| "Autor" |
Die Maid |
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geschrieben am: 05.07.2001 um 22:51 Uhr
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Ein Fräulein sprang vom Turm hinab
Ihr Herz war - ach! - so schwer
Der Jüngling, dem sie's einst geschenkt
Der wollte es nicht mehr.
Die Maid versteht dies alles nicht
Sie dachte, es war Liebe..
Und nun, so scheint's, da folgt der Herr
Doch eher seinem Triebe.
Sie lagen einst im Blumenbeet
Das weiß sie noch genau
Er zog sie dicht an sich heran
Unter des Himmels Blau.
Er küßte sie, er herzte sie
Er sprach: "Ich liebe Dich!"
Warum soll das nun anders sein?
Nein, das versteht sie nicht.
So stand sie auf, in jener Nacht
Beendete ihr Leben
Denn niemals - das versprach sie einst
Sollt' es einen Anderen geben.
~
Lilias |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2001 um 22:54 Uhr
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| lächelt gefällt mich süper wirklich toll!!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2001 um 22:56 Uhr
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| Wie wahr, wie wahr..... *seufz* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.07.2001 um 12:52 Uhr
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Danke, ihr zwei. lächelt
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Die Jungfrau im Zaubergarten
»Du schlanke Jungfrau, bleich und hold,
Was suchst im tiefen Wald?« -
»Zur weißen Zauberfrau ich wollt',
Wo ist Ihr Aufenthalt?«
»Wohl nimmer sucht die Zauberfrau,
Wer froh in Hütten lebt,
So sprich, du mit den Äuglein blau,
Was dir das Herz so bebt?«
»Ich trag im Herzen tiefes Weh,
Und bring es her zu dir.
Es ist so schwer; doch ach! ich fleh,
Nimm nicht mein Weh von mir!«
»Wohl stillen kann ich deine Pein,
Wohl lindern kauen ich sie,
Im Garten mein stehn Blümlein fein,
Dir alle nenn' ich hie!
Der Blümlein eines such' dir aus;
Siehst du das grüne Laub?
Es sieht so still und düster aus,
Dein Weh wird bald sein Raub!«
»Nicht will ich solch ein grünes Laub,
Nicht was das Weh mir stillt;
Viel lieber werd' ich selbst ein Raub
Vom allersüß'sten Bild!«
»So plück' ich dir die Blume da,
Die falsches Hoffen heißt;
Doch trage sie nicht allzunah,
Ihr Dorn dein Herz zerreißt!«
»Die falsche Blume nehm' ich nicht,
Mir bleibt sie immer fern,
Dort oben blüht mein's Blümleins Licht,
Dort schaut herab mein Stern!«
»So nimm die bunte, frische hin,
Den heitern Wankelmuth« -
»Nein, nicht nach dieser steht mein Sinn,
Im Tod ist Treu noch gut!
Hast du nur falsche Blumen hie?
Wo blüht die rechte dann?
In deinem Garten sucht' ich sie,
Und keine steht mir an.«
»So sprich nur, ob du jene willt,
Da blüht sie lilienweiß,
Wo hell der Bach im Perlen quillt,
Doch die ist kalt wie Eis!«
»Nicht nenn' ich sie doch kenn' ich sie,
Schon längst hegt sie mein Herz!«
Das Mägdlein ging und pflückte die,
Süß war der letzte Schmerz!
Helmina von Chézy
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~
Lilias Geändert am 06.07.2001 um 12:54 Uhr von Lilias |
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