Auf den Beitrag: (ID: 30090) sind "10" Antworten eingegangen (Gelesen: 360 Mal).
"Autor"

Nur ein Traum

Nutzer: minensie
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geschrieben am: 29.06.2001    um 05:26 Uhr   
Heute Nacht bin ich wieder erwacht
Vollger Angst die Dunkelheit ich brach
Was war dies für ein Traum
So real, man glaubt es kaum

Langsam tastete ich mich nach vorn
Etwas stach mich, spitz wie ein Dorn
Nur Mut immer geradewegs drauf zu
Sagte ich mir bevor ich in Panik durch die Dunkelheit floh

Ich rannte durch Schwärze ohne Licht
Kein Ziel das ich sah, nur wirr war mein Blick
Erwachen wollt ich, es ist nur ein Traum
Statt dessen stand ich in einem endlosem Raum

Die Wände, sie schienen zu leben
Der Boden, leicht und sanft begann er zu beben
Das Zittern meinen Körper durchfuhr
Kein Angst, es ist nur ein Traum, sagte ich stur

Der Traum so endlos und lang
Verfolgte mich, nicht nur eine Nacht entlang
Schloss ich die Augen, sah ich den Ort
Öffnete ich sie war er nur selten fort

Dinge die ich nicht verstand
In meinen Träumen ich sie immer wieder fand
Dinge die ich zu vergessen hoffte
In Träumen immer wieder pochten

Der Versuch wegzurennen
Dem Alptraum zu entrinnen
Wie gelähmt stand ich oft da
Dem Grauen der Nacht viel zu nah

Angst die Augen zu schließen
Zu wecken Gestalten die friedlich schliefen
Mir die Augen brennen lassen
Doch die Nacht ich kann sie nicht hassen

Zu sehr sehne ich mich nach ihr
Zu groß meine ungestillte Gier
Mich in die Dunkelheit zu verkriechen
Und mit aller Macht den Tag zu besiegen

Träume mich langsam zeichnen
An Gestalt, an unnatürlicher Bleiche
Träume die mich zu vernichten drohn
Doch zu groß ist die Angst vor Lachen und Hohn

Der Preis den ich Nacht für Nacht zahle
Nicht zu vergleichen ist mit soviel Qualen
Die mich zeichnen, die mich quälen
Doch ohne ihnen täte mir etwas fehlen

Unbeschreiblich und nicht zu verstehen
Zu viele Dinge sind geschehen
Nicht zu vergessen
Die mich auf Ewig besitzen
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"Autor"  
Nutzer: Kenshin
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geschrieben am: 29.06.2001    um 05:53 Uhr   
kann nur eines sagen wunderschön....kenshin sichwieder verkriecht und weiter traurig seinen gedanken nachgeht
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"Autor"  
Nutzer: minensie
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geschrieben am: 29.06.2001    um 06:09 Uhr   
so ist das leben....man muss nur lernen damit zu leben, sonst geht man unter...

leise wieder geht
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Nutzer: Dilemma
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geschrieben am: 29.06.2001    um 06:49 Uhr   
es ist...wunderschön...und mir so nah...*drückt Minensie und steckt dem traurigen Wesen eine kleine Blume ins Haar*...wirklich...wunderschön...
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"Autor"  
Nutzer: ichshalima
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geschrieben am: 29.06.2001    um 08:49 Uhr   
shali sich zu Minensie setzt und tröstet,

Schick die dunklen Träume fort ,
an einen weiten unbekannten Ort ,
streck der Sonne entgegen Dein Gesicht ,
sie lacht jeden Tag ,
auch für Dich .
Sei frohen Mutes,
nimm Dir Zeit ,
nichts ist für die Ewigkeit .

winkt Dir zu
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"Autor"  
Nutzer: minensie
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geschrieben am: 29.06.2001    um 13:05 Uhr   
sieht zu ich

nichts währt für die ewigkeit doch wenn die dunkleheit dunkel bleibt und ich das licht nicht sehen kann...
so versuche es nicht zu erleuchten...zeige mir wie ich sehe ohne licht...dann die einsamkeit vielleicht entwischt...


drückt sie mal lieb
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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 29.06.2001    um 18:11 Uhr   
Sehr kluge Worte, mine...
Vielleicht hätte ich den Menschen, dem ich helfen wollte, nicht direkt mit dem Licht blenden sollen...
Ich hätte ihm Nachtaugen geben sollen anstatt einer gleißenden Fackel...
T.-Lee
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 29.06.2001    um 18:19 Uhr   
scheue tiere soll man nicht erschrecken sondern ihr vertrauen mit geduld wecken...

leise geht
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"Autor"  
Nutzer: ichshalima
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geschrieben am: 30.06.2001    um 09:32 Uhr   
wenn Du in der Dunkelheit kein Licht sehen kannst,
ertaste Dein Umfeld ,
vorsichtig und behutsam,
wenn Du nichtŽs hören kannst,
lese von den Lippen ab ,
wenn Du nicht reden kannst ,
schreib es auf oder male ein Bild .
Eine Zeit wirdŽs dauern ,und es gibt immer einen Weg .


wieder geht und Dir nochmal winkt
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Nutzer: Amy16
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geschrieben am: 30.06.2001    um 10:08 Uhr   
Oh mein Gott...dieses Gedicht ist ja wunderschön...es hat mich gerührt...da habe ich ja richtig Angst, wieder schlafen zu gehen..........
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"Autor"  
Nutzer: minensie
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geschrieben am: 30.06.2001    um 19:39 Uhr   
drückt ich mal lieb
ich taste mich durch meine dunkelheit
sehe licht doch begreif es nicht
zu sehr habe ich mich daran gewöhnt
zu sehr hat man mich deshalb verhöhnt
ich sehne mich nach so vielen dingen
doch möchte ich sie nicht erzwingen
geduld, das ist der einzigste begleiter
der auf langen wegen mich noch ein wenig erheitert
der mir kraft gibt, neuen mut
doch ich fühl mich trotzdem verlassen
finde keine ruh....

zu amyalso angst wollte ich dir damit keine machen...schließlich ist es mein traum ;o)
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