| "Autor" |
Traum vom Schicksal |
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geschrieben am: 06.08.2001 um 06:32 Uhr
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Ich stand am Wegesrand, hatte mich entschieden einen neuen Weg zu gehen... hatte begriffen, dass das Licht mich nur verbrennen kann und ich falsch gesucht habe.
Ich wusste, dass ein Schatten im Licht nicht existieren kann...
Wohl wahr, ein Schatten kann nicht OHNE Licht, doch auch nicht IM Licht...
So dachte ich mir, suche ich in der Nacht, nach der Stärke die mich begleitet!
Und dann sah ich sie... eines dunklen Engels gleich, wie sie auf mich zugeschritten kam... als ob wir uns schon kannten...
Ihr Blick war selbstbewusst... Ihr Schritt war stark...
Der Schnee der unstetig fiel, hatte Sie bedeckt... doch Ihr Mantel wehte weit...
Ich sah Ihr in die Augen ... und war verloren!
Doch wusste ich im tiefsten innern, dass daraus nur Schmerz entstehen konnte...
Mein Schicksal liegt mir offen und ich wusste - noch bevor irgendwas geschah- das ich an diesem Abend wieder voller Schmerz bin...
Wir gingen spazieren. Der Schnee knirschte unter unsren Schritten.
Wir stiegen einen Berg hinauf, zu einem magischen Ort... und die Magie wirkte... es floss zwischen uns eine Kraft, die Band schmiedete... und ich fühlte mich frei... auferstanden, wie der Phönix aus der Asche....doch von der Gewissheit geplagt das der Schmerz mich einholte, wenn sie ginge!
Es war ein Ort auf der Spitze... wo 3 Bäume standen zu einem Kreise... in diesem Kreise stand ein Steintisch....sie lehnte an ihm und ich wärmte sie mit meiner Schulter...
Und die Kette der Einsamkeit begann zu schmelzen... wenn ich in ihre Augen blickte, sah ich den vom Schnee verdeckten Sternenhimmel... wenn sie lächelte, sah ich eine Sternschnuppe...
Ihre Umarmung verbrannte mich... Ihr Lächeln verzauberte mich... und in Ihren Augen verlor ich meine Seele!
Doch wusste ich wie unerreichbar sie doch ist...
doch wusste ich wie fern sie für mich war...
Aber ich genoss es....ich genoss ihre Umarmungen... ich genoss die Freiheit, die Zärtlichkeit, während der Schnee über uns hinab fiel... und den Ort, am Fuße des Berges in weiß tauchte...
Und dann kam er der Moment...
Der Abstieg war schnell... der Abschied noch schneller...
Und wie ich allein die Straßen entlang schritt... überkam mich wieder die Kälte der Einsamkeit... nur ein kleiner Funke erwärmte mich... mit der Gewissheit des Verlustes...
Und dann erwachte ich aus meinem Traum!
Ich fühlte wie real er gewesen ist, denn ich fühle noch immer ihre Berührungen, noch immer die Wärme in mir...
Doch war es nur ein Traum...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.08.2001 um 09:32 Uhr
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Deine Worte haben mich sehr berührt.....
da fällt mir ein gedicht ein dass ich sehr gerne mag
#lächel#
Rose aus Stein
Gleich einer Katze streun' ich durch die Stadt.
Ein Leben voll Lügen, ich hab es satt.
Wie die Schreie der Krähen,
wenn der Sturm beginnt,
verhallen auch meine Schreie im Wind.
Die Freude die ich seh' sie ist nur noch Schein,
doch die Wahrheit sie ist kalt, wie eine Rose aus Stein.
Im Netz meiner Lügen, trotz Hoffen und Bangen,
ich habe mich selbst in ihm verfangen.
Doch die grösste der Lügen verbirgt mein Gesicht.
Ich log als ich sagte: "Ich liebe Dich nicht".
Kann man mich lieben oder bleib ich allein?
In meinem Herzen blüht leblos eine Rose aus Stein.
Verzaubert von den Klängen der Nacht,
ergab ich mich wehrlos dieser stillen Macht.
Die Stimmen der Stille ergreifen mein Herz.
Ich spüre sie flüstern, ich spüre den Schmerz.
In dem Nebel der Nacht erblindet mein Geist,
ich hoffe, dass meine Sehnsucht den Nebel zerreisst.
Am Grabe der Hoffnung, will ich die Seele befrei'n.
Doch sie hängt an den Dornen der Rosen aus Stein.
Die Hoffnung begraben, die Seele verbrannt,
zu spät habe ich die Gefahren erkannt.
Der letzte Trost der mir noch bleibt,
ist wenn die Nacht den Tag vertreibt,
denn tief in der Nacht hörst Du sie schrei'n,
die Stimmen der Seelen in den Rosen aus Stein.
(Autor unbekannt)
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