Auf den Beitrag: (ID: 29864) sind "14" Antworten eingegangen (Gelesen: 1100 Mal).
"Autor"

mein kleines Versteck ;-)

Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 15.06.2001    um 01:52 Uhr   

Unter einem Busche,
da hab' ich mich versteckt;
gebückt, geschunden und fast verbogen,
damit die LIEBE mich nicht entdeckt.

So manch' Geselle streifte dessen Laub,
auch wenn ich mich gut verstellte;
verdrückte leise mich noch tiefer;
die LIEBE bleibt nicht taub.

Da kam einer des Weg's daher
und der nahm keine Rücksicht mehr,
er fand meine wunde Stelle.
Die LIEBE, die ist helle.


Die Liebe ist eine Bühne und ich ihr Star
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Nutzer: Breitfuß
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geschrieben am: 15.06.2001    um 05:48 Uhr   
unter einem Busche...`? Damit Dich der alteSeeadler nicht kriegt? *frechgrins*

Ne im Ernst,find das Gedicht toll!
*malliebzummaäuschenwinkertz*
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"Autor"  
Nutzer: rapunzelchen
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geschrieben am: 15.06.2001    um 11:02 Uhr   
lächelt
liebe ist, sich nach langen zeiten des versteckens durch jemanden finden zu lassen. schön ist es, wenn dieser jemand genug beherrlichkeit und geduld hat, um zu suchen...

der maus einen schönen tag wünscht und mehr menschen den mut zur suche
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 18.06.2001    um 23:35 Uhr   
Mit jedem Atemzug...

Mit jedem Atemzug
sauge ich deine
Nähe in mich ein.

Dein Geruch umhüllt
meine Sinne,
benebelt meinen Verstand,
der mich zu verlassen droht.

Mit jedem Kuss
von dir
flieht der
Alltag in die Dämmerung
unseres Daseins.



Geändert am 09.10.2002 um 08:22 Uhr von Fratzmausi
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 03.07.2001    um 20:04 Uhr   
über die Liebe hier zu dichten,
ist doch nur vertane Zeit..

denn was wir hier berichten,
ist nicht für die Ewigkeit.

Liebesglück und Liebesleid,
Sehnsucht, Freude, Heiterkeit;

Wahrheit, Lüge, Eitelkeit;
Träume von der Zweisamkeit.

Die Liebe leben, das ist klar,
dann werden vielleicht auch Träume wahr.


...
Geändert am 03.07.2001 um 20:17 Uhr von Fratzmausi
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 04.07.2001    um 08:08 Uhr   
...<geträumte Liebe real weitergeben> an wen und wie? Das verstehe ich nicht.

fratz
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 12.08.2001    um 14:43 Uhr   
...
Die Zeit vergeht,
die Tage verrinnen.

Tage der Sehnsucht,
Zeit der Kümmernis.

Kaum ein Tag ohne bange Fragen -
wie gehts weiter?
Was soll, was kann ich sagen?
Mir ist längst nicht mehr heiter.

Drin ist ein Feuer,
das würd' ich gern löschen,
mir ist nicht geheuer,
wenn ich denk an dieses Abenteuer.


kummerfratz ;-)

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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 23.09.2001    um 05:07 Uhr   

und immer wieder stelle ich erstaunt fest,
wieviel doch gelogen wird.
Und das schon bei den kleinsten Dingen.
Angefangen mit den Namen.
Wenige geben zu, mehr als einen zu benutzen.
Und kaum einer wird sich selbst preisgeben.
Verständlich?
Nun, dann frage ich mich, weshalb ich offenbar
mit wenigen Namen klarkomme, die den Menschen,
die es wissen dürfen, auch bekannt sind.
Erst in den letzten Tagen nahm ich mir drei neue
Namen an. Diese sind widerum so offensichtlich
zu mir gehörig, dass sie auch kein Geheimnis
darstellen.
Da wird ein Thread eröffnet, mit der Frage
nach Vertrauen.
Das können wir uns eigentlich sparen.
Wer Vertrauen hat, braucht sich nicht hinter
Namen verstecken.
So gerne, wie ich hier verweile, so oft frage
ich mich auch, was ist das für eine Welt?
Wo so viel geheuchelt und gelogen wird, wie nirgends.
Jedenfalls nicht so in geballter Form.
Hier weiß ich bald nicht mehr, wem ich überhaupt
trauen darf.
Und das stimmt mich sehr traurig.
Ich möchte gern wissen, wer die Person ist,
mit der ich mich unterhalte - ohne Schauspielerei.

