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Der Tanz des Adlers (Teil5)

Nutzer: Don_Elsolora
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geschrieben am: 20.07.2001    um 01:14 Uhr   
(von insgesamt 7 Teilen)
Die darauffolgenden Tage strafte mich Enrico mit Verachtung und seinem Hochmut. Vor seinen Augen quälte ich mich, ich lernte und arbeitete so hart, bis ich irgendwann erschöpft zusammen brach und fieberte. Der entlose Fiebertraum war ein einziger Alpdruck und ich schoss schreiend in meinem Bett empor. Neben mir saß Enrico und schaute besorgt auf mich. " Du hast lange geschlafen, Raymond. Fast eine Woche, ich dachte schon du würdest ... ! " " Sterben ? Meinst du etwa ich lasse dich alleine ?", fragte ich sanft und strich ihm durch sein Haar und über sein Gesicht. Enrico sah auf. Mein Gott, diese Augen. Ich küsste ihn, doch er schien irgendwie gehemmt und erwiderte den Kuss kaum. Da klopfte es, herein trat Armand und kam auf uns zu. Er drückte Enrico einen Kuss auf die Stirn und reichte mir die Hand und versah die meinige mit einem leidenschaftlichen Kuss. Misstrauisch sah ich Beide an. Ein Verdacht sowie ein schmerzendes Gefühl in meinem Herzen kamen auf. Enrico stand auf, küsste jeden von uns zum Abschied und ging hinaus. Dafür setzte Armand sich neben mich. Wenn ich nicht so schwach gewesen wäre, hätte ich mich auf diesen Bastard gestürzt und erdrosselt. Er legte seine Hand auf meine Stirn. " Deine Temperatur ist zwar gesunken, aber trotzdem bist du noch krank. Du Dummkopf, weshalb hast du das deinem wunderschönen Körper angetan ?". Ich schwieg, grübelte nach und entschloss mich Armand den Rücken zu zudrehen. Dieser stöhnte und nannte mich einen unverbesserlichen Sturkopf. Dann strich er mir durch das Haar. " Du hast wunderschönes Haar, genau wie Enrico, weißt du das ?". Das reichte, mit einer einzigen Bewegung drehte ich mich um und schlug Armand nieder. Er landete auf dem Boden, dort blieb er sitzen, fing an zu lachen und meinte solch ein Liebesbeweis habe er noch nie bekommen. Ich schrie auf. " Verschwinde, aber sofort und lass dich hier nie mehr blicken !", zeterte ich und schleuderte ihm mein Kissen, dass immer zu einem Paket zusammen gerollt war, in sein Gesicht. Plötzlich fing er an aus der Nase zu bluten. Er öffnete das Paket und entnahm daraus meine dicke Bibel. Ich hatte vergessen sie herauszunehmen. Ich schluckte und starrte ihn und meine Bibel an. Seine kalten Augen wurden noch kälter und sein hübsches Gesicht verzog sich zu einer grimmigen Fratze. Er erhob sich und stand wie ein Racheengel vor mir. Ich kannte die Wutausbrüche von Armand, er war eben der Sohn eines Grafen und solchen Widerstand nicht gewohnt. Die Bibel in der Hand trat er auf mich zu, hob sie empor und ließ sie auf meinen Beinen fallen. Ich schrie vor Schmerzen auf, da stürmte Enrico das Zimmer. Armand stand in seiner koketten Haltung vor mir und wandte sich dann Enrico zu. Dieser funkelte ihn an. Ich war indessen zurück in mein Bett gesunken und biss die Zähne schmerzunterdrückend zusammen. Armand ging hinaus und drückte Enrico abermals einen Kuss auf. Dann drehte er sich noch einmal um and sah mich höhnisch lächelnd an. Es dauerte noch eine Woche bis ich wieder an den Studien teilnehmen konnte, währenddessen versorgt mich Enrico mit allem was ich verlangte und blieb immer in meiner Nähe. Nur des Nachts schlich er sich hinaus und kam erst im Morgengrauen wieder. Ich spürte wie mich Eifersucht von innen zerfraß.
Geändert am 20.07.2001 um 01:23 Uhr von Don_Elsolora

Geändert am 20.07.2001 um 02:40 Uhr von Don_Elsolora
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Nutzer: Jirka
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Anzahl Nachrichten: 7

geschrieben am: 20.07.2001    um 01:44 Uhr   
bei gott käs' dich aus. Das wird immer komplizierter
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