| "Autor" |
Rache der Natur |
|
|
|
geschrieben am: 30.07.2001 um 17:08 Uhr
|
|
Blutrache der Natur
Vernichtendes Handeln der
Kreuzritter des Fortschritts
in ihrer Welt des Denkens
.
ruft
.
den Staubsauger der Erde
zur Archivierung des Menschen
am Friedhof der Zukunft
(odinsson 30/07/2001)xxx
Geändert am 30.07.2001 um 17:12 Uhr von odinsson |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 30.07.2001 um 23:53 Uhr
|
|
Wow!
Wie kann man mit so wenigen Worten soviel ausdrücken?
*beneidetdichganztoll*
Es ist ziemlich ausdrucksstark (gibt's dieses wort überhaupt?). Bin völlig beeindruckt! |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 08.08.2001 um 09:13 Uhr
|
|
Naturschutz
Ich war schon immer
ein natürlicher Landeplatz
für alles,
was mir zuflog
an Himmelsträumen
und Schönwetterworten
Warum noch einen
künstlichen Flughafen bauen ?
Da müsste ich ja
meine Bäume fällen -
und in deren Kronen
nisten Paradiesvögel
(Hans Kruppa)
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.08.2001 um 17:08 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.08.2001 um 17:11 Uhr
|
|
lächelt zu Odinsson
In der Kürze liegt die Würze.....man kann auch mit sehr wenigen Worten sehr viel sagen...
Und in dem Punkt geb ich Nandris recht....das hat was....
knubu und entschwindet
Rain |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 13.08.2001 um 11:34 Uhr
|
|
noch was @ topic:
(zitat)Schutzlos
Es regnet Bindfäden.
Ich laufe ohne Schirm.
Nicht weit von hier,
unter der Erdoberfläche,
lagern Atomraketen.
Die werden nicht nass.
(Hans Kruppa)
(/zitat)
es grüsst, odinsson xxx
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 12.09.2001 um 10:22 Uhr
|
|
aus aktuellem Anlass ....
xxx
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 14.09.2001 um 12:35 Uhr
|
|
Slán All !
Seht doch mal, was ich gefunden habe:
Wir brauchen mehr Gärten
Als ich hinkam, waren sie schon wieder dabei, den Löwen im Hinterhof zu begraben. Es war wie üblich ein hastig geschaufeltes Grab, wirklich nicht groß genug, um den Löwen zu fassen, und mit einem Höchstmaß an Inkompetenz ausgehoben, und sie versuchten, den Löwen in die matschige kleine Grube zu packen.
Der Löwe nahm es, wie üblich, ziemlich stoisch hin. Da er in den letzten zwei Jahren schon mindestens fünfzigmal begraben worden war, hatte er sich schon daran gewöhnt, im Hinterhof begraben zu werden.
Ich erinnere mich noch, wie sie ihn zum erstenmal begruben. Er wußte nicht, was los war. Er war damals noch ein jüngerer Löwe, und er war verschreckt und verwirrt, aber jetzt wußte er, was los war, weil er ja ein älterer Löwe und schon oft begraben worden war.
Er wirkte leicht gelangweilt, als sie ihm die Vorderpfoten auf der Brust verschränkten und anfingen, ihm Dreck ins Gesicht zu werfen.
Es war absolut hoffnungslos. Der Löwe würde nie in die Grube passen. Er hatte noch nie in eine der Gruben im Hinterhof gepaßt, und er würde auch nie in eine passen. Sie konnten einfach keine genügend große Grube schaufeln, in der man den Löwen begraben konnte.
"Hallo", sagte ich. "Die Grube ist zu klein."
"Hallo", sagten sie. "Nein, sie ist nicht zu klein."
Das ist jetzt seit zwei Jahren unsere Standardbegrüßung.
Ich stand da und schaute ihnen eine Stunde oder so zu, wie sie sich verzweifelt bemühten, den Löwen zu begraben, aber sie schafften es nur, 1/4 von ihm zu begraben, dann gaben sie angewidert auf, standen herum und machten sich gegenseitig Vorwürfe, weil die Grube nicht groß genug war.
"Legt doch nächstes Jahr einen Garten hier an", sagte ich. "Der Boden sieht aus, als wär er gut für Karotten."
Sie fanden das gar nicht lustig.
(Aus: Richard Brautigan: Die Rache des Rasens)
blessed be, odinsson xxx
|
|
|
|
|
|
|
Top
|