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Such euch euren eigenen sinn mal sehen ob ihr einen findet.

Nutzer: Sabnock
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geschrieben am: 04.06.2001    um 09:32 Uhr   
Die Nacht voll fremder Lichter.
Tagferne Welten und Schatten die blüh’n.
Der Wind aus norden weht Kälte heran
und Lüfte lebendig glüh’n.
Der Engel des Schicksals,mit brennenden Augen,bewacht er den neuen Tag.
Deine Augen ferne Welten.
Warm wie das Tageslicht,
kalt wie die Nacht.
Mond mein Begleiter,auf Feuerwegen.
Fern doch so nah wie ein Freund.
Drachenschwingen,tragen mich weiter.
Hinaus auf den Flug durch die Zeit.
Von Ferne tönt Lachen,der Tag neigt sich langsam.
Dort geh ich und suche das Licht.
Welt schläft nun, um morgen erneut zu erwachen.
Doch dann ganz gewiss ohne mich.
Die Angst ein Tier,fällt durch das Fenster
und hart klopft die Brust vor Schmerz.
Dein nachtschwarzer Pfad.
Ich geh ihn und such,mein verzagtes, vergessenes Herz.
Die Kühle des Wassers,Poesie der Sinne ,
dunkel, blau und kalt.
Der Phönix fliegt talwärts,
auf seinem Fluge,macht er niemals halt.
Er schafft aus Gezeiten und schmelzendem Stein,
einen Thron und bewacht ihn mit Licht.
Mit schwingenden Flügeln und Schwertern aus Rache.
Bis das sein Leben erlischt.
Schwarzblaues Wasser,tiefe Brunnen.
Ich seh deine Augen voll Schmerz.
Versuch zu berühren,durch steinerne Mauern
und leise weint mein Herz.
Meine Gedanken, wogende Fänge.
tragen mich bis ich mich darin verlier.
Flucht, wie ein Dieb, durch Nebelgefilde
bin ich auf der Suche nach mir.
Rot, mein blut fließt stetig vergessen
Und nimmt meiner Seele das Leid.
Bis zu dem Tag, wenn Schneefelder glühen.
Dann bin ich endlich befreit.
Wolken sie ziehen wie Schiffe vorbei
Will ihnen folgen auf ihrer Reise.
Doch sie sagen mir „Bitte verzei“
Verlassen mich lautlos und leise.
Der Engel ihr Wächter,ein lebloser Schatten,
erschöpft senkt er sein Gesicht.
Gescheitert an unendlicher Trauer,
stirbt er in düsterem Licht.
Kerzenflamme, flackernde Helle.
Ein Hauch von Wärme,in schmerzender Nacht.
Tanzende Schatten,in einsamem Leben.
Fühl mich allein doch bewacht.
Ein Pilgerer zwischen den Welten.
Gejagter der keinem vertraut.
Ein Suchender ohne Heimat.
Ein niemand den auch niemand braucht.
Schwärze. Lichtlos. Der Regen fällt dumpf.
Ein wogender Schatten der traurig lacht.
Der mächtige Donner grollt von fern,
doch kein Blitz durchzuckt die Nacht.
Ich dort sehe in eine Welt,
fern von mir, die keinem gehört.
Suche ein Licht das Hoffnung gibt.
Das diese Schwärze zerstört.
Du lächelst mich an,doch in deinen Augen,
steht eiskalt der Seelenschmerz.
Versuche zu fliehen vor diesem lächeln
und deinem versteinerten Herz.
Kein Hass, keine Trauer was ich spüre
Beklemmende Leere ist nun in mir.
Die Leere ist es die ich jetzt fühle,
denn meine Seele flog fort mit dir.
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