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Nachtgedanken

Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 07.06.2001    um 02:00 Uhr   
Es ist wie es ist.

Menschen kommen und gehen.
Auch Freunde wechseln ab und zu.

Es ist nicht schwer,
sich in dieser virtuellen Welt
mit einigen Menschen anzufreunden.

Schwer ist jedoch,
diese Freundschaft zu erhalten.

Was ist es denn, das die Freundschaft ausmacht?
Ist es nicht gerade das Vertraute,
das gegenseitige Verstehen?
Ja, auch da sein, wenn es einem Freund
einmal nicht so gut geht?

Kann ich in so einem Fall
nicht auch mal meine eigenen Bedürfnisse
hintenanstellen?

Mein Bestreben war es immer,
niemandem auf die Füße zu treten,
hier in dieser Welt und auch sonst.

Da ich selbst aber auch ab und zu
anderer Meinung bin als andere,
muß ich wenigstens versuchen,
ehrlich zu mir selbst zu sein
und mich hier so offen wie möglich zeigen.

Nur so kann ich hoffen,
dass wenigstens der eine oder andere
mich versteht und akzeptiert -
und zwar so, wie ich bin ;-)

Freundschaften können sein -
müssen aber nicht zwangsläufig entstehen.
Und wenn das bedeutet, dass ich mich
von dem einen oder anderen auch einmal
trennen muß -
ja dann muß es eben sein.

Viele Menschen haben schon
meine Wege gekreuzt.
Und ich bin nach wie vor neugierig
auf alle Menschen, die mir noch
begegnen werden.

Einige ganz wenige bleiben,
wie auch ich geblieben bin.
Gleichgesinnte?
Schon möglich.

Ich kann niemanden fest binden an mich -
lasse mich aber auch nicht anketten.

Ja, ich werde traurig sein,
wenn ein Freund geht.
Aber, wenn dieser es für sich
als den einzig richtigen Weg sieht,
dann kann ich ihm nur Glück wünschen
und ihn in Freundschaft ziehen lassen.

Dies ist weder ein Gedicht, noch poetisch..
es sind lediglich meine Gedanken dieser Nacht,
aus gegebenen Anlaß


fratz
Geändert am 31.08.2001 um 03:01 Uhr von Fratzmausi
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Nutzer: digda
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geschrieben am: 07.06.2001    um 08:53 Uhr   
Ich finde diese Gedanken sehr sehr schön :-)

Diggi
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Nutzer: Necromance
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geschrieben am: 07.06.2001    um 09:06 Uhr   
@fratzmausi

... natürlich kannst du deine Bedürfnisse auch mal hintenanstellen, aber nicht immer. Eine wahre Freundschaft beruht auf Geben und Nehmen. Wenn du die einzige Person bist, die ihre Bedürfnisse, um der anderen Willen hintenanstellt, bist du schnell ausgelaugt und leer...

... auch darfst du deine eigene Meinung vertreten, eine wahre Freundschaft besteht sogar darauf, dass du deine Meinung, erst recht, wenn es eine andere ist, kundtust. Denn nur so kann man sich verstehen und gegenseitig besser kennenlernen und dann füreinander da sein.

... und ein wahrer Freund akzeptiert dich wie du bist, denn so hat er dich doch kennengelernt und entschieden ein Freund von dir zu sein.

Ich wünsche dir noch viele neue Freunde, aber auch dass die alten Freundschaften lange halten, und sich vertiefen.

Gruß
Necro

*fratzmausi mal die kleine Träne aus dem Auge wischt*
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Nutzer: Cy-rano
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geschrieben am: 07.06.2001    um 09:45 Uhr   
Tränen sind des Lebens Fluß,
Abschied wahrlich diffizil,
wünscht du Dir ein bleiben muß,
halt erinnernd fest Dir viel.
Du siehst nur mit dem Herzen gut,
vertraue dem und habe Mut.

Cy-rano
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Nutzer: rapunzelchen
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geschrieben am: 07.06.2001    um 20:26 Uhr   
lächend an eine liebe, gute freundin denkt und mal ein stückerl käse rüberreicht ;-)

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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 08.06.2001    um 01:39 Uhr   
Diggi, Necro, Cyrano und rapunzelchen...habt lieben Dank für Eure Worte :-))

das tut richtig gut...

und sich mit Freunden auszusprechen, wie ich es vor ein paar Stunden tat, ist Balsam für die Seele.

