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Heinz Erhardt |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 08:26 Uhr
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Wer kennt ihn nicht,den grossen Komödianten,den Meister des Wortspiels?
Ich finde,dass in diesen Foren seine Werke zu wenig beachtung finden,bis Dato.
DIE KUH
Auf der saftiggrünen Wiese
weidet ausgerechnet diese
eine Kuh,eine Kuh.
Ach,ihr Herz ist voller Sehnen,
und im Auge schimmern Tränen
ab und zu,ab und zu.
Was ihr schmeckte,wiederkaut se
mit der Schnauze,dann verdaut se
und macht Muh,und macht Muh.
Träumend und das Maul bewegend
schaut sie dämlich in die Gegend
grad wie du,grad wie du.
(Heinz Erhardt)
Fortsetzung erwünscht ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 08:41 Uhr
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DER SNOB
Sie reichten Weine mir und Bier
und Schnäpse und dergleichen -
dabei könn`n diese Leute mir
nicht mal das Wasser reichen!
ZU KURZ
Kaum,daß auf diese Welt du kamst,
zur Schule gingst,die Gattin nahmst,
dir Kinder,Geld und Gut erwarbst -
schon liegst du unten,weil du starbst.
Man gab uns mancherlei auf Erden:
zum Denken gab man uns das Hirn,
man gab uns Herz-und Leibbeschwerden,
doch auch den Himmel und den Zwirn.
Ich kann`s bis heute nicht verwinden,
deshalb erzähl` ich`s auch nicht gern:
den Stein der Weisen wollt` ich finden
und fand nicht mal des Pudels Kern.
DER FELS
Wenn dir ein Fels vom Herzen fällt,
so fällt er auf den Fuß dir prompt!
So ist es nunmal auf der Welt:
ein Kummer geht,ein Kummer kommt....
Ihr seit dran...... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 09:45 Uhr
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Zu Spät
Die alten Zähne wurden schlecht,
und man begann sie auszureißen,
die neuen kamen gerade recht,
um mit ihnen ins Gras zu beißen
*treffend*
mein besonderes Lieblingsgedicht:
Ritter Fips und sein anderes Ende
Es stand auf seines Schlosses Brüstung
der Ritter Fips in voller Rüstung
Da hörte er von unten Krach
und sprach zu sich: "Ich schau mal nach!"
und lehnte sich in voller Rüstung
weit über die erwähnte Brüstung.
Hierbei verlor er alsobald
zuerst den Helm und dann den Halt,
wonach - verfolgend stur sein Ziel-
er pausenlos bis unten fiel.
Und hier verlor er durch sein Streben
als letztes nun auch noch das Leben,
an dem er ganz besonders hing ---!
Der Blechschaden war nur gering...
Schlußfolgerung:
Fals fallend Du vom Dach verschwandest,
so brems, bevor du unten landest.
die liebe suse :-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 09:47 Uhr
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PS: ich bin der Meinung Heinz Erhard nicht Erhardt
die besserwisserische suse ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 10:01 Uhr
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Sorry suse, aber der von mir hochverehrte Heinz schreibt sich wirklich Erhardt ;-)
Noch en Gedicht von ihm ...
Der Mathematiker
Es war sehr kalt, der Winter dräute,
da trat - und außerdem war's glatt -
Professor Wurzel aus dem Hause,
weil er was einzukaufen hat.
Kaum tat er seine ersten Schritte,
als ihn das Gleichgewicht verließ,
er rutschte aus und fiel und brach sich
die Beine und noch das und dies.
Jetzt liegt er nun, völlig gebrochen,
im Krankenhaus in Gips und spricht:
"Ich rechnete schon oft mit Brüchen,
mit solchen Brüchen aber nicht !"
oder zwei ...
