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geschrieben am: 13.08.2001 um 13:12 Uhr
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Greensleeves
Green ist ein sechzehnjähriges Mädchen von etwa einem Meter achtundsechzig Körpergröße, eher mager als schlank zu nennen, mit noch dazu sehr schmalen Knochenbau. Trotz ihrer Schmächtigkeit gelingt es ihr, sich mit einer gewissen Anmut durch die Gegend zu bewegen, was allerdings niemanden dazu verleiten würde, sie liebreizend oder ähnliches zu nennen. Ihr Gesicht fällt durch die blasse Gesichtsfarbe und vor allem die durchdringend grünen Augen auf. Das Haar ist sehr hell, ein rötliches Blond, und fällt ihr leicht wellig bis auf die Schultern, teilweise ins Gesicht, was sich auch durch häufiges Zurückstreichen nicht verhindern lässt.
Gekleidet ist sie in ein mittelalterliches, grünes Kleid, im Rücken eng geschnürt und ab der Taille weich fallend, sowie einen dunkelgrünen Umhang, von dem sie sich Schutz vor Kälte und auch neugierigen Blicken verspricht.
Sie wurde dereinst in Wales geboren und auf den Namen Felie of Macain getauft. Felie leitet sich von Felicitas, „die Glückliche", ab. Ihre Mutter ist eine vermögende Tochter aus „gutem Hause", skandinavischer Herkunft. (Daher die blasse Haut und das helle Haar.) Diese wurde gegen ihren Willen mit Felies Vater, dem Lord of Macain vermählt.
Die Zeit verfloss, die Tochter wuchs heran, und ihr Vater beschloss, sie zu verheiraten. Er wählte Lord Gernold, nicht ganz freiwillig, denn dieser ist ein Fürst der Dämonen und der Finsternis und sehr mächtig...
Ihr Vater sperrte sie ins Haus, doch wenige Wochen vor der geplanten Hochzeitsfeier begann ein junger Minnesänger, unter ihrem Fenster zu spielen - das Lied ist bekannt - und er kam jede Nacht...Er berührte sie sehr, und vielleicht war sie ein wenig verliebt. Ihr Vater fand es eines Tages heraus, er machte ihr harte Vorwürfe, sie hätte Schande über die gesamte Familie gebracht, und schlug sie zusätzlich noch, um ihr „diese Gedanken" auszutreiben...Den jungen Sänger sah sie nie wieder, es ist zu vermuten, dass ihr Vater ihn nicht am Leben ließ. Wenige Nächte darauf gelang ihr die Flucht, von ihrer Stute Roxanne begleitet, und sie kam schließlich in den Wald.
Durch eine strenge, mittelalterliche Erziehung früh geprägt hält sie sich selbst für ein Nichts, erst recht als Mädchen. Sie versucht ständig, es allen (außer ihr selbst natürlich) recht zu machen, und entschuldigt sich für jede Winzigkeit, immer in der Befürchtung lebend, sie könnte etwas falsch gemacht haben. Sie ist sehr scheu, so traut sie sich selten, ihren Gesprächspartner anzusehen, erst recht, wenn dieser männlichen Geschlechts ist. Ihre Schüchternheit, ja Angst, drückt sich des weiteren in ihrem teils entnervenden Stottern aus. Zu beobachten ist dies besonders dann, wenn sie von fremden Wesen angesprochen wurde - es verunsichert sie ungemein, dass irgendjemand an ihrer nichtigen Person Interesse finden könnte.
Selbst nach Befinden und Gefühlen des Anderen zu fragen hält sie für fast unverzeihlich, beantwortet an sie gerichtete Fragen in dieser Richtung jedoch zwar ängstlich, aber doch mit demütiger Selbstverständlichkeit. Noch dazu ist sie unwahrscheinlich naiv, so gut wie nicht aufgeklärt versteht sie niemals Doppeldeutiges, was viele Wesen zum Lachen reizt, und auch sonst weiß sie nicht viel mit Andeutungen anzufangen. Durch Komplimente, Nettigkeiten oder überhaupt jede Reaktion, die weder herablassend noch einschüchternd ist, kann man sie in maßlose Verblüffung oder auch Verwirrung stürzen.
Wut wird man sehr selten bei ihr beobachten -höchstens, dass ihr das Blut in die Wangen schießt- wie sie überhaupt kaum Gefühle offen auszuleben wagt. Nervösität zeigt sich durch Spielen mit ihrem langen Haar, allerdings kann es in Zusammenhang mit leerem Blick auch Träumerei bedeuten. Bei Wohlbefinden bishin zu großer Freude leuchten ihre Augen wie zwei Smaragde, ist sie verängstigt, wird der Blick blass bis stumpf. Wenn sie sich mit der Meinung, jemanden verletzt oder unhöflich behandelt zu haben, schämt, pflegt sie sich die Lippen zu zerbeißen. Dies geschieht im Übrigen ziemlich häufig.
Sehr oft werden ihre Empfindungen auch durch ironisch-liebevolle Kommentare seitens ihrer Spielerin ausgedrückt. |
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