Auf den Beitrag: (ID: 30527) sind "10" Antworten eingegangen (Gelesen: 819 Mal).
"Autor"

Das Große Fressen

Nutzer: *kopflos*
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 31.07.2001    um 16:10 Uhr   
Dies ist das 2.manuskript der geschichte, aber wiederum nicht die endversion. Kritische Beiträge ausdrücklich erbeten. Wer nicht mit SM- oder erotischem material hlarkommt, soll die finger von dem text lassen.. ihr seid gewant, auf gehts.!


  Top
"Autor"  
Nutzer: *kopflos*
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 31.07.2001    um 16:11 Uhr   
Das große Fressen

Bepackt wie ein Lastkamel schleppte Lena sich die alte Holztreppe zu ihrer Wohnung hoch. Schweiß kitzelte sie auf der Stirn, und jede Holzdiele ächzte im Takt zu ihren Seufzern. Es war einer dieser Tage, wo jede Bewegung einen müde machte, und sich die Luft wie von selbst aus den Lungen drückte.
Noch während sie die Taschen abstellte und den Schlüssel hervorsuchte, besserte sich ihre Laune. Das würde ein Festessen werden, für sie und ihren Liebsten, und bestimmt ein wunderschöner Abend.
Dankeschön, das wir heute unseren Jahrestag haben, Alexander. Ein kleines Essen wartet auf dich, und wenn du möchtest, bin ich dein Nachtisch. Fühl dich wie zuhause. Das würde sie ihm sagen. Sie hatte einen verdammten Zettel, weil sie die Sätze immer wieder durcheinander brachte, oder sich verhaspelte. Aber sie kannte es auswendig.

Sie brachte die Sachen gleich alle in die Küche, schüttete den Inhalt der Taschen auf dem Tisch aus, und ging in Gedanken schon einmal den Abend woraus spazieren. Sie würde gleich schon mit dem Reis anfangen müssen, die Weinblätter ins Öl legen, und den Tisch decken. Dann duschen, hübsch machen und in dieses lächerliche Dienstmagdkleidchen.. Keine Schuhe, keine Unterwäsche.
Für gewöhnlich mochte sie es nicht besonders, aber heute lächelte sie, während sie die Einkäufe einräumte.
Sie würde Alex heute nach Strich und Faden bedienen; und dann sollte es doch wenigstens ein bisschen lustig sein. Alexander, verbesserte sie sich, nicht Álex, und feierte innerlich, das sie bei diesem Missgeschick nicht ertappt worden war. Alex durfte sie nicht sagen, wenn sie miteinander spielten.

Ihr Blick blieb auf dem ausgeschalteten Fernseher kleben. Ein weißer Zettel hing dort, mit Tesafilm befestigt,
und baumelte behäbig hin und her. Lena spürte einen süßen Hauch von Panik. Zettel bedeuteten beinahe immer Anweisungen. Und Anweisungen bedeuteten...
Die Schrift war groß, unsauber und etwas gröber als sonst.

War gegen eins hier, bist weg gewesen. Wir haben einen Tisch zusammen im Plazza reserviert, um 20:00.
Wir haben was zu feiern. Komm anmutig und mit dem Großen. Alexander.

Lena riss den Zettel vom Fernseher, zerknüllte ihn und warf ihn in den Müll. Dann sah sie auf die Uhr. 17:38,
zweieinhalb Stunden. Sie vergaß die Dusche, tapste zurück in die Küche, und sah die eingelegten Weinblätter an. Natürlich hatten sie zu feiern, es war ihr Einjähriges.
Nein! Das schöne Essen wollte sie nicht einfach opfern. Er bestimmte viel zu oft, in letzter Zeit, was sie beide zusammen taten, und wann, und wie. Das Spielen hatte längst aufgehört, vor Wochen schon. Es war beinahe Ernst. Nicht, das sie es nicht mochte. Es war ja hübsch von Alex, sie auszuführen. Obwohl, mit dem Großen?
  Top
"Autor"  
Nutzer: *kopflos*
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 31.07.2001    um 16:12 Uhr   


Sie kramte den Zettel wieder hervor, und strich ihn etwas glatt.

War gegen eins hier, bist weg gewesen. Wir haben einen Tisch zusammen im Plazza reserviert, um 20:00.
Wir haben was zu feiern. Komm anmutig und mit dem Großen. Alexander.

