| "Autor" |
Zusammenströmen |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 15:16 Uhr
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es gefiel mir so sehr ,das ich es hier reinsetzen möchte
Wie sich Ströme den Weg suchen zum
Meer,
Das soviel tiefer ist,
So sucht meine Seele dich ringsherum,
Wenn du fern von mir bist.
Wie die Ströme traurig klagen
Auf einsamen Wegen
Muß ich klagen
Deinetwegen
........
Der Strom kennt sein Ziel.
Ihren Weg können Tautropfen wagen.
Es blühen der Rosen viel
An sonnigen Tagen.
Soll ich,allein mit meiner Sorge hier,
Dich finden noch zuletzt?
Sorge hier,
Noch zuletzt?
Christina G. Rossetti |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 19:41 Uhr
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wirklich schön ... lächelt leicht traurig allerdings, dass kleine ströme auf dem weg vertrocknen ...
seufzend ,
anne |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 20:06 Uhr
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schaut zu anne...kleine Ströme......doch sie müssen nicht versiegen.....ziehen wir nicht die Bahn die uns vorbestimmt zu sein scheint?Oder ist die Richtung frei gewählt?Folgen wir allein unserem Wollen?
Weniger als andere Wesen folgen Menschen oft einem Plan,und weniger entscheiden wir frei.Zusammen,mit uns wertvollen Menschen,wählen wir Wege,die uns augenblicklich oder auch auf Dauer Gutes verheißen.
Wir wollen nicht allein und Einsam sein.Wir suchen den Gefährten,den Freund,der uns begleitet.
Das Verstehen bedarf nicht vieler Worte.Das miteinander Schweigen können ist eine intensivere Form des Gleichklangs der Seelen.Zwei Wesen nebeneinander scheinen jedoch eine Einheit sein zu wollen und zu können.
In der Bewegung auf ein Ziel hin vertieft sich die Verbindung,die uns trägt.Durch das gemeinsame Erleben entsteht Zusammenhalt,aus dem Glücksempfindungen wachsen.
Es geht uns gut,wenn wir unseren Nächsten mindestens so gut verstehen,wie wir selbst von ihnen angenommen werden möchten.
Mit dem Freund und Mitmenschen an meiner Seite traue ich mir mehr zu,vermag ich eher Erschütterungen auszuhalten,finde ich Verstehen im Zweifel und gewinne mehr Sicherheit.
Am anderen,dem ich an oder zu gehöre,erlebe ich meine Unwechselbarkeit.Durch ihn,im Spiegel seines Empfindens,gewinne ich mich selbst.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 20:24 Uhr
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Wir wählen unsere Wege, doch wir wählen sie nach dem Moment. Nicht alle Wege die im Moment gut zu sein scheinen führen ins Paradies.
Selbst ein vertrauter, liebevoller Mitmensch, kann nicht dazu verhelfen ein Ziel zu erreichen ohne Leid, selbst wenn dieses Leid Erfahrungen mit sich trägt. Auch Leid mit Freunden bleibt Leid und man kann nicht verhindern, dass es schmerzt, oder wie sehr man diesem Schmerz gewachsen ist. Manchen Schmerz überlebt man nicht, seelisch, und der Weg ist vorbei, bevor das Ziel erreicht ist. Man bleibt stehen, hört auf zu rinnen, als kleiner Strom versiegt, an Schmerzen die die größte Macht der Welt nicht heilen könnte: Sehnsucht. Wir streben, kaum merklich steigert sich unsere Sehnsucht, je näher wir kommen. Umso frustrierter sind wir auf halbem Weg und näher zu scheitern, umso schwerer wird das Aufstehen. Irgendwann bleibt man einfach liegen .... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 20:38 Uhr
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Dieser Schmerz wird auch nicht vergehen,da dir zustimme.Doch mit der Zeit wird er weniger,doch nie ganz verschwinden.Sehnsucht,Liebe und all dieses wird immer auf der einen Seite viel Schmerz bereiten.
Die andere Seite dieser Empfindungen heißt:Glück,Schweben und Helle Freude......wer Beides kennt weiß es zu schätzen...ob Freud oder Leid...
