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"Autor"

Meinung gefragt!

Nutzer: DasWacheAuge
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geschrieben am: 03.07.2001    um 23:01 Uhr   
Sklavenherrschaft

..du wunderst dich, noch im Halbschlaf versunken, warum es in deinem erworbenen Zimmer im Gasthaus so dunkel ist, solltest du etwa zuviel getrunken und dich verirrt haben? Du stehst auf und siehst dich um, nichts ist, wie du es in Erinnerung hast und so schlenderst du durchs Dunkel, um irgendwo eine Art Tür zu finden, oder zumindest ein Fenster. Da du nicht besonders gut siehst, läufst du gegen etwas hartes, tastest und findest eine Klinke; anschließend drückst du sie vorsichtig und langsam herunter, doch auch hinter dieser ist es dunkel, wenn auch durch wenige Fackeln an den Seiten ein schmaler Gang bis in die Unendlichkeit zu erkennen ist. Du folgst ihm langsam, bis du erneut an einer Tür ankommst, sie ähnelt einer dieser Türen, die du aus alten Geschichten kennst, wenn es um Kerker oder Turmzimmer ging. Ein leises Wimmern klingt an dein Ohr, du lauschst interessiert und wartest ab. Nach einigen Minuten vernimmst du keine Laute mehr und tritts zögernd in das Zimmer. Es ist, wie auch der Gang, von Fackeln erhellt, doch vielmehr bilden diese einen Kreis um den anzunehmenden Mittelpunkt des Zimmers. Es erscheint dir wie ein Keller, in einer Ecke siehst du ein wenig Stroh auf dem Boden, noch niedergedrückt. Ob dort jemand gelegen hat? Ein kurzes Geräusch, es klingt wie ein Schluchzen, dringt an dein Ohr und du wendest neugierig den Kopf zum erleuchteten Kreis hin. Eine Frau, kniend, auf dem Boden; ihre Sachen alt und dreckig, Lumpen, denkst du bei dir. Vor ihr ein großer, kräftig aussehender Mann. Braunes kurzes Haar, welches bis zu seinen Ohren hinabfällt, was du jedoch nur erahnen kannst, da er einen Helm trägt, ziert seinen Kopf. Sein Helm weist einige Risse und Beulen auf, auch der Rest der Rüstung, die ihn zusehends männlicher macht, glänzt und strahlt nicht mehr, wie sie es vielleicht einmal tat. Sein Gesichtsausdruck ist ernst und du bekommst ein wenig Angst, als seine Augen umherfunkeln. Das Mädchen ist ebenso ängstlich wie du, oder noch viel mehr? Ihr Blick versucht immer die Augen des Mannes zu erhaschen, wenn auch nur kurz, sie will ihm zeigen, wie sehr sie leidet, ob er sie dann gehen lässt? Ketten liegen um ihre Hände, die sie wie beim Beten gefaltet hat. Flehend blickt sie zu ihm auf, leis rinnen ein paar Tränen über ihre Wangen..