„Wir“ dachte sie, wer wir? Wir Alex, König der Welt? Das war eine verdammte Anweisung!
Ein paar Augenblicke lang zögerte sie; dann riss sie den Wisch in kleine Fetzen und lies sie in den Papierkorb rieseln. Das tat ihr gut. Dann begann sie zu überlegen. Er müsste ja dann noch im Büro sein, und damit zu erreichen. Vorher müsste sie allerdings auf jeden Fall das Halsband anlegen, denn das Spiel hatte ja mit dem Zettel angefangen, und sonst würde er ihr auch gar nicht zuhören.

Es war wie jedes Mal, aber nicht so stark, weil er nicht dabei war: das Gefühl, gefangen zu sein, als sich das 5cm breite Metallband sich um ihren Hals legte. Als das kleine Vorhängeschloss einrastete, musste sie daran denken, das sie nicht wusste, wo er die Schlüssel dafür aufbewahrte.
Lena sammelte sich, setzte sich vor das Telefon und überlegte, wie das Gespräch laufen sollte. Unbedingt den Namen lang sprechen, dachte sie. Dann wählte sie Alex Nummer.

Es klingelte. Viermal.
„Colonia Reisebüro, Neumann?“
„”Alex—ander“, begann sie vorsichtig.
„Ach du bist’s, Leni“ Seine Stimme entratterte sich und gewann eine tiefe, sprunghafte Neugier.
„Hast du meinen Zettel gefunden?“, fragte er vergnüglich.
„Ja“
Er machte eine Kunstpause.
„Ja, was?“ setze er schließlich gedehnt hinterher. Er konnte ihre irritierte Geste, ein leichtes Kopfzurücknehmen, beinahe sehen.
„Ja; ich habe deinen Zettel gefunden, Alexander“.
„Noch mal.“
Einen Augeblick stutze Lena, dann fiel es ihr auf.
„Ja, deinen Zettel habe ich gefunden, Alexander.“
„Schön. Und warum rufst du mich an?“
„Ich war einkaufen, und wollte heute abend für dich kochen.“
Es gab eine Pause. Er überdachte die Lage. Er plante etwas..
„Bitte können wir ein andermal essen gehen, Alex?“ Sie merkte, das die Endung fehlte, und sprach schnell weiter.“ Ich hab Steak und Kroketten da, und...
„Ich nicht am Satzanfang“, unterbrach er sie. Ich heiße Alexander, merk dir das doch, Schatz. Du machst dir nur unnötigen Ärger. Du möchtest wirklich nicht ins Plazza?
„Ins Plazza gehe ich nicht“, brachte sie trotzig hervor.
„Nein, meine Suppe ess ich nicht“, äffte er sie nach.
„Gut. Dann esse ich zu Hause. Wirst schon sehen, was du dir eingebrockt hast.“
Dann ertönte das Freizeichen. Er hatte aufgehängt.
  Top
"Autor"  
Nutzer: *kopflos*
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 31.07.2001    um 16:14 Uhr   


Die Verwirrung über das plötzliche Gesprächsende löste sich schnell in überschäumender Freude auf, das sie nicht ins Plazza musste, sondern zuhause kochen würde. Sie fühlte sich wie eine Siegerin, weil sie eine von Alex Anweisungen abgeschlagen hatte, und das schöne Essen jetzt doch stattfinden würde. Auf dem Weg in die Küche machte sie einen kleinen Hopser, weil sie so erleichtert war. Dabei stieß das Vorhängeschloss mit dem Stahlhalsband zusammen zum gab ein metallisches Kling von sich. Plötzlich sich bewusst, blieb sie einen Augenblick stehen.
Während Lena den Reis mit 2 kleinen Esslöffeln aneinander drückte, sodass kleine Schiffchen entstanden, die sie mit Weinblättern umwickelte und in Öl einlegte, fragte sie sich immer wieder warum sie so kindisch hibbelig war. Sie hatte nichts Großes erlaubt bekommen, sondern musste nachfragen, das sie ihrem Alex ein Essen kochen durfte, und er hatte deswegen auch noch Konsequenzen angekündigt. Sie verdrängte grade noch erfolgreich, das Konsequenz meist den Rohrstock oder eine Peitsche bedeutete. Es war doch nicht schon so weit, das sie ihn bitten musste, nett zu ihm sein zu dürfen?

