| "Autor" |
Auf der anderen Seite des Flusses |
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geschrieben am: 13.06.2001 um 16:12 Uhr
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Auf der anderen Seite des Flusses
Eine ruhige, klare Bergquelle - aus ihr entsprang mein Leben.
Der Fluss, der sich durch die Landschaft bergab quälte, auf der
Suche nach seinem Ziel.
Von oben blick ich herab, auf die Strömung meines Geistes.
Erinnerungen und Schmerzen werden fort getragen, so leicht, als
wärŽ es nichts.
Nichts bleibt mehr an seinem Ort, alles wird einfach davon gespült.
Kein Aufhalten mehr, kein Verlangen mehr nach innerem Frieden.
Einst war es anders gewesen.
Damals waren es Menschen, denen ich vertraute und deren
Ignoranz und Schmerzen ich trotzdem ertragen musste.
Viele Fragen blieben offen, Gedanken, die ich täglich sah und zu
spüren bekam.
Jeden Tag wurden tiefere Wunden in mein Fleisch geschnitten,
unheilbar und ohne Hoffnung nach Erlösung.
HeutŽ ist es anders.
Ich will nicht mehr wissen, was ist und was sein wird. Es bleibt mir
sowieso unerklärlich.
Und blickŽ ich nun auf die andere Seite des Flusses,
so sehe ich den Schatten meiner Seele, wie er tanzt im grellen Licht,
wie eine Feder im Winde.
Ein letzter Blick zum zuvor reißenden Fluss - er ist ausgetrocknet.
Nichts ist mehr da, von allŽ dem Leben.
Entzückt von dem Freudentanz meines Schattenseele,
befreit vom Sein und Nichtsein,
vergaß ich es, zu atmen und erreichte somit die ewige Leere...
- ich war tot...
Crimose
*hmm...nachdenklichguckz* |
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geschrieben am: 15.06.2001 um 19:05 Uhr
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