wie dus oft im Traum gedacht.

Kennst die Blume du, entsprossen
In dem mondbeglänzten Grund?
Aus der Knospe, halb erschlossen,
Junge Glieder blühend sprossen,
Weiße Arme, roter Mund,
Und die Nachtigallen schlagen,
Und rings hebt es an zu klagen,
Ach, vor Liebe todeswund,
Von versunknen schönen Tagen -
Komm, o komm zum stillen Grund!


Abschied

Abendlich schon rauscht der Wald
Aus den tiefen Gründen,
Droben wird der Herr nun bald
An die Sterne zünden,
Wie so stille in den Schlünden,
Abendlich nun rauscht der Wald.

Alles geht zu seiner Ruh,
Wald und Welt versausen,
Schauernd hört der Wandrer zu,
Sehnt sich recht nach Hause,
Hier in Waldes grüner Klause
Herz, geh endlich auch zur Ruh!


Nachts

Ich stehe in Waldesschatten
Wie an des Lebens Rand,
Die Länder wie dämmernde Matten,
Der Strom wie ein silbern Band.

Von fern nur schlagen die Glocken
Über die Wälder herein,
Ein Reh hebt den Kopf erschrocken
Und schlummert gleich wieder ein.

Der Wald aber rühret die Wipfel
Im Traum von der Felsenwand.
Denn der Herr geht über die Gipfel
Und segnet das stille Land.


@aoifa Ich benötige die Gedichte nicht für einen bestimmten Zweck. Eichendorff gehört zu meinen Lieblingsdichtern und ich freue mich über alles, was ich von ihm zu lesen kriege. Leider sind die einzigen Gedichte, die ich habe, die hier aufgeschriebenen.

@sellaris höflich knickst Vielen Dank!

xxx
T.-Lee
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Nutzer: Breitfuß
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geschrieben am: 22.06.2001    um 21:44 Uhr   
SO ODER SO

Die handeln und die dichten,
Das ist der Lebenslauf,
Der eine macht Geschichten,
Der andre schreibt sie auf,
und der will beide richten;
So schreibt und treibt sich`s fort,
Der Herr wird alles schlichten,Verloren ist kein Wort.

(Joseph von Eichendorff)
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"Autor"  
Nutzer: Breitfuß
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geschrieben am: 22.06.2001    um 22:08 Uhr   
Joseph (Karl Benedikt) Freiherr von Eichendorff
Geb.10.3.1788 Schloß Lubowitz bei Ratibor/Oberschlesien;
gest.26.11.1857 Neisse/Schlesien

Eichendorff entstammte einer katholischen Adelsfamilie. Nach dem Besuch des kath. Gymnasiums in Breslau 1801-1804 begann er ein Jurastudium in Halle 1805/06,das er 1807/08 in Heidelberg fortsetzte.1808 unternahm er eine Bildungsreise nach Paris und Wien,von wo aus er 1810 nach Lubowitz zurückkehrte und dort den Vater bei der Verwaltung der Güter unterstützte.Den Winter 1809/10 verbrachte er in Berlin,besuchte Vorlesungen bei Fichte und kam mit Armin,Brentano und Kleist zusammen.In Wien setzte er 1810 das Studium fort und schloß es 1812 ab. 1813-1815 nahm er an den Befreiungskriegen teil. 1816 trat er in den preußischen Staatsdienst als Referendar in Breslau.,wurde 1821 kath.Kirchen-und Schulrat in Danzig,1824 Oberpräsidialrat in Königsberg. 1831 übersiedelte er mit der Familie nach Berlin und war dort in verschiedenen Ministerien beschäftigt,bis er 1841 zum Geheimen Regierungsrat ernannt wurde; 1844 ging er in Pension.
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"Autor"  
Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 22.06.2001    um 22:17 Uhr   
JUBEL Danke, danke, danke, danke, danke.....
Füsserl, du bist toll! Woher hast du das?
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"Autor"  
Nutzer: Breitfuß
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geschrieben am: 23.06.2001    um 20:47 Uhr   
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mfg
Breitfuß
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