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denken, die bestrafung der menschheit

Nutzer: schwarzerjärv
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geschrieben am: 29.07.2001    um 20:49 Uhr   
das leben handelt von der verlockung der leere und den freuden des nichts...

unsere freie gedankenwelt, angeblicher beweis für die dominante rasse menschheit.
gedanken, welche uns plagen, fragen aufwerfen, welche uns innerlich zur aufruhr bewegen, uns sogar in manchen fällen bis in den tod treiben können.
gedanken, welche einem das begreifen ermöglichen, welches einem zeigen, dass wir niemals alles begreifen können.
gedanken sind eine bestrafung. das schlimmste und schrecklichste, welches einem jedem widerfahren kann.
gedanken, welche einen an grenzen führen, zweifeln lassen, sich einen selbst aufgeben lassen.

mh, ich könnte hier eigentlich ziemlich viel zu schreiben, doch irgendwie kommt es einem seltsam vor, darüber zu schreiben, wenn man sich darüber bisher "nur" ... gedanken gemacht hat. naja ...

Geändert am 23.08.2001 um 14:47 Uhr von schwarzerjärv
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Nutzer: Subsistence
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geschrieben am: 29.07.2001    um 23:19 Uhr   
Hm. Sehr interessant. Was kann man dazu sagen...welche "Gedanken" kann man sich dazu machen? schmunzel

Skepsis sehe ich als unverzichtbar an. Nie alles so hinnehmen, wie es scheint. Das impliziert selbstverständlich, sich Gedanken darüber zu machen.

Aber Einheit transzendiert Bewußtheit. Wer diesen heiligen Gral in seinen Händen hält, der wird es nicht mehr nötig haben, zu hinterfragen. Der wird "verstehen". (Nein, ich tue dies noch lange nicht, aber ich bemühe mich in diese Richtung)

Streben wir also in all unserer Skepsis den Punkt an, an dem wir die Welt, das Universum, und uns, als Spiegelbild desselben, als Einheit verstehen, und all unsere Fragen sich in der Harmonie der scheinbaren Widersprüche auflösen.

Den meiner Meinung nach, macht alles Sinn. Auch wenn wir jenen noch nicht begreifen.

Sehen wir in der Möglichkeit zu denken, kritisch zu hinterfragen, doch eine göttliche Gabe. Die Gabe zur Erlangung der Göttlichkeit selbst.

Sub
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Nutzer: schwarzerjärv
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geschrieben am: 30.07.2001    um 21:33 Uhr   
nein. ich denke, es gibt dinge, die wir niemals begreifen werden. wir sind einfach nicht in der lage, zu verstehen.
und wenn, würden wir es wirklich ertragen??
und was würden wir mit diesem wissen anfangen??
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 23.08.2001    um 15:43 Uhr   
schöne bibelgeschichte übrigens, wenn du "den baum der erkenntnis" mal philosophisch zerpflücktest :-)
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Nutzer: schwarzerjärv
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geschrieben am: 25.08.2001    um 10:44 Uhr   
*aufgeschmissen ist*
baum der erkenntnis?
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 25.08.2001    um 16:53 Uhr   
..aber was wären wir "ohne" Gedanken? Tiere?

..die Gedanken so lenken, dass sie keine Schmerzen verursachen? Geht das? Ich weiß, das ist jetzt sehr verkürzt von mir ;) .. (die Hitze geht mir heute auf den Geist)
Oder ist dies Gottes Strafe an uns für Adam und Evas Sünde?

Immerhin hat er uns die Möglichkeit des Überlegens, des Nachdenkens eingeräumt. So dass wir in der Lage sind, frei zu wählen.

verzeiht..aber es ist zu warm heute für
so schwere Aufgaben ;)

fratz
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Nutzer: schwarzerjärv
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geschrieben am: 26.08.2001    um 21:01 Uhr   
tiere sind beneidenswert.
*hofft auf nen kühleren diskussionstag* gg

gruss, sj
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 27.08.2001    um 07:39 Uhr   
..ich muß sagen, dass es mir schwer fällt, meine Gedanken auf das Allgemeinwohl einzustellen.

Tatsache ist, dass ich bei mir mit den alltäglichen Dingen beginnen muß. Kleines Beispiel:

Früher hatte ich das "Vergnügen" fast immer meinem Bus hinterherwinken zu dürfen, da ich es einfach nicht packte, rechtzeitig loszugehen. Ich ärgerte mich jedesmal schwer darüber.
Ich habe gelernt umzudenken -
heute, wenn ich mal zu spät dran bin, sage ich mir "ok nimmste eben den nächsten Bus" - und es ist kein Problem, auf der Arbeitstelle anzurufen und Bescheid zu sagen, so dass ich ganz gemütlich zur Arbeit gehen kann.

Desgleichen mit Verabredungen. Früher hatte ich oft das "Glück", dass der Freund (oder Freundin), mit dem ich verabredet war, nicht erschienen ist. Mein Frust war gewaltig - heute sage ich mir, für den Fall, dass ich Pech habe und keiner da ist, gehe ich da oder dort hin, Kaffee trinken oder ähnliches (als Alternative).
Alternativen sind für mich sehr wichtig geworden. Nichts ist mir mehr zuwider, als ständig enttäuscht zu werden.

So, das wars fürs erste ;-)

fratz
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Nutzer: schwarzerjärv
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geschrieben am: 27.08.2001    um 21:40 Uhr   
gedanken auf allgemeinwohl einstellen?! des is net der sinn der sache :)
gruss, sj

Geändert am 30.08.2001 um 13:26 Uhr von schwarzerjärv
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