Ihr lieben Wegbegleiter, ich mag Euch alle sehr und ich brauche Euch ;-)

allen schöne Träume wünscht,
fürs Tränschenwegwischen dankt ;-)
und dem rapunzelschen dat Käsli
aus der Hand schnappt..hmmhmmmmmmm..

Gute Nacht bis Morgen (ist keine Drohung *g*)

Eure fratz
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"Autor"  
Nutzer: rapunzelchen
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geschrieben am: 08.06.2001    um 02:25 Uhr   
die maus knubbeltzundwuschelt
das is schon eine drohung meine süsse, aber eine liebe drohung und ich froi mich wahnsinnig auf morgen,weil ich weiss, dass du da bist,...
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 09.06.2001    um 01:53 Uhr   
ab und zu kommt es vor,
dass ich mich erschrecke,
vor der Unrast,
die ich hier entdecke.

Kaum ist ein Verslein hier gewoben,
ist es alsbald wieder
nach unten hin verschoben.

Es wird gedichtet und gedacht,
viel geweint, auch mal gelacht.
Doch immer nur für den Moment,
keiner, der den Sinn erkennt.

Und noch eh der letzte Vers verklungen,
wir wieder von der Liebe Macht,
gezogen und gezwungen,
weit bis in die tiefe Nacht.

Dichtung und Wahrheit sich die Waage hält
und sogar mancheiner sich der Wahrheit stellt.

Und wenn die Dichtung Freunde macht,
ja dann des Dichters Herzlein lacht :-))

das warn ja schon wieder Gedanken der Nacht
;-x

schöne Träume meinen lieben Dichterlein

fratz
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 12.06.2001    um 00:03 Uhr   
..und wieder so ein Tag
voller Unruhe und Mißverständnisse.

Voller Stimmungen,
hin- und hergerissen zwischen
Mißmut und Wohlwollen.

Gedanken kommen..
Gedanken gehen..

Was ist dies für eine Welt?

Tatsächlich sitz ich doch
hier an meinem PC und tippe
und lese.

Und doch -
wenn ich mich darin vertiefe,
sehe ich ein reges Treiben
um mich herum
versinke in dieser Welt
aus Buchstaben - meiner Gedanken
und den Gedanken anderer.

All das hält mich gefangen.
Schalte ich ab,
ist es, als würde ich eine
andere, mir fremde Welt betreten.

Es scheint mir nicht leicht,
so ohne weiteres von der einen Welt
in die andere Welt zu springen.

Nun träume ich nicht etwa von Buchstaben,
wie sollte das auch gehen ?
Von Gesichtern träume ich jedoch auch nicht,
da ich kaum eines je gesehen habe.

Manchmal versuche ich mir vorzustellen,
wie der eine oder andere Nick
wohl aussehen mag,
oder ob der/diejenige womöglich
auch ab und zu wie ich,
im Schlafanzug an seinem Compi sitzt.

Schon lustig, diese Vorstellung
von verstrubbelten Haaren,
unrasierten Gesichtern,
dann noch im Schlafanzug

(diese ganzen "Prinzen und Prinzessinen des CW)...

fratzsche Nachtgedanken (mal wieder ;-) )
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 24.06.2001    um 03:46 Uhr   
Abschalten

ja, abschalten sollte ich
den Lap und meine Gedanken.

CW schläft
und ich? Worauf warte ich?

Es muß ein bestimmter Name sein,
woraufhin bei Sichtung desselben,
wie durch ein Wunder,
die schönsten Buchstaben auftauchen,
die ich je sah.

Sie ziehen mich in ihren Bann,
ziehen mich magisch an.

Doch sind's die Buchstaben nicht allein -
es sind die Gedanken, die darin stecken,
die tiefe Sehnsucht in mir wecken -
und dabei soll ich müde sein? ;-)


Geändert am 06.10.2002 um 18:47 Uhr von Fratzmausi
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 07.08.2001    um 22:19 Uhr   

hoch über mir,
da würd ich gern sitzen,
mir selbst zuschaun,
vom Kopf
bis zu den Zehenspitzen.

