Auf den Beitrag: (ID: 30337) sind "6" Antworten eingegangen (Gelesen: 490 Mal).
"Autor"

Deine Augen,Deine Seele

Nutzer: aNiLeS
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 27.10.2001
Anzahl Nachrichten: 44

geschrieben am: 19.11.2001    um 21:37 Uhr   


Deine Augen

Deine Augen, so wunderschön und klar,
Machten mich glücklich,
Deine Blicke, ich fühlte ie tief,
Gaben mir das Gefühl geliebt zu werden,
Wenn du die augen zu machtest,
Schloss ich meine auch,
Denn ich wollte das sehen, was du auch gesehen hast,
Wollte sehen, wie du denkst,
Spüren, wie du fühlst,
Erfahren, wer du wirklcih bist
Wenn deine Augen offen waren, sahst du so glücklich aus,
haben uns nich oft gesehen, doch es reichte, um zu erfahren, wer du bist
Hattest du sie jedoch geschlossen, kannte ich dich nicht,
Selten waren diese Momente, aber jetzt...
deine Augen sind geschlossen, öffnest sie nicht mehr für mich,
Sind für immer geschlossen, also kenne ich dich nicht
Sah dich dort im Sarge liegen,
Deine Augen waren zu,
Wollte sie noch einmal sehen,
Ihr strahlen nicht vergessen, dass mich verzaubert hat.


Deine Seele


Deine Seele, ich spüre sie bei mir,
Sprüre ihre Nähe, sie ward gesandt von dir,
Mich zu schützen und zu führen, auf meinem Weg,
Trauer so groß, unendliche Tränen,
Keine Worte für die Schmerzen hatte ich,
Dann traf ich deine Seele, und sie half mir, zu verstehen,
Du bist nicht mehr hier, aber sie immer bei mir,
Gerettet, durch die Worte eines Geistes,
Das Lachen einer glücklichen Seele,
Deiner Seele.
Während ich diese Zeilen schreibe, schaust du mir zu,
Dein Blick geht tief und ich fühle deine Nähe,
Bist hier, doch deine Seele ist nicht mehr bei mir,
Wundere mich und fühle mich allein,
Darf das denn alles sein?
Warum ist sie fort? Wer hilft mir nun?
Ich merke wie du sprichst, kann es nur nicht hören,
Fühle, wie du mit mir redest, mir sagst sie war nie da,
Hab es mir bloß eingebildet, doch du warst immer nah.


aNi
  Top
"Autor"  
Nutzer: aNiLeS
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 27.10.2001
Anzahl Nachrichten: 44

geschrieben am: 15.04.2002    um 20:19 Uhr   



Vermisse dich!


Ich las dieses gedicht und tränen traten in meine Augen,
sah dein Bild und konnte nicht aufhören zu weinen,
las deine Briefe und wollte nur zu dir.
Vieles geschehen in diesem Jahr,
nicht rückgängig zu machen,
was bleibt sind Trauer und Frust,
Sehnsucht und Einsamkeit,
Warum muss das alles passieren?
Ich vermisse deinen Atem,
ich vermisse deine Berührungen,
Vermisse Dich!
Sehe dich vor mir,
höre deine letzten Worte zu mir,
"Ich liebe dich!"
Nur wenige Tage später warst du nicht mehr da!
Immer wieder rufe ich mir diese Worte in Erinnerung,
denn sie sind das schönste, was man je zu mir sagte.
Vermisse Dich!


aNi
  Top
"Autor"  
Nutzer: aNiLeS
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 27.10.2001
Anzahl Nachrichten: 44

geschrieben am: 15.04.2002    um 20:20 Uhr   



Trauer sitzt tief,
nicht zu vergessen.
Gefühle die schmerzen,
hast mich verlassen.
So einsam die Welt,
ohne dein Lachen.
Doch es war Schicksal,
was kann man da machen?


aNi
Geändert am 15.04.2002 um 20:20 Uhr von AniLEs
  Top
"Autor"  
Nutzer: aNiLeS
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 27.10.2001
Anzahl Nachrichten: 44

geschrieben am: 03.05.2002    um 14:30 Uhr   



Nach Atem ringend am Rande des Abgrunds stehen geblieben,
Verschleierter Blick auf das Weite gerichtet,
Hoffend in die Zukunft blickend.
Geflüchtet vor der Vergangenheit,
Doch holt sie ein.
Angst ins gesicht geschrieben,
Panik im Bauch,
Kein Ausweg zu finden, nur ein Sprung!
Ein Sprung nach vorne....hinunter in den Abgrund!
Sie springt!