Die Zeit wurde langsam knapp. Lena flitzte ins Wohnzimmer, und deckte den Esstisch rasch, aber sorgfältig. Über nichts musste sie nachdenken: Tischdecke, Leuchter mit Kerzen, das Porzellangeschirr, die Beilagenteller; ein Sektglas, die CD von Kitaro in den Player- alles hatte sie schon in ihrer Vorstellung und heimlichen Vorbereitung oft genug getan. Als das Gedeck für eine Person schließlich vollkommen war, sah sie sich den Tisch noch mal an. Es war sonderbar, für nur eine Person zu decken, und nicht für sich.. Sie hatte ganz absichtlich nur ein –wenn auch großzügiges- Steak gekauft, und alle Portionen nur für ihn bemessen. Inzwischen hoffte sie, Alex würde nicht böse sein wegen der abgelehnten Anweisung, sondern sich fürstlich von ihr bedienen lassen. Sie stellte sich vor, das er ihr eine kleine Menge Essen als Belohnung überließ, und wie er ihr über den Kopf streichelte.

In der Küche schaltete sie den Herd ein und besetzte ein kleines Blech mit Kroketten und grünen Bohnen. Die Weinsauce köchelte friedlich vor sich hin, und ein kleiner Mundraub versicherte Lena, das die Weinblätter ausgezeichnet waren, und dass sie Hunger hatte. Aber der musste warten. Das Steak würde am wenigsten lange dauern, sie würde es einfach in die Pfanne werfen, wenn er ankam.
Noch beim Kontrollieren des Essens in der Küche schlüpfte sie aus ihren Sachen, drehte die Sauce herunter, packte ihre Klamotten und huschte ins Bad. Jetzt fiel ihr siedendheiß die Dusche ein, und so hüpfte sie nackt bis auf das massive silbergraue Halsband unter das Wasser. Dann rieb sie sich flink halbwegs trocken, und schlüpfte in ihre Dienstmädchenuniform.
Lange, halterlose Strümpfe in blütenweiß, ein knapper schwarzer Mini und eine eher provozierend enge weiße Bluse, die beinahe ihre Nippel abzeichnete, sollte es sein. Einmal hatte sie dieses für sie lächerliche Kostüm schon angehabt, auf Anweisung von Alex hin, und damals hatte er sie darin übers Knie gelegt.
Heute jedoch gefiel es ihr, Lena hatte auch nicht vor, übers Knie gelegt zu werden. Sie wollte ganz brav sein, wie er immer forderte. Wobei das übers Knie gelegt werden nicht ausschloss, dachte sie spitz.

  Top
"Autor"  
Nutzer: *kopflos*
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 31.07.2001    um 16:17 Uhr   
Ein prüfender Blick in den Spiegel verriet ihr ihre Unsicherheit. Die Haare waren in Ordnung, und eh zu kurz, um damit irgend etwas anzustellen, aber auch wenn sie sich vorher zig mal gesagt hatte, eine Dienstmagd trage kein Make-up, so kam sie doch nicht daran vorbei, sich die Lippen dezent rot nachzumalen, und die Brüste zu parfümieren. Sie verfluchte Alex manchmal dafür, das er sie während eines Spieles gezwungen hatte, sich die Schamlippen in der gleichen Weise anzumalen, denn jetzt wieder wie jedes Mal musste sie daran zurückdenken, und es erschreckte sie jetzt, das sie gar erwog, es einfach ihm zum Gefallen wieder zu tun. Lieber floh sie schnell aus dem Bad, um nach dem Essen zu sehen.

Als Alex in die Einfahrt zog, stellte sie den Herd an, zerließ Kräuterbutter für das Steak in der Pfanne und eilte an die Wohnungstür. Gut eineinhalb Schritt vor der Tür ließ sie sich auf die Knie sinken, spreizte die Beine, setzte sich auf ihre Hacken und hämmerte sich ein, nur seine Füße anzusehen, bis er etwas anderes sagte. Alexander, nich Alex, dachte sie noch, immer schön Alexander sagen, dies Alexander, das Alexander. Wie lateinische Nomen deklinieren, dachte sie und musste grinsen. Als der Schlüssel sich in der Wohnungstür drehte, hörte sie auf, an der Bluse herumzuzupfen und legte die Handrücken auf ihre Oberschenkel. Jetzt galt es.

Die Tür ging auf.

Alex sah herunter auf seine Lena, und sie sah nicht sein überraschtes Gesicht. Er nahm sich ausgiebig Zeit, Lena zu betrachten, wie sie da saß, ihre Kleidung, das vorsichtige Lächeln ihrer Mundwinkel. Langsam zog er die Tür hinter sich zu.

