| "Autor" |
~__Der erste Regentropfen__~ |
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geschrieben am: 10.05.2003 um 13:41 Uhr
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Der erste Regentropfen
Meine Schritte führen mich in die Weiten hinaus,
ein gleichmäßiges Gehen kehrt in mich ein.
Die Umgebung, das Leben, alles wirkt vertraut,
jedes Ersehbahre doch fremd nur ich bin mein.
Welch Wandel über lebende und tote Ebene,
meine Spuren werden nicht gesehen.
Ich spüre ein Ziehen etwas erbebendes,
es verkrampft meine Muskeln ich kann es nicht verstehen.
Die nächsten Schritte werden schwerer und hindern mich,
meine Arme legen sich gleich um den Körper.
Langsam verlässt die Kraft die Beine und alles bricht,
ich falle gen Boden und lande hörbar.
Sofort ziehen sich meine Knie eng an den Leib,
die Gesichtszüge verziehen sich.
Ich merke den Schmerz des innerlichen Leids,
welcher kleine Erinnerungen schickt über dich.
So pausiere ich in jener Position auch wennÂ’s unbequem,
mein Blick fixiert den braunen nackten Boden.
Die Beine zittern merklich können keinen Schritt mehr gehen,
die Arme schmiegen sich um die Knie wie Gottes Loben.
Da erblickt mein AugÂ’ ein paar Tropfen auf der Erde,
es fing gar plötzlich an leise zu regnen.
Der Entstehbahre Ton gibt sich heut die Ehre,
erfüllt den Staub mit neuem Leben.
Nun merke ich auch ein Tropfen auf der Wange,
welcher sich seinen Weg hinunter bahnt.
Zart und streichelnd mir wird ganz bange,
es fühlt sich an wie eine Hand und ich hatte es geahnt.
Der hinab brechende Regen dringt durch die Kleider,
mir wird es kalt doch verweile ich.
Der Tropfen gleitet immer weiter,
berührt die Haut und schenkt mir dich.
Das Zittern welches immer mehr wächst,
erfasst den Leib und schüttelt jenen.
Jetzt erreicht das silberne Wasser den Mundwinkel zunächst,
verweilt nun dort und will Ruhe geben.
Ich merke genau jenen Ort des Weilens,
kann nicht widerstehen und öffne die Lippen.
Der Tropfen gleitet in den Mund vermag alles heilen
Doch überrascht ein Zucken die nahren Rippen.
Der Geschmack des scheinbaren Tropfens löste sich,
nie erkannte ich einen Regentropfen so anders und klar.
Die Verwunderung stand buchstäblich in meinem Gesicht,
ein salziges Aroma nahm ich direkt wahr.
Ein vermuteter Tropfen – Gesandter des Himmels,
entpuppte sich als die einsame Träne.
Die Träne welche ruhte in dem verwirrten Getümmel,
mit zeigte die Vision manch hässlicher Schwäne.
Endloser Schmerz der wissenden Einsamkeit,
nie enden wollende Trauer des tiefen Hasses.
Mächtige Vorherrschung eurer Gleichgültigkeit,
Die Ignoranz der Menschen – ein nächtlicher Schatten.
--
All rights reserved by me ;)
Glitzerfee
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geschrieben am: 10.05.2003 um 13:55 Uhr
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geschrieben am: 10.05.2003 um 20:14 Uhr
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