"Nein, mein Herr..bitte nicht!" Schreit sie schon beinah, kläglich. "Ich bin unschuldig..Herr!"
Der Mann, welchen sie wohl mit Herr bezeichnet, denn du kannst niemand anderes sehen, lächelt nur kalt und ballt beide Hände zu Fäusten. "Mmh.." er scheint zu überlegen. "Bitte!" fleht sie erneut.
"Und wenn du lügst?" "Bitte, Herr, ich kann es beweisen!" "So..? Nun, dann ist es etwas anderes..also?"
"Herr, ich war den ganzen Tag auf meinem Zimmer, ich kann es gar nicht gewesen sein!" sie versuchte trotz der Tränen lieblich zu lächeln. Wollte sie ihn so beeinflussen? "Schlecht sieht sie ja nicht aus.." murmelst du, und schon im nächsten Moment wirst du dir bewusst, dass du ja nicht allein bist und hälst vor Schreck eine Hand vor deinen Mund. Die beiden jedoch reagieren nicht. Ob sie dich nicht gehört haben? Erleichtert senkt sich deine Hand wieder und du beobachtest weiterhin sehr interessiert das Geschehen. "Wieso sollte ich dir das glauben? Du könntest fremde Männer verführt haben, ohne dass ich es wüsste." er grinst leicht. Was hat er vor? "Aber Herr.." ein verführendes Augenliderniederschlagen - und ebenso wieder öffnen "..Ihr wisst, dass ich dies nie tun würde.."
Er musste lachen - hatte sie ihn überzeugt? Im Gegenteil! "Nein, nein, Laranda, ich kenne dich! Und zwar gut genug, um zu wissen, dass du es getan hast!" Erst jetzt bemerkst du, dass sie über einen Vorfall sprechen. Worum geht es hier eigentlich? Diese Frage beschäftigt dich, eine ganze Weile, denn die beiden schweigen - oder? Hörst du nur nicht mehr hin? Ein lauter Knall - oder war es ein Rumsen? - erweckt dich aus deinen Gedanken. Du reißt erschrocken den Kopf zu den beiden. Wo ist denn die Frau? Und der Mann? Du siehst wie die Kerzen flackern und entdeckst nun eine Tür, welche die beiden vorher verdeckt hielten. Sind sie dort hinaus gegangen? War die Tür der Knall?

All diese Fragen kannst du dir noch erklären. Nur eine nicht. Was ist geschehen? ..


Ich würde gern eure Meinung zu diesem Text wissen, danke!
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"Autor"  
Nutzer: Maharet
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geschrieben am: 04.07.2001    um 12:20 Uhr   
liest sich die Geschichte mit wachsendem Interesse durch
Hm....überlegt
Möchtest du nur eine Meinung dazu haben Auge oder direkt Vermutungen über den Vorfall?
hätte da schon ne Idee was gewesen sein könnte

Du öffnest die Bücher
und sie öffnen Dich

>Tschingis Aitmatov<
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"Autor"  
Nutzer: DasWacheAuge
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geschrieben am: 04.07.2001    um 12:29 Uhr   
Mir wäre es lieber, nur eine Meinung über den Text zu "hören". Was geschehen ist, soll jeder für sich überlegen..
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"Autor"  
Nutzer: Maharet
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Anzahl Nachrichten: 464

geschrieben am: 04.07.2001    um 12:34 Uhr   
lächelt
Na wenns so is.....es ist eine brilliante geschichte...
Hast du sie verfasst?

Du öffnest die Bücher
und sie öffnen Dich

>Tschingis Aitmatov<
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"Autor"  
Nutzer: weißekatze
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geschrieben am: 04.07.2001    um 12:39 Uhr   
der text ist sehr spannend geschrieben

- nur, ich bin eine neugierige katze...der text lässt mich unbefriedigt - er ist nicht schlüssig. Die Sprünge sind vielleicht etwas zu heftig.

Das ist natürlich nur meine meinung, vielleicht verstehen andere den sinn....

geht mit einem freundlichen maunzen
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"Autor"  
Nutzer: DasWacheAuge
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Anzahl Nachrichten: 4

geschrieben am: 04.07.2001    um 13:43 Uhr   
Ja, dies habe ich geschrieben, selbstpersönlich.

Und Katze, diese Sprünge sind in dieser Geschichte [ich habe noch andere] gewollt. Es soll schließlich geheimnisvoll sein..und noch etwas..du verstehst den Sinn nicht? Dann solltest du vielleicht nochmal lesen, und zwar zwischen den Zeilen zwinkert
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"Autor"  
Nutzer: Dilemma
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geschrieben am: 04.07.2001    um 14:15 Uhr   
Der Text ist interssant. Klingt so ein bisschen wie die Geschichten aus diesen Rollenspielbüchern. Vielleicht könnte man noch ein wenig an der Sprache feilen, aber sonst ist die Geschichte wirklich gut.
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