| "Autor" |
Frühling |
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geschrieben am: 20.07.2001 um 00:49 Uhr
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Der Tag ist grau und trübe,
Wolken ziehen kalt an warmen Dächern vorbei.
Draußen gehen Menschen, stumm und müde,
An hell erleuchteten Fenstern vorbei.
Große Blicke, traurig und voller Sehnsucht, suchen Halt.
Kleider, alt und verschlissen, schützen nicht die Haut,
Vor des Frühlings Kusses. Er ist noch zu kalt.
Eine Lerche singt ein süßes Lied aus goldener Kehle.
Die Botschaft lautet: Das es Niemanden an nichts fehle.
Doch der Magen ist leer, Hunger ist der Wegbegleiter.
Menschen, groß und grau, eilen geschäftig an ihr weiter.
Blicke, Augen voller Tränen und Schmerz, suchen Halt.
Der Frühlingshauch bläst sanft, doch noch ist er kalt.
Schneeglöckchen blühen auf, der Sonne zugewandt.
Sanft treffen Strahlen auf die Erde nieder,
Necken Menschen, Tiere, Pflanzen; erwärmen das Land.
Vögel, die man verloren glaubte, kehren wieder.
Junge Blicke, groß und traurig, suchen festen Halt.
Ein Lächeln auf den Lippen, stumm und schweigsam.
Der Frühling tanzt auf den Straßen, fröhlich und kalt.
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