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"Autor"

Der Wanderer

Nutzer: Dewin
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geschrieben am: 06.06.2001    um 03:59 Uhr   
Er zieht durch die Lande,
Nicht akzeptiert
Marschiert er bis zum Rande
Des Lebens und des Seins.
"Deswegen ist es meins,
Was ich denke in Gedanken"
Denkt er sich auf seinem Weg.
"Ich akzeptiere keine Schranken."
Doch er wandert über Planken,
Sie sind lose auf dem Steg.
Und sie schwanken.
Trotzdem kommt er sicher an,
Will sich bedanken.
Doch dann merkt er irgendwann,
Daß er es selber war,
Der er schaffte.
Es klang so sonderbar,
Was er nicht raffte.
Doch es ist wahr.
Und ihm wird klar,
Daß er immer schon wußte,
Daß er hier herüber mußte,
Und sei es noch so schwer.
Denn dort der laute Rufer,
Weit fort am andern Ufer,
Das war er.
Und so genießt er die Welt hier,
Und er denkt sich "es gefällt mir,
Was mir zuvor mißfiel."
Er ist am Ziel.

verbeugt vor "Seelenfluß"
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