| "Autor" |
Allein |
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geschrieben am: 01.07.2001 um 20:27 Uhr
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Geisel meiner Phantasien.
Gefesselt und geknebelt liegt meine Vernunft ganz unten in meinem Kopf, versucht sich zu befreien doch die Trugbilder meiner Gedanken verbannen sie immer wieder tief hinunter.
In die Ecke gedrängt von der Erinnerung kauere ich auf dem Boden, fürchte mich vor mir selbst.
Trage einen Kampf aus, den ich nicht gewinnen kann.
Gepeinigt von der trügerischen Schönheit meiner Phantasien, der unwirklichen welt, die ich mir schuf um wenigstens das Gefühl der Möglichkeit haben zu können vielleicht doch zu leben, fliehe ich vor einem Schatten, renne um mein Leben, meine, schon das Ende sehen zu können, nicht verstehende, dass ich mein eigener Feinde bin.
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