Der Weg ,der endet Durch den Schmerz ,verzweigt sich und läßt andere Wege sehen.Die durch den Schmerz noch verschleiert.Doch legt sich der Nebel so werden sie sichtbar.........
Hofft auch klare Sicht und wünscht es dir auch Anne
Jule |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 22:31 Uhr
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| Schmerz vergeht nie gänzlich, sagtest du doch selber. Narben verheilen, doch sie werden immer da sein, und sie werden immer wieder aufreißen. Der Nebel wird nie so weit verschwinden, dass man die Wege klar sehen könnte. Die freudigen Momente sind dem Schmerz gegenüber gelegt, so kurz, dass man keine Zeit hat, den Weg zu begutachten und plötzlich findet man sich wieder im Nebel, auf einem engen Weg in der Mitte des Waldes ... allein, weil Freunde nicht durch den dichten Nebel des Schmerzes dringen können, der durch die Einsamkeit immer dichter wird ... wo kommt dann noch Licht her, zum erhellen ? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 22:45 Uhr
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nickt.....der Schmerz wird immer da sein,aber er wird weniger,auch wenn er nie weg ist.
Dein Weg im Wald der Einsamkeit ist immer mit dem Licht der Ewigkeit erleuchtet.Doch scheint mir ,die Flamme ist sehr klein und zart,das der Nebel sie fast verschluckt.
Doch wird er sie nie vollends erlöschen können.
Kein Freund der den Nebel durchbricht?fragend schaut |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.01.2002 um 10:45 Uhr
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Was tut man,wenn man am Boden zerstört ist
und niemand da ist, der einem hilft wieder aufzustehÂ’n?
Was tut man,wenn man fällt
und niemand da ist,der einen auffängt?
Was tut man,wenn für einen selbst die Welt untergeht
sie sich aber für den Rest der Menschen weiterdreht?
Kann man dagegen überhaupt etwas tun?
Wenn man einen Traum hat und einem plötzlich klar wird,
dass dieser Traum niemals in Erfüllung gehen wird,
Wenn einem das Herz bricht und man erkennt,
dass man keine Chance hat,
dass man verloren hat
-wie so oft schon....
......den ganzen mut zusammen nehmen und wieder aufstehen....dagegen ankämpfen......es gibt immer ein licht am ende des tunnels....und möge es auch so klein sein...es ist eine hilfe....die sich manchmal in einer helfenden hand wiederspiegelt...
sagenhaft entschwindet.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.01.2002 um 10:47 Uhr
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dankt Sagenhaft der schönen Worte und schickt ein Lächeln rüber......
Jule |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.01.2002 um 19:24 Uhr
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lächelt schwach mit ...
Sicher, Freunde versuchen es ... manche schaffen es vielleicht sogar, irgendwann. Doch was dann ? Dann sind sie mit mir im Nebel ... zusammen einsam, zusammen verzweifelt. Es ist nicht leicht vom Boden aufzustehen, besonders wenn es langsam zur Gewohnheit geworden ist, liegen zu bleiben und zu warten ... selbst wenn man das kleine Licht am Ende des Tunnels sieht ... muss man darauf zugehen ? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.01.2002 um 21:15 Uhr
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ist es nicht leichter schwere Wege nicht allein zu gehen?
Die helfende Hand zu ergreifen und sich ein wenig bei dem Aufstehen zu helfen?
Sehen wie der Nebel sich vielleicht doch ein wenig verzieht,und das Licht ein wenig heller leuchtet?
Anne lieb grüßt und ihr ein kleines Lächeln schenkt
Jule |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.01.2002 um 22:35 Uhr
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Ob der Weg leichter wird, wenn man nicht allein sind, das liegt in der Sicht des Betrachters. Legt man nicht seinem Begleiter bei vollem Bewusstsein einen Teil seiner Schmerzen und seinem Leid auf ? Zieht man ihn nicht mit sich so weit hinunter, dass er selber kaum noch gehen kann, egal wie ermutigt er vorher war ? Fühlt man sich nicht so von Schuld geplagt ... dass man sich fragt, ob es vielleicht doch besser gewesen wäre, alleine zu gehen ?
don't speak [...] don't tell me cause it hurts ...
anne |
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