Auf den Beitrag: (ID: 29651) sind "2" Antworten eingegangen (Gelesen: 351 Mal).
"Autor"

Satan

Nutzer: .Satan.
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 20.05.2001
Anzahl Nachrichten: 26

geschrieben am: 03.06.2001    um 02:57 Uhr   
Einst lag ich im Bett.
Es war Dunkel und der Mond schien hell.
Ich weiß nicht mehr den Tag,
aber es war gegen Mitternacht.
An diesem Tage,
der eigentlich wie jeder andere Tag verlief,
war mein Schlaf unruhig.
Ich wälzte mich hin und her,
schrie leise, kaum hörbar,
und schwitze.
Leise tropften die Schweißperlen von meinem Gesicht,
auf das Schneeweiße Bettlacken.
Doch davon wurde ich wach!

Ich saß senkrecht im Bett.
Es war,
als würde der Mond genau auf mich scheinen,
doch die Vorhänge an meinem Fenster,
verdeckten die Aussenwelt.
Verwirrt und naßgeschwitzt erhebte ich mich,
und stand neben meinem Bett.
Vor mir war ein grelles Licht.
Langsam näherte ich mich dem Licht,
packte noch mein Kissen unter den Arm,
und ging mit weitaufgerissenen Augen,
und sehr vorsichtgen Schritten auf das Licht zu.
Ich hielt meine Hand gegen die Augen,
denn es blendete so.
Ich wollte stehen bleiben,
doch meine Füße waren unkontollierbar.
Aus dem Licht kam ein Schatten,
welcher genau auf mich zusteuerte.
Ich kniff meine Augen zusammen,
doch konnte nicht erkennen wer da aus dem Licht kam.

Dann war es,
als verlor ich mein Bewußtsein.

Ich öffnete die Augen.
Das Licht war weg.
"Was für ein Traum" dachte ich.
Ich weiß nicht wieviel Uhr es waren,
doch es müßte Mittags gewesen sein.
Es roch im Haus nach Essen.
Ich erhob mich und ging zum Fenster,
wo ich die Vorhänge wegzog.
Ich wollte die frische Sommerluft einatmen,
doch ich roch nichts.
Ich wollte von den Sonnenstrahlen empfangen werden,
doch da waren keine.
Es war dunkel.
Es war schwarz.
Doch der Mond war weg.
Es war Mittag soviel stand fest,
doch warum war es wie Nachts?

Ich schreckte zurück,
vor dem Bild das ich da gerade sah.
Setzte mich auf meine Bettkante,
und atmete schwer.
Das war kein Traum die Nacht,
das begriff ich langsam.
Ich überlegte und überlegte.
Wollte wissen,
welche Gestalt aus dem Licht kam.
Ich schloß meine Augen und ließ mich aufs Bett fallen.

Da stand ich wieder.
Vor dem Licht.
Der Schatten kam auf mich zu.
Diesmal war ich vorbereitet.
Ich wollte wissen wer das da ist.
Mutig ging ich auf den Schatten zu.
Ich hörte ein Lachen,
welches noch heute in meinem Kopf hallt.
Langsam wurde das Bild klarer,
bis ich dann erkannte,
wer da vor mir stand.

Ich riss meine Augen auf und stand senkrecht neben dem Bett.
Ängstlich wich ich zurück,
mein Schneeweißes Bettlacken,
war Pechschwarz.
Ich begegnete einem Wesen,
welches mir alles nahm,
was ich in meinem Leben erlernt hatte.
Das schlimmste allerdings war,
dass es mir die Fähigkeit nahm,
Farben zu erkennen.
Für mich war alles schwarz und grau.
Deshalb freute ich mich jede Nacht,
meine Augen zu schließen,
und in das Licht zu gehen.
In das Licht,
wohinter ein Reich war,
mit gelben, roten und orangenen Farben.
Ein Reich,
wo er lebt.
Satan!


schluckt und mit diesen Worten verschwindetz

Teufelchen

  Top
"Autor"  
Nutzer: DarkSecretLove
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 07.06.2001
Anzahl Nachrichten: 6

geschrieben am: 09.08.2001    um 23:08 Uhr   
Schööööön :-)

*winkerz und verschwindet...

~Dark
  Top
"Autor"  
Nutzer: abalone
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1200

geschrieben am: 09.08.2001    um 23:32 Uhr   
warum zeilenumbrüche?
  Top