Auf den Beitrag: (ID: 29973) sind "1" Antworten eingegangen (Gelesen: 323 Mal).
"Autor"

Rosensarg

Nutzer: Shivara
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 12.05.2004
Anzahl Nachrichten: 3

geschrieben am: 20.06.2001    um 22:39 Uhr   
Ein Sarg aus Rosenblättern sie umgarnt
Ihre Lippen, ihre Haut, vom Leben noch warm
Ein Lächeln in ihrem hübschen Kindergesicht
Von dem so plötzlich das Leben wich

Tränen werden um sie geweint
Dick und blutig, die Welt ist sogemein
Das sie nahm dir dies Glück auf Erden
Hier bei uns geboren zu werden

Der Engel trauriger Gesang
Erinnert uns jetzt noch daran
Zu wissen, zu leben ohne Dich
Der Gedanke ist fürchterlich

Kaum das du der Welt ein Lächeln geschenkt
Zog sie dich fort, die Narben noch brennt
Nahm dich mit
Verführter dich mit Gift

Was für ein Engel wirst du jetzt sein
Dort oben im weitem Himmel, ganz allein
Gib acht darauf was hier unten geschieht
Denn von fortan ist dies dein Gebiet

Prinzessin so lieblich du schläfst
Der gläserne Sarg dich nie begräbt
Zeigt uns tätglich das Glück das wir nicht haben
Dich je getroffen zu haben

Ein Glitzern deine Äuglein ziert
Tränen die du nie weintest darin verbrigt
Schlafend liegst du in diesem Rosenmeer
Die Erinnerung an dich gebe ich niemals wieder her

Rosenblätter dich sanft stützen
Das verlangen deine kindlichen Lippen zu küssen
um dir wieder Leben einzuhauchen
Damit du wieder bei uns bist, weil wir dich brauchen

Einsame Tränen still um dich geweint
Nicht zu ertragen scheint es zu sein
Lautlose Schreie, sooft geschrien
bis die Sterne am Himmel aufhörten zu glühn

In jener Nacht als der Sarg dir erbaut
Hab ich für dich ein Sternlein geklaut
Ein Sternlein leuchtet hell wie du
Doch auch er fand im Rosengrab mit dir seine letzte Ruh

Beißender Schmerz bei Gedanken an dich
Bei Dir zu sein, mit dir zu sein, darauf war ich erpicht
Erloschen der Traum
Aprupptes Ende von Luftschlössern baun

Wie gern hab ich an uns gedacht
So froh ich, dass mein Herz gelacht
Doch seit jener Nacht
Wurdest nicht nur du, sondern auch ich umgebracht

Hass ist es nicht den ich spür
Das Verlangen nach Rache sich nicht in mir schürrt
Schmerz und Trauer machen alles Stumpf
Zeit zum vergessen geht nicht rum

Nur einmal deinen Atem spürn
Nur einmal deinen Herzschlag hörn
Mehr war es nicht was ich verlangt
Doch zu Nichts es jemals kam

Sei glücklich da wo du nun lebst
Ich hoffe das es dort besseres für dich gibt
Erlöst sollst du sein
Auf Ewig von all deinem Schmerz, all dem Pein


Geändert am 20.06.2001 um 22:41 Uhr von Shivara
  Top
"Autor"  
Nutzer: dieSweet
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 13.09.2001
Anzahl Nachrichten: 381

geschrieben am: 21.06.2001    um 21:48 Uhr   


lächelt sanft zu Shivara.........wunderschön und hart grausam zugleich........das kann nur jemand schreiben dem das Herz brennt nach Sehnsucht zu seinem/einem Kind


traurig den Blick senkt und geht..........


ICH BIN NICHT SO WIE IHR MICH WOLLT
  Top