| "Autor" |
Erinnerung an meinen Liebsten |
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geschrieben am: 20.07.2001 um 00:39 Uhr
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Dein Blut war warm und leuchtend rot.
Deine Haut war blass und völlig farblos.
Deine Augen waren leer, hart und lieblos,
Tränen flüchteten nie, du warst wie tot.
Dein Haar war schwarz, wie das Gefieder der Raben.
Deine Stimme schwieg, nie hattest du etwas zusagen.
Die Seele war schwer, eine Last hattest du zutragen.
Der Körper zart, an Brot und Wein konntest du dich selten laben.
Die Lippen waren dünn und vollkomm' blutleer.
Du sahst in die Welt und wollest mehr,
Jeder Mensch war dein Feind, du hasstest sie sehr.
Dein Lächeln war verloren in einem großen Meer.
Wenn ich dich vor mir sehe, deine Gestalt,
Wein ich um dich und hoffe das bald
Recht den Ungerechten widerfährt, wie es früher galt.
Erst dann finde ich wieder zurück zu meinem Halt.
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