Noch lieber
wäre ich ein Geist,
der in meine Seele
und in mein Herz blickt.

Der mich kennt,
der mir meine Dummheit zeigt,

der mich rechtzeitig warnt,
wenn ich mal wieder
gedanklich bin im Auf
und Nieder.

Es gibt Zeiten,
da bin ich ausgeglichen.

Es gibt Zeiten,
da frag ich mich,
wer ich bin.

Wann finde ich mich wieder?
Was macht das für einen Sinn?


Ratlos/Hilflos
F
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 09.08.2001    um 00:39 Uhr   
Fratzgeist

nun sitzt du wieder vor deinem Lap
und fragst dich seit Stunden,
"was mach ich hier?"

Sich unterhalten, das wäre nett,
aber, warum gerade mit mir?

Hast du nichts zu tun?
Was läßt dich nicht ruhn?

Hattest einen netten Tag -
ist das nicht genug?

Willst du es ewig treiben
mit deinem Selbstbetrug?

Setze du doch um jetzt in die Tat,
die Dinge, wo du schon anderen gabst den Rat.

So viel Neues erwartet dich
sieh dich um - siehst du es nicht?

Werd endlich wach aus deinem Traum,
dann hast du wieder Zeit und Raum!

Das sagt mein Geist, man glaubt es kaum
;-)
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Nutzer: CaroASS
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geschrieben am: 09.08.2001    um 02:03 Uhr   




Dein Geist dir wohl die Wahrheit Spricht
und weiß von was er reden tut
und du siehst am Horizont ein helles Licht
wenn du nimmst---- deinen Neuen frischen Mut

Ein neues Land eine Neue Stadt und neue Freunde ringsumher
das ist ein guter anfang--was will man den sonst noch mehr

Neue Wege neue Liebe Neue Freunde Neues Glück
gib der Hoffnung eine Chance ---schaue bitte nicht zufiel zurück

Viele Freunde hast du hier gewonnen
alle sind dir gut gesonnen

hoffen das du deinen weg dir findest – an deinem neuen Platz
hoffen das du dein Glück dort findest und dein Herz dort auch was bald zum knuddeln hats


In Vertretung dir die Ecke sagt gut Nacht
du weißt der Borb dich Gerne hatt

ich glaub wenn er nicht müsst was andres machen
würd er hier sein und dich Knuddeln und Küssen und manche sachen

Ok als Vertretung bin ich so frei
in Vertretung sag ich dir vom borbli ä Gutz Nächtle und by by

mitz lbs und ild und allem was dazugehört :--)
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 09.08.2001    um 02:25 Uhr   
..ich kanns nicht glauben!

f:-);-)b
Geändert am 09.08.2001 um 04:56 Uhr von Fratzmausi
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 09.08.2001    um 02:46 Uhr   
...
Geändert am 09.08.2001 um 05:06 Uhr von Fratzmausi

Geändert am 20.02.2002 um 10:09 Uhr von Fratzmausi
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 26.08.2001    um 04:37 Uhr   

Und wieder ist es Nacht geworden.

Warum ist die Sehnsucht immer nachts am größten?

Weil die Ruhe eingekehrt?
Weil nichs und niemand mich jetzt stört?
Weil gerade in der Nacht
man sich die kühnsten Gedanken macht?

Nachts kann ich mich frei entfalten.
Mit mir im Einklang
und doch verhalten.

Es ist die Stille dieser Nacht,
die mir die Sehnsucht deutlich macht.

Ach könntest Du jetzt bei mir sein!

Wir lägen beide Arm in Arm -
bei dem Gedanken wird's mir ganz warm -

und doch - ich bin allein.
Wird es denn immer so sein?

In Träume eingebunden,
haben zwei Herzen sich gefunden.

Werden sie je der Liebe Erfüllung erleben?
Wird es je ein "Gemeinsam" geben?

Noch steht es in den Sternen,
ob sie sich finden
oder entfernen
von der süßen Liebe Traum.


F&B&LBS:-);-)
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 27.08.2001    um 02:31 Uhr   

Mama, ich weiß nicht,
wo du gerade bist;
ob es dort schöner als hier unten ist.

