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"Autor"

^^Der Sinn des Schmerzes^^

Nutzer: Sturmkristall
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geschrieben am: 02.05.2003    um 22:09 Uhr   
...so möge jeder diese Zeilen lesen, welche ich mir lieh... und vielleicht einen Sinn in dem Schmerz sehen, den wir ständig verspüren...

(Aus: der Fluch der schwarzen Lilie)

"Jan und Niki hielten sich an dem Rettungsring fest und traten unablässig Wasser mit den Füßen, aber es sah so aus, als ob die Küste überhaupt nicht näher käme, obwohl die Triere hinter ihnen immer kleiner wurde. Nach einiger Zeit waren sie völli erschöpft und konnten sich nur noch an den Ring klammern, während sie den Zauberbeschwörungen lauschten, die über das Meer zu ihnen drangen. Der monotone Gesang ging ohne Unterlass weiter. Sie konnten nicht sehen, was auf dem Piratenschiff vor sich ging, aber zuweilen stieg ein rotes oder blaues Licht in weitem Bogen in den Himmel auf und fiel dann wieder zurück auf das Wasser.
"Hast du dich etwas ausgeruht?" fragte Niki seine Schwester.
"Ja", sagte sie. "Lass uns weitermachen."
Sie fingen wieder an zu treten, wobei sie darauf achteten, dass ihre Füße nicht das Wasser aufwirbelten und kein Planschen zu hören war. Nach einiger Zeit brannten die Muskeln in ihren Beinen wie Feuer, und ihre Finger wurden taub von der Anstrengung, sich an den Seilen festzuhalten, die um den Rettungsring geschlungen waren. Treten ... treten ... treten. Sie hörten ihre keuchenden Atemzüge und das Hämmern ihrer angestrengten kleinen Herzen.
Die beiden kümmerten sich inzwischen gar nicht mehr darum, wo sie hinschwammen. Sie lagen einfach nur da, hatten die Wangen an den rauhen Segeltuchüberzug des Rettungsringes gepresst und bewegten ihre Beine, was sie jetzt unendlich viel Mühe kostete. Jan verlor den Halt, ging unter, schluckte Wasser und fing an zu husten. Sie konnte einfach nicht anders - sie strampelte wild im Wasser herum und schnappte keuchend nach Luft. Als sie sich wieder erholt hatte, tröstete Niki sie und sagte, dass sie jetzt schon zu weit von dem Piratenschiff weg seien und niemand sie gehört haben konnte. Aber Jan fing vor Erschöpfung an zu weinen.
"Ich kann nicht mehr schwimmen. Ich werde sterben, Niki. Schwimm ohne mich weiter."
Vorsichtig zog er sich zu ihr hin, umklammerte mit der einen Hand fest den Ring und schlug ihr mit der anderen ins Gesicht.

"Au! Du gemeiner Kubar!" schrie sie.
"Tritt!" brüllte er sie an. "Tritt, Jan! Und halt dich am Ring fest! Wenn du es nicht tust, werde ich dich wieder schlagen!"
Immer noch schluchzend tat sie, wie er ihr geheißen hatte.
"
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Nutzer: Sturmkristall
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geschrieben am: 02.05.2003    um 22:10 Uhr   
Dies ist der Sinn, welchen ich im ...Schmerz... sehe.
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