| "Autor" |
Was übrig blieb |
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geschrieben am: 04.06.2001 um 22:19 Uhr
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Wie lange stehe ich hier wohl schon?
Sinnlos zu zählen
die Stunden.
Genauso sinnlos wie zu zählen,
die Tropfen
fallend auf mich.
Nass,
nass und kalt.
Die Haare, die Kleider.
Nass und schwehr
ziehen mich herunter.
Will mich gerne ziehen lassen.
Denn irgendwo da unten bist du.
Du,
das was von dir übrig blieb.
Einsamer Gedanke,
auf einsamem Grab,
in einem Meer von fremden Gesichtern.
Wie lange schon?
Sinnlos zu zählen
die Stunden,
die Tränen,
die Versuche zu vergessen.
Nur um wieder hier im Regen zu stehen
und um dich
zu weinen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.06.2001 um 10:09 Uhr
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Es gibt viel Trauriges in der Welt
und viel Schönes.
Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben,
als man ertragen kann,
dann stärkt sich indessen leise das Schöne
und berührt wieder unsere Seele.
(H.v.Hofmannsthal)
schaut zu Sephonie
nichts geschieht ohne Sinn, nur wer vertseht zu warten, wird auch denn Sinn erkennen
S.blume |
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