Leise und in den Boden sprechend brachte Lena hervor:

Dankeschön, das wir heute unseren Jahrestag haben, Alexander. Ein kleines Essen wartet auf dich, und wenn du möchtest, bin ich dein Nachtisch. Fühl dich wie zuhause.

Alex fand, es klang einstudiert. Und sehr schön. Nachtisch also.
Er wartete, um seine Ruhe und Herrschaft über die Situation zurückzubekommen.

„Brav“, sagte er. „Die Hände hinter den Rücken, Lena“.
Lena gehorchte augenblicklich. In dem Moment entschied Alex, das es ein wunderschöner Abend werden würde. Und anders als sich Lena das vorstellte.
  Top
"Autor"  
Nutzer: *kopflos*
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 31.07.2001    um 16:19 Uhr   
„Steh auf, Kleines.“ Lena stand auf.
Er nahm sie bei den Schultern, hob ihr Kinn, das sie ihn ansehen musste, und setzte ihr ein Küsschen auf die Stirn.
„Brrrrrrav, Lena. Was gibt es zu essen?“
„Reis in Weinblättern, dann Steak, Kroketten und Bohnen in Weinsauce, Alexander.“
Und mehrere Portionen Lena, fügte er hinzu.
Lena errötete, hielt aber seinen Blick freudig.
„Mehrere Portionen Lena, wenn Du möchtest, Alexander. Sag es!“
„Mehrere Portionen Lena, wenn Du möchtest, Alexander,“ kämpfte sie heraus.
Das „wenn du möchtest“ schien ihr am meisten auf der Zunge zu kleben.
„Geh und mach das Essen fertig. Ich hab Hunger wie ein Wolf.“

Minuten später saß er am einzigen Stuhl des Esstisches und übersah die Köstlichkeiten. Lena zündete die Kerzen an und stand dann, die Hände vorsichtig vor dem Schoß zusammengelegt zwei Schritt abseits, und versuchte, ihm nicht auf den Teller zu sehen.
Während er sich Bohnen nahm, sagte er:
„Zieh Rock und Bluse aus.“ Einen unsichern Moment lang beobachtete Alex, wie sie bewegungslos und überrumpelt dastand. Dann seufzte sie kaum hörbar, streifte ihre Kleider ab, faltete die Bluse, und ließ sie die Hände, auch wenn es ihr schwer fiel, hinter dem Rücken.
Er sah sie von oben bis unten an, und lies das Essen stehen. Das ging wohl eine Minute so.
„Es wird kalt, Alexander“ sagte sie vorsichtig.
Meinst du das Essen?
Ja, Alexander.
„Dann dreh doch bitte den Heizkörper hoch, Sklavin“.
Sie strauchelte zum Heizkörper und verfluchte ihn innerlich, als sie ihm den Rücken zuwenden durfte. Sie war doch ganz brav. Er nannte sie nur so, um sie zu Ärgern. Aber er hatte auch recht.

„Hol noch aus der Spielkiste meine Armmanschetten, 2 Seile und eine Augenbinde, Lena.“
Er sah ihr nach, wie sie ging, lies sein Essen immer noch einstweilen stehen und ging ins Bad, Handtücher holen.
Als sie wiederkam, die Seile über die ausgebreiteten Arme gelegt, eine Manschtete in jeder geöffneten Hand, fand er sie sinnestaumelnd offen. Am Ausdruck in ihrem Gesicht konnte er sehen, das sie sich den Abend ganz anders vorgestellt hatte, aber es nicht sagen wollte. Noch gab sie sich fügsam.

  Top
"Autor"  
Nutzer: *kopflos*
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 31.07.2001    um 16:20 Uhr   


Er legte ihr die Augenbinde an, dann die Armmanschetten aus festen, gefütterten Leder, und führte sie ein wenig durch den Raum. Bald ging sie, wie er es mochte, bereitwillig an seiner Seite, jeden Fuß vorsichtig setzend. Alexander deckte den niedrigen Kaffeetisch mit den Froteetüchern ab, und brachte Lena dazu. sich rücklings auf die Unterlage zu wagen.

„Ich werde dich hier festbinden, Lena. Du wirst nicht zappeln. Hast du verstanden?“
„Ja, Ich habe verstanden“, echote sie. „Alexander,“ schob sie nach. Eine eher lasche Ohrfeige war seine Reaktion. Sie schluckte und war still.

