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"Autor"

Spiegelbild der Welt

Nutzer: *raven*
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 88

geschrieben am: 27.06.2001    um 23:01 Uhr   
Manchmal liegt die Welt zu meinen Füssen,
scheint dabei mein Hiersein zu begrüssen.
Doch manchmal geh ich unter in den Massen,
und niemand scheint mein Dasein zu erfassen.

Tage gibt es, da lächelt mein Spiegelbild mich an,
da gefällt mir so alles, jede Kleinigkeit an mir dran.
Verspielt in meinen Augen der helle Sonnenschein,
sanft die langen Wimpern fangen das Strahlen ein.

Umfasst mich dann das Universum mit den Armen,
hat mit meiner Wenigkeit doch scheints erbarmen.
An der Hand werd ich geführt - ich lass mich lenken,
Hab doch dazugelernt - kann Liebe weiter schenken.

Zu wirken gibt sie mir die Macht,
betöre sanft und auch ganz sacht.
In meiner Nähe den und jenen - alle nicht,
Ganz ehrlich, darauf bin ich nicht erpicht.

Jeder Morgen bringt die Freude, auch wenn kalt und früh,
noch Schlummer in den Augen, schlaftrunken Kaffe brüh.
So wohlig warm die Dusche, wie Sommerregen mild.
Sie nimmt von mir das Müde und macht mich zahm nicht wild.

Betret’ die grosse Bühne der fremden, weiten Welt,
Bin unter tausend Menschen, regiert von Macht und Geld.
Ich such den Blick der Augen, ich such nach ihrem Sinn,
doch schau ich oft vergeblich, wo ist das Strahlen hin?

Dann kann es schon geschehen,
die Aura wird verwehen.
Der kalte Wind bestiehlt mich schlicht.
Zieht mich mit sich der böse Wicht!

Nimmt mich hinab in die Sinnlosigkeit,
bin dann nicht die gleiche Persönlichkeit.
Wie als mir die Welt jubelnd zu Füssen liegt,
nein, die Schwere in meinem Herzen wiegt.

Kann mich dann nicht im Spiegel mehr erfassen,
jede Kleinigkeit, so alles muss ich dann hassen.
Versuch zu lächeln und seh ein Fratzengesicht,
welches kein liebes Wort mehr zu mir spricht.

Warum kann ich nicht immer glücklich sein?
Würde so gerne verbannen die Angst und Pein.
An einem jeden neuen Morgen versuch ichÂ’s aufs Neue,
das Glück, die Zufriedenheit und Liebe hält mir die Treue.

Doch Trauer, Angst und alles dies, was ich nicht will,
verbirgt sich in jedem Leben, wenn auch oft still.
Ich darf die Hoffnung niemals verlieren,
Kälte ertragen lernen und auch frieren.

Denn immer wieder kommt die Wärme, nicht nur für mich.
Bitte suchendes Herz, nein glaube mir - auch für Dich!

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"Autor"  
Nutzer: dieSweet
Status: Profiuser
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Registriert seit: 13.09.2001
Anzahl Nachrichten: 381

geschrieben am: 27.06.2001    um 23:10 Uhr   


lächelt sanft zum lieben Raben drückt ihn sachte und verschwindet in der tiefen Dunkelheit der Nacht


Kompliment *raven*, mal wieder tief und treffend geschrieben, wie aus kleinem Hexenherz.


ICH BIN NICHT SO WIE IHR MICH WOLLT
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 2216

geschrieben am: 27.06.2001    um 23:12 Uhr   
...das, was Du fühlst, macht Dich zu dem der Du bist, raven..

Du bist ok :-))

bitte, bitte, mehr davon..
mit liebem Gruß
fratz
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