| "Autor" |
DIE L. V. C. fortsezung ka. 1. nr.2 |
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geschrieben am: 03.08.2001 um 15:20 Uhr
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<<<<<<<<<<<<<<<<fortsetztung>>>>>>>>>>>>>
Nach geraumer zeit raffte sie sich auf um sich in den Fundamenten umzusehen. Was sie suchte wusste sie nicht, ob es nun verbrannte Haare oder Fetzen der Kleidung waren. Auch wenn sie nichts von ihren Stiefeltern, ihrem kleinem Bruder oder ihrer kleinen Schwester fand, so wünschte sie sich doch einerseits das sie wenigstens einen Anhaltspunkt bekäme wo sie sind. Waren ihre Eltern und ihr Geschwister nun Tod, oder sind sie vor den geflohen, die an diesem Massaker schuld waren? Ihr blieb keine Zeit zum Nachdenken. Sie ging zu jenen die nun Obdachlos waren und nichts anderes taten als zu weinen.
Eine junge Frau, die sie jeden Morgen sah und mit einem strahlendem lächeln zum Markt ging um Eier gegen Brot zu tauschen, saß nun mit einem schreckverzerrtem Gesicht in der Ecke ihres verbrannten Hauses. Caracas setzte sich zu ihr und fragte mit einer beruhigenden Stimme >Was ist hier geschehen und wer ist daran Schuld? Wenn ihr es mir sagst werde ich dafür sorgen das sie ihre gerechte Strafe bekommen. Ihr könnt mir vertrauen.<
Caracas fühlte sich bei dem was sie sagte sehr Sicher und bekam eine leise und verängstigte Antwort >Das waren die Männer von Lucius, sie haben alles nieder gebrannt, die Jungen und die Mädchen mitgenommen und die Männer getötet oder verstümmelt, wenn ich mich nicht in meiner Feigheit versteckt hätte wäre ich jetzt tot oder eine Gespielin der Truppen.< sie fing wieder an zu weinen und zitterte am ganzen Körper. Caracas sagte nichts mehr, ihre Wut hätte nur die Junge Frau erschreckt.
Sie ging auf den kleinen Marktplatz in der Mitte des Dorfes, von wo aus man das ganze Dorf erblicken konnte, und stellte sich auf einem Pferdewagen, der fast vollständig von der Feuersbrunst verschont worden war. Ihre langen braunen Haare wehten im Wind und ihre klaren blauen Augen strahlten wie zwei Saphire. Sie, die immer für ihre Familie gesorgt und sich immer für ihr Volk eingesetzt hat , war in diesem Augenblick der Erretter der Welt.
Die Menschen neugierig was passierte, strömten herbei und versammelten sich um den Pferdewagen. Caracas sprach mit würdevoller Stimme >Ich werde mich auf den weg nach Yoska unserer Hauptstadt machen und um eine Audienz bei unserem König bitten, und wenn er mich anhört, werde ich Soldaten zum Zeichen das ich es geschafft habe schicken lassen, ihr müsst euch aufraffen und anfangen Aufzuräumen, ich verspreche euch das ich Hilfe schicken werde. Unser König ist gütig er wird meine Bitte anhören.< Nach dieser Rede sah man in den Menschen wieder neue Hoffnung, doch dann sprach ein Mann mittlerem Alters und einer am linken Arm blutenden Wunde >Du törichtes Kind, willst uns retten? Wir haben gekämpft und verloren und dann kommt ein Kind und sagt uns was wir zu machen haben?< Der Hoffnungsschimmer in den Augen der Leute verblasste wieder, Caracas, die von dem Pferdewagen hinab gestiegen war ging zu dem Mann und sprach >Ich weiß das ich allein nichts ausrichten kann, nur einfach nichts zu machen und mein Glück nicht zu versuchen würde mich zerstören, ich weiß wie Ihr euch fühlt, ich weiß nicht wo und was mit meinen Eltern ist, wo man mein Schwester und mein Bruder hat oder ob alle schon nicht mehr Leben. Ich will nur nicht tadellos mit angesehen haben wie man mein Dorf, wo aufgewachsen bin zerstört hat. Ich werde jetzt los reiten, damit ich keine Zeit verliere. < Der Mann, der als Miesepeter bekannt war aber nie ernsthaft jemanden seelisch weh tat wurde nun sehr grausam und sprach mit verletzender Stimme >Ich weiß wo deine Eltern sind, siehe da.< er zeigte mit seiner blutverschmierten Hand in die Richtung der kleinen Kapelle und was man da sah war grauenvoll. Die Truppen Lucius, hatten einige Bewohner brutal Kopfüber an einen Baum gehängt und Geköpft. Darunter auch die Eltern von Caracas. >Man hat sie, wie sie sagten, dort zum Ausbluten gehängt,< sprach der Mann bitter. Caracas, die nun ihre Hoffnung ihre Eltern je lebend wieder zu sehen verloren hatte, fiel auf die Knie und sengte den Kopf. Sie spürte wie ihr Amulett auf ihrer Brust anfing zu glühen. Das heiße Silber brannte sich in ihre zarte Haut und eine Ewigkeit verging bis sie es an der Kette von ihrer Haut löste. Sie dachte an die Worte die sie geflüstert hatte >Drache meiner selbst, gib mir Kraft um diese wende in meinem Leben zu ertragen<. Das glühende Amulett sah sie als Zeichen an nicht aufzugeben. Sie nahm ihr Pferd, das wie wild scheute, aufgeschreckt von dem Feuer und dem Brandgeruch, saß auf hielt ihr inzwischen wieder Körperwarmes Amulett in ihren kalten Händen und ritt los.
WER MEHR WILL SOLL SICH MELDEN...
Geändert am 03.08.2001 um 15:22 Uhr von Kashya Geändert am 27.08.2001 um 18:45 Uhr von Kashya |
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