| "Autor" |
Mein eigenes Gefängnis |
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geschrieben am: 23.07.2001 um 00:54 Uhr
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Ein Gericht hat sich versammelt, ein Urteilsspruch wird verkündet.
Keine Beschwerde steht heute auf dem Plan, lediglich meine eigene Sünde.
Die Wände sind kalt und blass, der Käfig ist aus Stahl.
Schreie erfüllen den Raum, alleine falle ich und knie nieder.
Stille ist nun das Geräusch, mein Atem die einzige Bewegung in der Nähe.
Dämonen schweifen umher, mein Gesicht zeigt keine Gefühle.
Gefesselt von meiner Verurteilung erwarte ich kein Zurück.
Hier gibt es keine Buße meine Haut fängt an zu brennen.
So halte ich meinen Kopf hoch, verstecke den Hass, der in mir brennt, welcher nur ihren egoistischen Stolz antreibt.
Wir werden alle von der Sonne gefangengehalten.
Einer Sonne, die nur auf wenige scheint.
Wir, die Demütigen, sind alle eins.
Ich höre ein Donnern in der Ferne, sehe die Vision eines Kreuzes.
Ich fühle den Schmerz, der mir an diesem traurigen Tag des Verlustes gegeben wurde.
Ein Löwe brüllt in der Dunkelheit, nur er besitzt den Schlüssel,
ein Licht, das mich von meiner Last befreit und mir ewiges Leben garantiert.
Ich hätte tot sein sollen beim Headbangen an einem Sonntag morgen.
Keine Zeit zum Trauern, ich habe überhaupt keine Zeit.
So halte ich meinen Kopf hoch, verstecke den Hass, der in mir brennt, welcher nur ihren egoistischen Stolz antreibt.
Wir werden alle von der Sonne gefangengehalten.
Einer Sonne, die nur auf wenige scheint.
Wir, die Demütigen, sind alle eins.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.07.2001 um 16:52 Uhr
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Du wirst es erleben,
da wird der Hass vergangen sein,
du wirst weiterleben,
dein Gewissen ist rein,
warum also gefangen sein? Geändert am 28.07.2001 um 18:02 Uhr von DreamWaver |
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