Nero
Nero war nicht nur ein Kaiser,
sondern auch fast immer heiser,
was hauptsächlich daran lag,
daß bei Nacht er und am Tag,
je nachdem, wo etwas los war -
wenn's auch eine Kirmes bloß war,
kurz: bei jeder frohen Feier -
Lieder sang zu seiner Leier
und das stets mit vollem Ton,
denn noch gab's kein Mikrofon.
Selbst als Rom hellodernd brannte
und das Volk sich an ihn wandte,
stand er mittendrin im Dampfe,
sang Couplets und schlug die Klampfe.
Er war in der Welt des Scheins
eine, wenn auch heisre, Eins.
Sonst jedoch war Kaiser Nero
- unter uns gesagt - ein Zero.
ach ich denke, alle GUTEN DINGE sind Drei ...
Harte Schicksale
Wer sich mal in die Nesseln setzt,
ist erst erschrocken, dann verletzt,
erhebt sich mühevoll und schreit
nach bessrer Sitzgelegenheit.
Den Nesseln, auch wenn sie schön blühn,
sind weiche Stühle vorzuziehn.
Auf Weichem sitzt man stets apart ...
Nicht weich zu sitzen, das ist hart !
Winkerz allen, wünscht einen schöööönen Tag ...
Licht und Sonne ... Geändert am 28.06.2001 um 10:03 Uhr von Aoifa Geändert am 28.06.2001 um 10:04 Uhr von Aoifa |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 11:06 Uhr
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danke aoifa hab auch noch mal nachgeschaut
und noch eines
Der König Erl:
frei nach Johann Wolfgangn von Frankfurt
Wer reitet so spät durch Wind und Nacht?
Es ist der Vater, es ist gleich acht.
Im Arm den Knaben er wohl hält
er hält ihn warm, denn er ist erkält`
Halb drei, halb fünf. Es wird schon hell.
Noch immer reitet der Vater schnell.
Erreicht den Hof mit Müh und Not ---
der Knabe lebt, das Pferd ist tot!
so und nu ist genug <g>
die liebe, nicht mehr besserwisserrische suse |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 14:46 Uhr
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lächelt zum füsschen
nun, das ändert sich ja jetzt ...
Warum die Zitronen sauer sind
Ich muß das wirklich mal betonen:
Ganz früher waren die Zitronen -
Ich weiß nur nicht genau mehr, wann dies
Gewesen ist, so süß wie Kandis,
Bis sie einst sprachen: "Wir Zitronen.
Wir wollen groß sein wie Melonen,
Auch finden wir das Gelb abscheulich,
Wir wollen rot sein oder bläulich.
Gott hörte oben die Beschwerden
Und sagte: "Daraus kann nichts werden. Ihr müßt so bleiben. Ich bedauer."
Da wurden die Zitronen sauer.
ZELLEN
Das Leben kommt auf alle Fälle
aus einer Zelle.
Doch manchmal endet's auch, bei Strolchen,
in einer solchen.
schmunzelt und sich verabschiedet
S.blume
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 18:50 Uhr
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o wär ich
der kästner erich!
auch wäre ich gern
christian morgenstern!
und hätte ich nur einen satz
vom ringelnatz!
doch nichts davon! - zu aller not
hab ich auch nichts von busch und roth!
drum bleib ich, wenn es mir auch schwer ward,
nur der heinz erhardt...... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 18:56 Uhr
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die made
hinter eines baumes rinde
wohnt die made mit dem kinde.
sie ist witwe, denn der gatte,
den sie hatte, fiel vom blatte.
diente so auf diese weise
einer ameise als speise.
eines morgens sprach die made:
"liebes kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen kohl,
den ich hol. do leb denn wohl!
halt, noch eins! denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an papa!"
also sprach sie und entwich. -
made junior aber schlich
hinterdrein; und das war schlecht!
denn schon kam ein bunter specht
und verschlang die kleine fade
made ohne gnade. schade!
hinter eines baumes rinde
ruft die made nach dem kinde...... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 19:22 Uhr
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es war einmal ein altes schloss.
und kunibert, so hieß der boss.
er hatte mägde, hatte knächte
und eine frau - das war das schlechte!
ihr mund war breit, ihr hals war lang,
und es klang schrecklich, wenn sie sang.
da ziehlte er mit korn und kimme
und wut auf sie - das war das schlimme!
es machte bumm! - (natürlich lauter!) -
dann fiel sie um! - zum himmel schaut er
und spricht, das auge voll gewässer:
"vielleicht singt sie dort oben besser?!"