Alex feierte den Jahrestag auf seine Weise.
Zaghaft brachte er ihre Unterschenkel neben die Tischbeine, sodass sie ganz gespreizt und offen liegen musste.
Die Anspannung wich ein wenig von ihr, während er die Schenkel wieder und wieder mit weichem,
seelenlosen Nylonseil umwickelte. Er griff nach ihrer Hand.
„Alles ok, Lena?“
„Was hast du vor?“
Er antwortete nicht, sondern zog den Arm von ihrem Körper fort, über den Kopf, und ließ Seil durch den Ring der Manschette schlüpfen. Das Seil schlang er lose einmal um das vordere Tischbein, unter dem Kaffeetisch hindurch, vor dem anderen Tischbein vorbei, und dann durch den Ring der anderen Manschette. Ein leichter Zug genügte, und Lena wurde von der Konstruktion zu einem markanten X gestreckt. Sie sträubte sich auch nicht, während er das überflüssige Seil um ein Tischbein drapierte und festknotete.

„Jetzt darfst du, Lena. Nicht zu wild.“

Sie begann, die Fesseln auf ihre Sicherheit zu erkunden. Alex sah zu, wie sie sich auf dem Tischchen wand, wie ihr Becken sich hob und die Waden sich anspannten. Die Hände konnte sie offenbar ein paar Zentimeter bewegen, aber viel mehr nicht. Sie schnaufte.
Er legte ihr eine Hand auf den Bauch.
„Genug.“
Das Gewackel ebbte aus. Lena lag ganz still und atmete tief. Ihre Brust hob und senkte sich unter seiner Hand.
„Schön siehst du aus, Leni Ich hol nur eben mein Essen herüber, und dann fangen wir an.“
„Was fangen wir an, Alexander?“
Immer musste sie so neugierig sein. Das würde sich doch gleich klären lassen. Ein großer schmackhafter Knebel, dachte er mit Blick auf einen Apfel in der Obstschale.
„Das Essen, was denn sonst? Öffne den Mund, Lena. Nicht zubeißen.

Er legte ihr den Apfel auf die Lippen und wartete einen Moment ihre Reaktion ab. Lena blieb bewegungslos liegen. Viel blieb ja auch nicht mehr, dachte er mit einem Grinsen. Das würde ein denkwürdiges Essen werden.
Während er zu dem Kerzenhalter hinüberging, sagte er so beiläufig wie möglich:

„Du wirst nicht eine einzige Druckstelle in diesen Apfel machen, sonst fällt der Nachtisch aus.

Er kam mit dem Kerzenständer zurück, besah ein weiteres mal genießend seine gefesselte Schönheit, stellte ihn nahe ihres Halses auf den Kaffeetisch. Dann holte er in aller Ruhe das Essen hinüber, stellte die Schüsseln um sie herum auf, das sie es auch sicher riechen konnte, und ging das Licht ausschalten. Lena rollte inzwischen mit den Schultern, und war sichtlich bemüht, den Kopf grade und den Apfel an seinem Platz zu lassen.

  Top
"Autor"  
Nutzer: *kopflos*
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 31.07.2001    um 16:22 Uhr   


Er kam mit dem Kerzenständer zurück, besah ein weiteres mal genießend seine gefesselte Schönheit, stellte ihn nahe ihres Halses auf den Kaffeetisch. Dann holte er in aller Ruhe das Essen hinüber, stellte die Schüsseln um sie herum auf, das sie es auch sicher riechen konnte, und ging das Licht ausschalten. Lena rollte inzwischen mit den Schultern, und war sichtlich bemüht, den Kopf grade und den Apfel an seinem Platz zu lassen.

Sie zuckte so süß zusammen, als er das Sektglas genau zwischen ihre Beine schob, und es dort stehen ließ, sodass es sie grade noch berührte wenn sie sich nach unten lang machte. Er goss nach, bis das Glas voll war.

„Ich möchte mich auch bei dir bedanken, Lena, für unseren Jahrestag, und das Essen, das du mir servieren wirst.. Ich hab dich ganz furchtbar lieb.“ Servieren konnte er ja kaum ernst meinen. Sie war doch bewegungslos gefesselt.

Dann begann er, die Kroketten auf ihrer Brust zu verteilen.

