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Chaos und Glaube |
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geschrieben am: 25.06.2001 um 23:36 Uhr
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Chaos und Glaube
Einst wird die Welt im Chaos versinken.
Flüsse aus geschmolzenem Blei,
Bäume mit giftigen Früchten,
Tiere, Bestien geworden,
Leichen allenthalben
Kriegsgetrümmer
Todesschreie
Zerstörende Trümmer der Berge,
Zerrüttete Ordnung der Welt,
Verglühendes Himmelsrad,
Blutgetränkter Himmel,
Nicht atembare Luft,
Geflohene Götter,
Gestürzte Sterne.
In all diesem Chaos,
Am jüngsten Tag der Welt,
Am Ende allen Lebens,
Wirst du mich auf einem Berg
Aus Knochen sehen.
In einem zerrissenen, weißen Kleid
Steh ich ich mit gefalteten Händen
Von Staubwirbeln eingehüllt.
In der Luft liegt das Schreien
Der Menschen und Tiere.
Aber ich, ich bin ganz ruhig.
Ich, das kleine Mädchen.
Meine Hände zum Gebet gefaltet,
Zartes Lächeln auf meinen Lippen.
Ich glaube an die Liebe.
Der Glaube hält mich am Leben.
Was könnte die Liebe zerstören?
Engelsgleich sind meine verträumten Augen,
Die hinter dem Chaos
Das Paradies erahnen.
Mein unerschütterlicher Glaube
Lässt mich festen Halt bewahren.
Wenn die Welt auch im Chaos versinkt:
Ich wanke nicht, ich träume.
Ich warte auf die neue Zeit.
Und wenn ich Jahrtausende warte,
Ich weiß, dass meine Liebe nicht sirbt.
In Eden werden wir uns wiedersehen,
Der Phönix wird für uns singen.
Dort werden die Wunden geheilt.
Bis zum nächsten Weltensturz
Warten wir und leben fort.
Ich glaube....
.....
.....
Und warte auf dem Knochenberg
Umgeben von Chaos, Gift und Tod.
T.-Lee Geändert am 25.06.2001 um 23:40 Uhr von Tiger-Lee |
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