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 19:46 Uhr
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Ich kenne leider kein Zitat von ihm. Ich persönlich halte ihn für den besten deutschen Komiker zusammen mit Heinz Rühmann! Ich habe alle seine Filme gesehen und finde sie echt spitze!
Liebe Grüße an Aoifa!
Semper Fidelis
Halt, ich kenne doch was, aber leider nur einen Teil...
.......
von der Sonne ausgebrannt.
Nun ist sie alle,
die Qualle.
Kennt jemand den Anfang? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 19:50 Uhr
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| Ich kann semper da nur zustimmen. Ich werd wohl gleich nochmal in seinem Buch rumstöbern.... Himmlisch, was da alles drinsteht... :-)) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 20:45 Uhr
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Und noch en Gedicht ...
Ein Traum
Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
denn statt des Märchenwaldes Raunen
Hör ich im Traume all die kleinen
gerupften Gänschen bitter weinen.
Sie kommen an mein Bett und stöhnen
und klappern frierend mit den Zähnen,
und dieses Klappern klingt so schaurig......
Wenn ich erwache bin ich traurig.
oder vielleicht doch wieder zwei ...
Nächstenliebe
Die Nächstenliebe leugnet keiner,
doch ist sie oft nur leerer Wahn,
das merkst am besten du in einer
stark überfüllten Straßenbahn.
Du wirst geschoben und mußt schieben
der Strom der Menge reißt dich mit.
Wie kannst Du da den Nächsten lieben,
wenn er dich auf die Füße tritt?!
ach was soll's, von Heinz Erhardt kann man NIE genug bekommen ;-)
Die Schule
Die Schule ist, das weiß man ja,
in erster Linie dazu da,
den Guten wie den Bösewichtern
den Lehrstoff quasi einzutrichtern;
allein - so ists nun mal hinieden:
die Geistesgaben sind verschieden.
Mit Löffeln, ja sogar mit Gabeln
frißt Kai die englischen Vokabeln;
Karl-Heinz hat aber erst nach Stunden
die Wurzel aus der Vier gefunden.
Und doch! Karl-Heinz als "dumm" verschrien,
wird Chef - und man bewundert ihn,
und Kai in Uniform gezwängt,
steht an der Drehtür und empfängt
und braucht in Englisch höchstens dies:
"Good morning, Sir!" und manchmal "Please!"
Hieraus ersieht der dümmste klar,
daß der, der "dümmer", klüger war!
In der Schule drüben
"Sagt mir, ihr lieben Jungs, geschwind,
wer wohl die beiden Großen sind,
die denen, die reich und bezopft,
erfolgreich auf den Busch geklopft?
Die man seit vorigem Jahrhundert
studiert, versteht, liebt und bewundert?
Die wir durch Wort und Bilder kennen?
Wie mögen sich die beiden nennen?"
?????? ------ ??????
"Ihr wißt es nicht, ihr dummen Bengels?
Die Beiden heißen MARX und ----- ?!?"
Da meldete sich Hänschen Klein:
"Das könn'n nur MARX und MORITZ sein?!?"
So, nun ist Schluß für heute ...
Winkerz allen ... wünscht einen humorigen, geselligen Abend ...
knuddääälz mal doll den semper ... und verschwindet ...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 21:10 Uhr
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Danke liebe Freunde,für Eure rege Anteilnahme!