Mama, könntest du reden mit mir,
würdest du schimpfen,
oder mir raten,
mich in den Arm nehmen
und trösten?

Du wärst zutiefst erschrocken
über mich.

Würdest du dann denken
an deine eigene Jugendzeit,
an dein Leben, die Vergangenheit,
deine eigene Verzweiflung
in jener Zeit?

Du hast doch immer nur
das Allerbeste für mich gewollt;
nicht, dass sich dein Schicksal
an mir wiederholt.

Mama, wärst du jetzt hier,
könnt ich mich ausweinen bei dir.

Wer kann mich verstehen, wenn nicht du?
Du bist es die mich kennt
und nur du hörtest mir immer zu.

Mama, könnt ich bei dir sein,
dann fände ich bei dir Ruh'.


(ich werde dich nie vergessen, Mama)
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 29.08.2001    um 00:56 Uhr   

lustig ist das Chatterleben

sind wir nicht on -
na dann sind wir eben
off - oder einen heben?

lustig ist das Chatterleben

wollen wir mal Spaß,
macht uns irgendeiner "nass"
er gönnt uns nicht die Freude,
dann sind wir sauer - alle beide.

lustig ist das Chatterleben

auch für guten Streit
gibt es hier die Möglichkeit.
Reagiert mal einer über
kricht er's doppelt und dreifach wieder.
Morgen lachen wir dann drüber.

lustig ist das Chatterleben

Heute König oder Clown
morgen Kleinkrieg übern Zaun,
gibt es Ehrung und Belehrung
und auch auf den Kopf gehaun.

lustig ist das Chatterleben

sogar Freundschaft und Liebe
soll's hier geben.
Mal geknuschelt und geküßt
dabei bald vergißt
dass hier nicht das "wahre" Leben ist.

lustig ist das Chatterleben


:-)fratz
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Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 29.08.2001    um 11:27 Uhr   
Nachtgedanken

-------------------

Immer wieder gibst Du Dir die Schuld,
bist rastlos voll von Ungeduld.
Glaubst nicht an deine eigene Kraft,
denkst bloß daß Du es niemals schaffst,
sie niemals heilen deine Wunden,
kann deine Seele nicht gesunden?
Deine Wünsche sind bescheiden,
willst doch nur frei sein von den Leiden,
die Dich durch tausend Qualen hetzen,
und immer mehr noch Dich verletzen.
Zu viel Gedanken die Dich plagen,
von einer Angst zur nächsten jagen,
und nur noch einen Ausweg siehst,
wenn deinem Leben Du entfliehst.
Doch gibt es Menschen die Dich lieben,
die ohne Dich verloren blieben,
sie sind es die Dich nie aufgeben,
denn Du bereicherst ihre Leben.
Gern wolln sie Dir zur Seite stehn,
durch dick und dünn auch mit Dir gehn.
Versuchs einfach und faß den Mut,
und glaub an Dich, das tut Dir gut,
Vielleicht werden Dir Narben bleiben,
dein Schmerz läßt sich nie ganz vertreiben,
doch wirst Du sicher nicht versagen,
wenn Du versuchst ihn zu ertragen.
Dann wirst Du stärker, er wird schwinden,
und kannst den Schmerz doch überwinden.
Ein Leben kannst Du wieder führen,
und Freude kannst Du auch verspühren,
doch gönn Dir einfach etwas Zeit,
und laß es los dein ganzes Leid.
Du brauchst Dich selbst nicht zu bestrafen,
steh wieder auf, Du kannst es schaffen!


(gefrorenesHerz am 11. Juni 2001)
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 31.08.2001    um 01:45 Uhr   
Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei.
Wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.

Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei
die Gedanken sind frei.

Und sperrt man mich auch ein
im finsteren Kerker,
dies alles sind rein
vergebliche Werke.

Denn, meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei -
die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten?
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen.

Es bleibet dabei -
die Gedanken sind frei.


(nicht von mir)
fratz
Geändert am 31.08.2001 um 01:52 Uhr von Fratzmausi
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 08.09.2001    um 02:09 Uhr   
Gedanken

Sie kommen und gehen,
noch eh ich's gedacht.