aNi
  Top
"Autor"  
Nutzer: aNiLeS
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 27.10.2001
Anzahl Nachrichten: 44

geschrieben am: 03.05.2002    um 14:30 Uhr   

Man hat schon lange kein Lächeln mehr in ihrem gesicht gesehen,
Sie kann nur noch mit geschlossenen Augen durchs Leben gehen,
Angst springt ihr entgegen, Sorgen schmücken ihren Weg,
Der dort aussieht, wie ein endloslanger Steg.
Kein Ausweg, kein Entkommen,
Man hat ihr das letzte Lebensglück genommen.
Ihre Schreie zerreissen die Stille der Nacht,
Tränen laufen, bis der Tag erwacht.
Dann geht sie Teilnahmslos einher,
Will einfach bloß kein Mitleid mehr.
Sie führt ein Leben wie jedermann,
Nur was man bei ihr nicht sehen kann,
ist ein Lachen!
Ein Lachen, was man bei ihr sonst immer hörte,
Bis das Unglück ihr Leben zerstörte.
Wird es nie mehr erklingen?
Dieses Lachen?

aNi
Geändert am 03.05.2002 um 14:34 Uhr von AniLEs
  Top
"Autor"  
Nutzer: aNiLeS
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 27.10.2001
Anzahl Nachrichten: 44

geschrieben am: 03.05.2002    um 14:31 Uhr   

Tausend Mal gestorben,
Und tausend Mal wieder aufgewacht,
Tausend Mal den selben Traum geträumt,
Und wieder hab ich es nicht fertig gebracht,
Den Traum zu Ende zu träumen!

Schweißgebadet wacht sie auf,
Zitternd und ängstlich.
Versucht wieder einzuschlafen um weiterzuträumen,
Um zu sehen wie sie stirbt.
Doch wie so oft, schläft sie jetzt nicht mehr ein.


Will schlafen, will ruhn,
Mir selbst einen gefallen tun.
Will im Traum sehn, wie ich sterbe,
Damit ich weiß, was geschehen wird.
Tag um Tag wache ich auf,
Mit diesem traum im Nacken.
Nun sag mir endlich,
Hilf mir doch,
Wie nimmt es seinen Lauf?


aNi
Geändert am 03.05.2002 um 14:34 Uhr von AniLEs
  Top
"Autor"  
Nutzer: aNiLeS
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 27.10.2001
Anzahl Nachrichten: 44

geschrieben am: 03.05.2002    um 14:32 Uhr   


Einsam schaut sie in die Nacht hinaus,
Durch ihr geschlossenes Fenster,
Der Regen trommelt gegen die Scheibe,
Tropfen zerplatzen daran.
Die Nacht wird zum Tage,
Ewig liegt sie wach,
Keine Chance einzuschlafen.
Erst diese Tränen,
Dann diese Träume,
Und jetzt schlaflos.
Schlaflos und ganz allein,
Es will ja keiner bei ihr sein.
Der Tag wird zur Nacht,
Wie schlafwandelnd verbringt sie ihre Zeit.
Träumt sich in eine schönere Welt,
Fern von Menschen, fern von Angst,
In der Du nicht um Dein Glück bangst.
Dort lebt sie Tag um Tag,
Bis wiederum die Nacht erwacht.
Dann sitzt sie wieder an ihrem Fenster
Und wartet auf Erlösung.


(zitat)Gedanken schweifen aus,
Zukunft nimmt ihren Lauf,
Vergangenheit vergessen,
Endlich wieder Fuß fassen.
Ein neues Leben beginnen,
Endlich an Lebensfreude gewinnen,
Nicht mehr nach mehr schmachten,
Nicht nach einem schönen Leben trachten -
Sondern eines leben!


(/zitat)

Hörst Du sie singen?
Dieses Lied über Glück?
Dieses Lied was soviel erzählt,
Und doch nicht die Wahrheit spricht.
Die Welt voll Lügen und Märchen,
Was ist denn noch richtig?
Was kann man denn glauben,
Warum sind Lügen denn so wichtig?
Sie singt ein Lied und lügt dabei,
Sie liest ein Gedicht und lügt dabei. -
Oder auch nicht! Wer weiß das schon?
Was bedeutet Wahrheit?
Was bedeutet Lüge?
Lügt man nicht,um einen vor der Wahrheit zu schützen?
Ist die Welt etwa so gefährlich??


aNi
  Top