>suse,es ist eigentlich egal,ob Erhard oder Erhardt<
wichtig ist,dass Du in kennst und verehrst,wie ich.Danke.
>Aoifa,die Gedichte von Dir kannte ich noch nicht,was meiner Freude über Deinen Eintrag keinen Abbruch tut.Darf ich Diese Gedichte weiterverwenden? Danke.
>S.Blume. Für das Bild von Heinz Erhardt bekommst Du ein Extragrossesknuddelbussi< *dichganzliebhatz* dat füsschen*
>Tiger-Lee,stöber schnell und dann ab in die Tasten.....
DIE EULE
Eine Eule saß und stierte
auf dem Aste einer Euche.
Ich stand drunter und bedachte,
ob die Eule wohl entfleuche,
wenn ich itzt ein Steunchen nähme
und es ihr entgegenschleuder`?
Dieses tat ich.Aber siehe,
sie saß da und flog nicht weiter.
Deshalb paßt auf sie die Zeule:
Eule mit Weule!
GEDANKEN AN DER OSTSEE
Wie wär die Welt so wunderbar,
umspült vom blauen Meere,
wenn diese Welt,wie`s
einstmal war,
ganz ohne Menschen wäre.
Dann gäb`s kein Hoffen,kein Verzicht,
kein Hassen und kein Morden,
und wär bestimmt auch dies Gedicht
nicht hingeschrieben worden.
(Heinz Erhardt) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 21:23 Uhr
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Wieso ich Dichter wurde.
Von Heinz Erhardt
Als ich das Gaslicht der Welt erblickte,war ich noch verhältnismäßig jung.Meine Eltern waren zwei Stück,und mein Vater war sehr reich:Er hatte zwei Villen,einen guten und einen bösen.Und eines Tages - es war sehr kalt,und ich fror vor mich hin,denn nicht nur meine Mutter,sondern auch der Ofen war ausgegangen - teilte sich plötzlich die Wand,und eine wunderschöne Fee erschien! Sie hatte ein faltenreiches Gewand und ein ebensolches Gesicht.Sie schritt auf meine Lagerstatt zu und sprach also:"Na,mein Junge,was willst Du denn einmal werden?" Ich antwortete - im Hinblick auf meine ziemlich feuchten Windeln:"ach,gute Tante,vor allem möchte ich gerne "dichter" werden!"
Das hat die Fee mißverstanden....... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 21:26 Uhr
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| lacht und merkt wie gut das heute tut!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 23:03 Uhr
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| Heinz Erhart *gg* Echt lustig... mhm... ich wünschte ich könnte auch etwas hinzu fügen, aber ihr nehmt mir die Worte aus den Tasten :) ... werde aber noch mal suchen! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 23:50 Uhr
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zum füsschen lächelt .... reknuddelz dolle
Der Berg
Hätte man sämtliche Berge der ganzen Welt
zusammengetragen und übereinandergestellt,
und wäre zu Füßen dieses Massivs
ein riesiges Meer, ein breites und tiefs,
und stürzte dann unter Donnern und Blitzen
der Berg in dieses Meer - - - na, das würd spritzen !
Ritter Fips und die Diät
Des edlen Ritter Fips Bestreben
ging dahin, streng diät zu leben,
denn er entdeckte dies: stieg ganz er
vom Kopf bis Fuß in seinen Panzer,
nachdem er aß, was sie ihm brieten,
dann platzte er aus allen Nieten.
Deshalb genoß er ohne frohes
Gefühl Gemüse - und zwar rohes.
Wie floß das Wasser ihm zusamm'
im Mund, sah er ein fettes Lamm !
An Suppen dacht er mit App'tit,
die er, genau wie Pudding, mied.
Jedoch, durch den Entzug des Fetts,
der Karbonaden und Kotletts
geriet gar bald in Harnisch er -
und siehe, plötzlich paßte der !