Sie sind unterschiedlich
bei Tag und in der Nacht.

Sie fliehen vorbei,
ich kann sie nicht halten.

Sie kommen und gehen
wie Schattengestalten.

Sie sind nicht aufzuhalten,
bin nicht fähig, sie abzuschalten.

Sie sind nicht nur gut
und nicht nur gerecht,

Sie sind nicht nur vergnüglich,
sondern auch schlecht.

Sie sind versponnen
und manchmal versonnen.

Sie leben, so wie ich
und sie sagen immer wieder:

Ich liebe Dich
und
Sie fragen,
liebst Du auch mich?

Geändert am 08.09.2001 um 02:59 Uhr von Fratzmausi
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 21.11.2001    um 01:40 Uhr   
Gedanken in der Nacht

Sie sind voller Erinnerungen
und werfen viele Fragen auf.

Antworten gibt es viele
und doch keine, die befriedigt.

Warten auf die Gelassenheit:
*Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann*

Herr, erbarme Dich meiner
und nimm mir die Schatten der Nacht.
Ohne Deinen Schutz werde ich
klein und kleiner,
sei gnädig und halt über mich Wacht.

Die Nächte sind kalt,
mir fehlt der Halt.

Bitte, gib mir
*den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann
und die Weisheit,
das EINE vom ADERN
zu unterscheiden*

- fratz -




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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 27.11.2001    um 00:34 Uhr   
"Opfer" Hackbrett ;-)

Ja, mein liebes Hackbrett,
dich darf ich mein Eigen nennen.

Viele Stunden mit dir waren nett,
aber heute nun muß ich bekennen,

es wäre besser, wenn ich dich nicht hätt'

Was hab ich deinetwegen schon gelitten,
mich mit deiner Hilfe viel gestritten.

Habe gespielt, geliebt, geweint,
gedichtet und gereimt.

Und was habe ich jetzt davon?
Ist Frust für mich der einzige Lohn?

Aha, jetzt muß ich lachen.
Das sind ja nette Sachen!

Hab ich doch endlich einen "Schuldigen" gefunden,
für meine vielen verweinten Stunden.

Oh, oh, Frau fratz,
nur weiter so!

Vergiß den Quatsch
und ab damit ins Klo!

..hihihi..:-))
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 12.12.2001    um 00:28 Uhr   
Zwiegespräche

Und es wurd' weiterhin gelogen,
bis dass sich die Balken bogen.

- was hattest du dir denn gedacht?

Was ich mir gedacht?
Dass es irgendwann mal genug,
mit Lügengeschichten
und dem Selbstbetrug.

- das kannst du dir doch schenken!

Schenken?
Ein jeder kann,
was er will doch denken.
Nur lügen sollt'
er besser nicht,
das rückt ihn nur
ins schlechte Licht.

- wie naiv du doch bist, nicht erkennst der Leute List!

Richtig, bin naiv und dumm dazu,
traue niemandem was schlechtes zu.
Bis ich vor Tatsachen gestellt,
die mir die Lügen offenbaren,
die angeblich mal Wahrheiten waren.
Und ich kann sagen: "Du dumme Kuh,
lernst du denn niemals hinzu?"

- mach dir nichts vor, du erreichst es nicht des Lügners Ohr!
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 21.12.2001    um 02:13 Uhr   
Vor der Nachtruhe

Nun, ihr Gedanken,
worum wollt ihr kreisen?
Wollt ihr wieder
in die Ferne reisen?

Warum in die Ferne,
wenn das Gute ist so nah?
Das Funkeln der Sterne
ist auch morgen wieder da.

Nach den Sternen greifen?
Die sind viel zu hoch.
Das solltet besser ihr euch verkneifen,
sonst bereut ihr es noch.

Auf, ihr Gedanken !
Legt euch jetzt zur Ruh.
Mögt ihr auch noch so schwanken,
der Schlaf deckt sanft euch zu.

Gute Nacht!
:-)

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"Autor"  
Nutzer: Azze
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geschrieben am: 21.12.2001    um 02:38 Uhr   
Wahrscheinlich biste schon weg - aber schlaf trotzdem gut ;-)
Liebe Grüsse Azze
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