| "Autor" |
.............. (Teil 2) |
|
|
|
geschrieben am: 15.07.2001 um 17:10 Uhr
|
|
sie glaubte sich gefangen zu haben
glaubte langsam die last zu tragen
doch immer wieder komme ihr die selben fragen
sie fühlt sich so leer seit sovielen tagen
fühlt sich als versager
wird von tag zu tag immer mehr hager
redet sich ein ein nichts zu sein
und will nur noch alleine sein
das was ihr am liebsten ist
sie nicht mehr bei sich misst
fühlt sich schlecht
fühlt sich wie dreck
sie wollte doch so ein perfektes leben
wollte mit liebe zu sich selbst in ihren träumen schweben
wollte sich ganz und gar für das was sie liebt hingeben
und nicht auf wunden stellen herumtreten
zu nichts hat sie es gebracht
hatte viel zu oft an sich selbst gedacht
hat nichts erreicht
über diese erkenntnis wirkt sie ganz weiss
rennt vor sich selber weg
sucht einen dunklen fleck
einen ort den niemand kennt
an dem sie sich selber am leben verbrennt
doch auch das ist nicht der richtige weg
denn sie merkt das ihr etwas hierfür fehlt
merkt das sie etwas vermisst wonach sie sich sehnt
mit tränen in den augen und hass über sich selbst daran denkt
so kommt sie wieder
müde und erschöpft ihre glieder
doch sie ist zuhaus
das was ihr so vertraut
mit offnen armen wird sie dort empfangen
keine angst mehr um sie und auch kein bangen
sie ist wieder da, wo sie sein soll
keiner hegt für sie wirklich groll
sie ist wieder da
ich spüre sie ganz nah
bin froh drum
geniesse ihre nähe stumm
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 15.07.2001 um 18:38 Uhr
|
|
Hmm.. Sie hat großes Glück, dass sie auf diese Art wieder empfangen wird und Menschen hat, denen sie soviel bedeutet, dass sie imstande sind über Fehler und evtl. falsche Taten hinweg zu sehen und dass es nicht schon zu spät war.. Es ist schön, dass Einsicht so belohnt wird. Nur leider nicht immer die Regel.. aber was soll's.
Ansonsten: Wie immer schön geschrieben! :-)
Grüßels,
lac |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 15.07.2001 um 19:28 Uhr
|
|
Tief im Inneren, bricht etwas auseinander
Zuerst kaum zu spüren nährt es sich
An den Zweifeln und Ängsten
Den Schatten die über dem Leben liegen
träumst noch von der heilen Welt
Doch sie ist nicht mehr, nicht mehr
Für Dich zu erkennen in all dem Treiben
Das die Seele tief drin lässt leiden
Zerrissen ist das Band „Vertrauen“
Denn ob Beteuerungen oder sonstger
Allzuschnell ausgesproch’ner Schwüre
Es ist dahin was es zusammenhielt
All die Jahre Deines Lebens wo istÂ’s geblieben
Was einst geschworen ist dahin
Wie hohle Worthülsen schnell gesprochen
Und das Versprechen dann gebrochen
So schnell gesagt was vielleicht nicht mehr
Gesagt wenn ein anderer Weg bestanden
Magst nie bereuen was Du zurückgelassen
Denn wahre Liebe gibt es nicht in Massen...
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 15.07.2001 um 20:16 Uhr
|
|
| lächelt zu lacrima ich würde sie immer wieder mit offenen armen empfangen ich könnte gar nicht anders... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 15.07.2001 um 20:28 Uhr
|
|
vertrauen...ein großes wort
nicht oft zu finden an solch dunklen ort
ein wort das so viel in sich birgt
und durch ein anderes alles dadurch stirbt
vertrauen...schenkst du es jemanden
bist du schutzlos
verletzlich
blind macht es dich
die wunde dann tief sticht
wenn du jemanden deine seele schenkst
und dich dabei in sicherheit denkst
kalt lässt er dich dann liegen
dämonen erwachen die sonst friedlich schliefen
zerfressen dein ich
bist du nur noch ein häufchen elend bist
vertrauen was für ein großes wort
ein absolut unsicherer hort
den du nur mit vorsicht betreten sollst
denn was dir dort passiert..darauf sei nicht stolz
|
|
|
|
|
|
|
Top
|