Schlußfolgerung:
Den Harnisch schafft der kluge Mann
sich gleich 'ne Nummer größer an.
mal geklaut hat, das mit der farbe ... kichert .... sieht doch ganz gut aus...
es grüßt das blümchen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.06.2001 um 23:56 Uhr
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hab noch eins ... grins
Das Unwetter *
Urahne, Großmutter, Mutter und Kind
in dumpfer Stube beisammen sind.
's ist Mittwoch. Da hoert man von ferne
ein leises Grollen. Mond und Sterne
verhuellen sich mit schwarzen, feuchten
Wolkenschleiern. Blitze leuchten.
Und es sind versammelt in dumpfer Stube
Urahne, Großmutter, Mutter und Bube.
Das Gewitter kommt naeher mit Donnerschlag -
und nur noch fuenf Minuten bis Donnerstag!
Es heult der Sturm, es schwankt die Mauer,
der Regen prasselt, die Milch wird sauer;
in dumpfer Stube, jetzt wissen wirs schon,
sind Urahne, Großmutter, Mutter und Sohn!
Ein furchtbarer Krach! Der Blitz schlaegt ein,
der Urahne hoert was und sagt: "Herein!"
Die dumpfe Stube entflammt und verglimmt
mit Urhammel, Großbutter, Butter und Zimt.
* Frei nach Ludwig Uhland, dem Erfinder der gleichnamigen Strasse
sich freut, dass so viele hier mitmachen ...
zum füsschen winkerz
S.blume |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2001 um 06:07 Uhr
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IN EIGENER SACHE
Ich häng oft den Gedanken nach,
die teilweise stürmisch,teils gemach
die Gänge meines Hirns erfüllen.
Doch denken kann ich nur im stillen.
Im Wald zum Beispiel!
Zwischen Bäumen,
dort kann ich dichten,
kann ich träumen.
In Gegenwart von
Baum und Tier,
da kommen die
Gedanken mir.Allein,
inmitten jener Wesen,
die schreiben können
und auch lesen,
die lieben könnten,
doch nur hassen,
fällt mir nichts ein,
da muß ich passen!
Ein Naßhorn und ein Trockenhorn
spazierten durch die Wüste,
da stolperte das Trockenhorn,
unds Naßhorn sagte "Siehste!"
Nach Schluß der langen Oper hörte
ich neulich folgende Kritik:
"Was mich an dieser Oper störte,
das war der Schwan und die Musik!" |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2001 um 08:19 Uhr
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die gardinenpredigt
an den blumigen gardinen
hängen reste deiner predigt,
und seitdem du sie gehalten,
bin ich für die welt erledigt.
einsam schleich ich durch die landschaft.
und der schwager und die nichten
zeigen nun auf mich mit fingern,
statt mich wieder aufzurichten.
bis zur nächsten großen wäsche
muß ich meine wohnung meiden,
denn ich kann diese gardinen,
die geblümten, nicht mehr leiden!
danach
ich reiste solo durch die tropen,
sah affen, gnus und antilopen
und - leider viel zu spät - den tiger!
er kam von hinten und blieb sieger! -
nun sitz ich hier im paradiese
mit andern engeln auf der wiese.
man ist sich noch ein wenig fremd.
zwei flügel wachsen durch mein hemd ---
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2001 um 08:23 Uhr
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IN VIER ZEILEN
zu spät
die alten zähne wurden schlecht,
und man begann, sie auszureißen,
die neuen kamen grade recht,
um mit ihnen ins gras zu beißen.
der fels
wenn dir ein fels vom herzen fällt,
so fällt er auf den fuß dir prompt!
so ist es nun mal auf der welt:
ein kummer geht, ein kummer kommt.....
zu kurz
kaum, daß auf diese welt du kamst,
zur schule gingst, die gattin nahmst,
dir kinder, geld und gut erwarbst -
schon liegst du unten, weil du starbst.
die starlets
jetzt weiß ich endlich auch, wieso
sie köpfe haben! - soll ichŽs sagen?
sie brauchen dann das viele stroh
nicht in der hand zu tragen! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2001 um 08:54 Uhr
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Letzte Bitte:
Der Tag geht nun zur Neige
und leise kommt die Nacht.