Wenn ich eines Tages gehe, dann aus diesem Grund:
Weil ich dieser "Scheinwelt" entrinnen will.
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 23.09.2001    um 22:30 Uhr   

das ist paradox.
verstecken will ich mich
und gebe mich der öffentlichkeit preis.
warum?
na ganz einfach -
EINE bestimmte person, so hoffe ich,
wird es lesen.
hand aufs herz!
geht es nicht den meisten
von uns schreiberlingen so?
es geht doch nicht darum,
alle lesenden herzen zu erweichen,
oder zu erreichen.
bei mir ist das jedenfalls so.
es ist eigentlich nicht meine art,
mitleid erregen zu wollen.
dann schon lieber offen streiten.
mitleid will ich nicht.
verständnis? schon eher.
was tue ich hier?
ich gehe, wie ein täter,
immer wieder an den tatort zurück.
obwohl ich weiß, oder zu wissen glaube,
dass es kein zurück mehr gibt.
nichts kann ich ungeschehen machen.
bestenfalls einiges geschriebene
wieder auslöschen.
doch ist damit auch alles beseitigt?
wohl kaum.
mein versteck..ha..wie das klingt!
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"Autor"  
Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 23.09.2001    um 22:44 Uhr   
(zitat)ich gehe, wie ein täter,
immer wieder an den tatort zurück.
obwohl ich weiß, oder zu wissen glaube,
dass es kein zurück mehr gibt.
nichts kann ich ungeschehen machen.(/zitat)
Wie recht Du doch damit hast... leider, aber andererseits man weiß ja auch nicht was passiert wäre wenn Dinge anders verlaufen wären...
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 23.09.2001    um 22:54 Uhr   

und wenn ich jetzt noch
zugebe, dass ich leide
wie hund
ist mir damit geholfen?
das ruft doch auch wieder
nur mitleid hervor bei dem
einen oder anderen.
vorhin las ich sogar, dass
ich mich doch nicht persönlich
angegriffen fühlen sollte.
bißchen viel verlangt.
noch jemand war sogar der ansicht,
ich hätte feinde hier.
das geht wohl ein bißchen zu weit!
oder diese feinde mögen doch bitte
vortreten.
freund oder feind, diese frage
stellt sich für mich nicht.
bin sehr wohl in der lage,
zu erkennen, wer mir wie gesonnen ist.
umgekehrt? wer beißen will, soll es tun.
feigheit ist mieser.

sollte wohl lieber in läddis kriegsthread
gehen..lach..gegen wen?
fratz(don cichotte) (schreibt der sich so?)
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 23.09.2001    um 23:25 Uhr   
freunde?

sind freunde wirklich in der lage,
mir zu helfen, mein seelenheil
wieder herzustellen?
mir ist kein fall bekannt,
wo das wirklich funktioniert hat.
bestenfalls können sie mir dabei
helfen, einmal auf andere gedanken
zu kommen, für wenige augenblicke.
nicht mehr und nicht weniger.
sind sie weg, bin ich wieder
mit mir allein.

will nicht undankbar sein,
aber es ist doch so.
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 24.09.2001    um 01:32 Uhr   

ich will raus!
will raus aus meinem gefängnis.
gehe ich ein?
wie komme ich raus?
abschalten.
ja.
aber wie?
knopf drücken.
ja.
bin noch nicht soweit.
wie lange noch
werde ich gefangen sein
in mir?
bis ich es schaffe,
den knopf zu drücken
und es dabei zu belassen?

ja, so wird es sein.
bis ich es schaffe,
diesen knopf ein letztes mal
zu drücken
und aus.
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 24.09.2001    um 01:46 Uhr   

verfluchtes herz!
mach dem elend ein ende.
hörf auf zu schmerzen,
hör auf zu schlagen
oder was weiß ich.
aber laß mich endlich in ruh!
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 20.11.2001    um 00:48 Uhr   

wie seltsam..
die Zeit vergeht.
Schon viele Tage
ich mich plage
und am Ende
was wohl hier steht?

Es kann nicht so bleiben!
Was soll ich noch schreiben?
Der Schmerz ist noch nicht vorbei.
Für den Alltag ist es einerlei.
Da hilft kein Wenn
und kein Aber.
Für mich klingt alles
nur noch makaber.
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