|
|
|
geschrieben am: 31.07.2001 um 16:14 Uhr
|
|
Die Verwirrung über das plötzliche Gesprächsende löste sich schnell in überschäumender Freude auf, das sie nicht ins Plazza musste, sondern zuhause kochen würde. Sie fühlte sich wie eine Siegerin, weil sie eine von Alex Anweisungen abgeschlagen hatte, und das schöne Essen jetzt doch stattfinden würde. Auf dem Weg in die Küche machte sie einen kleinen Hopser, weil sie so erleichtert war. Dabei stieß das Vorhängeschloss mit dem Stahlhalsband zusammen zum gab ein metallisches Kling von sich. Plötzlich sich bewusst, blieb sie einen Augenblick stehen.
Während Lena den Reis mit 2 kleinen Esslöffeln aneinander drückte, sodass kleine Schiffchen entstanden, die sie mit Weinblättern umwickelte und in Öl einlegte, fragte sie sich immer wieder warum sie so kindisch hibbelig war. Sie hatte nichts Großes erlaubt bekommen, sondern musste nachfragen, das sie ihrem Alex ein Essen kochen durfte, und er hatte deswegen auch noch Konsequenzen angekündigt. Sie verdrängte grade noch erfolgreich, das Konsequenz meist den Rohrstock oder eine Peitsche bedeutete. Es war doch nicht schon so weit, das sie ihn bitten musste, nett zu ihm sein zu dürfen?
Die Zeit wurde langsam knapp. Lena flitzte ins Wohnzimmer, und deckte den Esstisch rasch, aber sorgfältig. Über nichts musste sie nachdenken: Tischdecke, Leuchter mit Kerzen, das Porzellangeschirr, die Beilagenteller; ein Sektglas, die CD von Kitaro in den Player- alles hatte sie schon in ihrer Vorstellung und heimlichen Vorbereitung oft genug getan. Als das Gedeck für eine Person schließlich vollkommen war, sah sie sich den Tisch noch mal an. Es war sonderbar, für nur eine Person zu decken, und nicht für sich.. Sie hatte ganz absichtlich nur ein wenn auch großzügiges- Steak gekauft, und alle Portionen nur für ihn bemessen. Inzwischen hoffte sie, Alex würde nicht böse sein wegen der abgelehnten Anweisung, sondern sich fürstlich von ihr bedienen lassen. Sie stellte sich vor, das er ihr eine kleine Menge Essen als Belohnung überließ, und wie er ihr über den Kopf streichelte.
In der Küche schaltete sie den Herd ein und besetzte ein kleines Blech mit Kroketten und grünen Bohnen. Die Weinsauce köchelte friedlich vor sich hin, und ein kleiner Mundraub versicherte Lena, das die Weinblätter ausgezeichnet waren, und dass sie Hunger hatte. Aber der musste warten. Das Steak würde am wenigsten lange dauern, sie würde es einfach in die Pfanne werfen, wenn er ankam.
Noch beim Kontrollieren des Essens in der Küche schlüpfte sie aus ihren Sachen, drehte die Sauce herunter, packte ihre Klamotten und huschte ins Bad. Jetzt fiel ihr siedendheiß die Dusche ein, und so hüpfte sie nackt bis auf das massive silbergraue Halsband unter das Wasser. Dann rieb sie sich flink halbwegs trocken, und schlüpfte in ihre Dienstmädchenuniform.
Lange, halterlose Strümpfe in blütenweiß, ein knapper schwarzer Mini und eine eher provozierend enge weiße Bluse, die beinahe ihre Nippel abzeichnete, sollte es sein. Einmal hatte sie dieses für sie lächerliche Kostüm schon angehabt, auf Anweisung von Alex hin, und damals hatte er sie darin übers Knie gelegt.
Heute jedoch gefiel es ihr, Lena hatte auch nicht vor, übers Knie gelegt zu werden. Sie wollte ganz brav sein, wie er immer forderte. Wobei das übers Knie gelegt werden nicht ausschloss, dachte sie spitz.
|
|
|
|
|