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UNEINICH

Nutzer: Gundelinchen
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geschrieben am: 24.06.2001    um 21:11 Uhr   

UNEINICH

(Ingrid Peller)


Das Überich traktiert mein Ich
enorm gestärkt gesellschaftl ich.
Das kleine ES getraut sich n ich
wird abgestellt, nicht wichtigl ich.

Das wahre Ich ganz innerl ich
beeinflusst und zerfetzt in s ich
Wann endlich bin ich wirklich Ich
gibts das an sich, frage ich mich.
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Nutzer: Breitfuß
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geschrieben am: 25.06.2001    um 08:21 Uhr   
ANTLITZ

Sieh,erst dachte ich,es sei der Mond,
der in deinem Antlitz ohne Schatten
Wie in einer Silberschale wohnt.

Doch dann sah ich mit dir auf die Matten,
Sah das Tal,das deine Augen dir
Jahr für Jahr ins Herz gespiegelt hatten,

Sanfte Hügel,Fluß,Gewölk vor mir.
Und ich blickte in die lichte Landschaft
Als in einen Widerschein von dir

Und erkannte zärtliche Verwandtschaft.

(Ina Seidel)
1885-1974
*dasgundelchenliebknuddelz*
füsschen
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"Autor"  
Nutzer: Gundelinchen
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Anzahl Nachrichten: 396

geschrieben am: 25.06.2001    um 23:55 Uhr   

Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung
an der Wiesen aufgedecktes Grau.
Kleine Wasser ändern die Betonung.
Zärtlichkeiten, ungenau,

greifen nach der Erde aus dem Raum.
Wege gehen weit uns Land und Zeigens.
Unvermutet siehst du seines Steigens
Ausdruck in dem leeren Baum.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

demfüsserldankbares
Gundilein



Geändert am 25.06.2001 um 23:56 Uhr von Gundelinchen
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