Lena brüllte protestierend in den Apfel vor Überraschung, aber davon ließ er sich nicht irritieren. Sie maulte oft und viel, und es gefiel ihr meist doch. Jetzt rüttelte se an den engen Fesseln wie eine wilde Stute, erreichte aber nichts, als ein paar Kroketten abzuwerfen. Wenn sie wollte, sollte sie eben den Apfel ausspucken.

„Es reicht, Lena. Wenn jetzt noch mal was runterfällt, gibt es für jedes Teil die Gerte“
Lena hörte auf, zu bocken.
Geduldig türmte Alex das Essen wieder auf ihr auf.
Er legte Bohnen zwischen den Kroketten aus, verteilte ein paar Weinblätter auf dem Brustansatz und ordnete alles schön an. Als er ihr das handwarme Steak auf die Brust legte, quietschte und zuckte sie.
Er nippte an dem Sekt, und stellte ihn Nocheinmahl nachdrücklicher zwischen ihren Beinen ab.

„Siehst zum Anbeißen aus. Auf uns!“
Cremige, dickflüssige Weinsauce goss er über ihren Körper, und beobachtete, wie sie durch das vorsichtige heben und senken der Brust verteilt wurde. Dann begann er zu essen. Mit Messer und Gabel. Langsam. Durch die Gewissheit, wie unnatürlich und beinahe benutzt sich seine Lena fühlen musste, steigerte sich der Wert des Essens zu einem Festschmaus.

  Top
"Autor"  
Nutzer: *kopflos*
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 31.07.2001    um 16:23 Uhr   


Zucken, quietschen und winden begleitete sein Mahl, bis er begann, vorsichtig das Steak auf Lena zu schneiden.
Mit einem Mal war lang sie ganz still. Das Steakmesser ängstigte sie, vor allem, wenn er damit seitlich schabend über ihre Scham fuhr, oder andeutete, einen Rippenbogen anzusägen.
Er hielt inne, um ihr den Apfel plötzlich aus dem Mund zu nehmen.
Prüfend fuhr er ihn mit den Fingerkuppen auf Druckstellen ab.

Geht es dir noch gut, mh?
„Du Mistkerl!“ schleuderte sie ihm entgegen. Vergnügt biss er ein Riesenstück Apfel ab, drehte ihn und legte ihr die noch makellose Hälfte wieder in den Mund.
„Nicht vergessen, keine Druckstellen“, ermahnte er schmatzend.
Manchmal musste er das Fleisch auf dem Teller zuende schneiden, doch ansonsten verlief das Essen problemlos.
Er genoss wirklich jeden Bissen und erlaubte sich so langsam zu essen, wie noch niemals zuvor.

Als er mit einem Löffel frisch aus dem Gefrierfach die restliche Sauce von ihr abkratzte, stellten sich ihre Brustwarzen verräterisch auf. Er nahm ihr die Augenbinde ab, um ihr in die Augen sehen zu können, große braune entspannte Augen. Sie schien vergnügt.

Küchenrolle beseitigte die letzten Spuren auf ihrer Haut, und während er unter leichtem Druck ihre Brust abzog.
„Das war doch sehr schön, Lena. Hat wunderbar geschmeckt.“ Er bediente sich wiederum an Ihrem Apfel, diesmal ohne zu prüfen, und kaute schmatzend. Das hast du fein gemacht. Ich bin sehr zufrieden mit dir, mein Engel. Möchtest du duschen?“

Lena räkelte sich, so weit es ihre Fesseln zuließen, vor ihm auf dem Tisch. Ihre Stimme war warm und mit einem tiefen Summen durchzogen. Was ist denn mit dem Nachtisch, Alexander? Möchtest du noch welchen?

„Nö, ich bin satt. Das war richtig lecker.“

Dann fiel er über sie her.


© 2001 by Tommy Keller, Friedenskrieger@gmx.net

Gewidmet Darkfreyja aka Stefanie Läufer.

  Top
"Autor"  
Nutzer: fighty
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 09.07.2001
Anzahl Nachrichten: 2

geschrieben am: 01.08.2001    um 14:18 Uhr   
Also irgendwie gefällt mir nicht, dass Deine Subs immer hungern müssen!
  Top
"Autor"  
Nutzer: tigresse
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 571

geschrieben am: 01.08.2001    um 15:25 Uhr   
der zyklus gefiel mir wesentlich besser - phantasievoller, bildhafter, wortgewandter. dies hier kling fuer meinen geschmack zu sehr nach reiner schilderung.

te
  Top