Ich danke Dir für alles
was Du für mich gemacht.
Du hast mich stets getröstet,
wenn mir was nicht geglückt
und hast so oft aus Liebe
ein Auge zugedrückt.
Jetzt geht mein Weg zu Ende.
Und leg ich mich zur Ruh,
so falte meine Hände,
und dann nimm Deine Hände:
drück beide Augen zu..
Tja, gefällt mir auch.
Als Hundefan auch dieses:
Hund und Herrchen
Egal, von welcher Art und Rasse,
ob tief er bellt, ob hoch er kläfft,
der Hund macht alles auf der Straße -
und auf die Straße sein Geschäft.
Die Katze ist da etwas feiner:
sie hat ihr Klo, auf das sie geht,
und wie sie liebt, das sah noch keiner -
man hört es höchstens, abends spät.
Der Hund dankt stets für jede Strafe,
er leckt die Hand, die ihn versehrt.
Er ist des Herrchenes treuster Sklave -
doch meistens ist es umgekehrt
die liebe suse |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2001 um 13:19 Uhr
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der strohhut
er hatte etwas blaues blut
und schmisse auf den backen.
der strohhut aber stand ihm gut,
trug er ihn keck im nacken.
und tanzte er nach "in the mood",
stand er auf fremden füßen.
der strohhut aber stand ihm gut,
nahm er ihn ab beim grüßen.
er sagte statt "statut" - "schdadut",
er war nämlich aus sachsen.
der strohhut aber stand ihm gut -
wie aus dem kopf gewachsen.
eine beobachtung
herrn, die allein, aber dafür zur späten
stunde, eine bar oder sowas betreten,
reiten meist ein und dieselbe masche:
eine hand steckt in der hosentasche!
ist das nun einfach verlegenheit
oder ein akt von verwegenheit?
wissen sie nicht "mit den händen, wohin",
oder sollŽs heißen "seht her, wer ich bin"?!
möglich ist auch: diese herren von welt
zähln noch mal heimlich ihr taschengeld... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2001 um 13:27 Uhr
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was wär...
was wär ein apfel ohne -sine
was wären häute ohne schleim,
was wär die vita ohne -mine,
was wärn gedichte ohne reim?
was wär das e ohne die -lipse,
was wär veränder ohne -lich,
was wär ein kragen ohne schlipse,
und was wär ich bloß ohne dich?
überlistet
wenn blätter von den bäumen stürzen,
die tage täglich sich verkürzen,
wenn amsel, drossel, fink und meisen
die koffer packen und verreisen,
wenn all die maden, motten, mücken,
die wir versäumten zu zerdrücken,
von selber sterben - so glaubt mir:
es steht der winter vor der tür!
ich laß ihn stehn!
ich spiel ihm einen possen!
ich hab die tür verriegelt
und gut abgeschlossen!
er kann nicht Žrein!
ich hab ihn angeschmiert!
nun steht der winter vor der tür ---
und friert!
ein ostergedicht
wer ahnte, daß zum weihnachtsfest
cornelia mich sitzenläßt?
das war noch nichts: zu ostern jetzt
hat sie mich abermals versetzt!
nun freu ich mich auf pfingsten -
nicht im geringsten!
ausgefallenes
man hat ganz oben auf dem kopfe
viel tausend poren, dicht bei dicht.
und nun - das ist das wunderbare:
aus diesen poren wachsen haare!!!
oder auch nicht. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.06.2001 um 13:48 Uhr
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@semper: Der Anfang lautet: "Eine Qualle lag am Meeresstrand..."
Das kürzeste Gedicht von H.E. ist:
Der Tod eines Bauern
Sense!
Macky |
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