Auf den Beitrag: (ID: 30615) sind "6" Antworten eingegangen (Gelesen: 353 Mal).
"Autor"

die Maske

Nutzer: taschendrache
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geschrieben am: 30.04.2003    um 19:07 Uhr   
Du lebst in den tag hinein
und denkst
Du bist glücklich dabei
und lachst
und die anderen lachen mit.
Und abends sitzt Du da,
merkst, daß nichts davon
stimmt.
Du bist traurig, ganz tief innen
und schreist um Hilfe
durch Dein Lachen...
Und die anderen denken, Du bist
glücklich
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 13:31 Uhr   
Sie ist wunderschön
Hat keinen Fehler
Wird im Licht gehalten
Und ist so glanzumströmt

Sie wird geliebt
Nie verachtet
Steht in der Mitte
Doch ist sie wie ein Dieb

Sie stiehlt den Glauben
Opfert die Seele
Nur um zu glänzen
Nur um zu sein

Wer achtet schon auf das Dunkle?
Wer sieht schon in das Innere?
Was verbirgt sich hinter ihrem Glanz?

Nichts, außer Leere
Nichts, außer Schmach
Hinter ihr ist es einsam
In ihr ist es still

Sie verbirgt sich hinter ihr
Sie ist zu schwach
Weil die Wahrheit sie schmerzt
Will nicht erwachen, aus diesem Traum

Die Maske umhüllt die Angst
Verdeckt die Leere
Umschließt den Neid
Verachtet die Realität

Doch irgendwann wird sie auch zer-
brechen...
Aus Schwäche...
Dann steht sie da und zerfällt an der Wahrheit
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 01.05.2003    um 15:26 Uhr   
Die Musik ertönt und der Schleier fällt.
So stehen sie da, der Raum durch Lichter erhellt.
Jeder mit einer Maske vor dem Gesicht.
Diese fallen zu lassen trauen sie sich nicht...

Die Musik spielt das Lied des Lebens:
Alle tanzen danach - manche versuchen es vergebens.
Mal fröhlich, mal wie vom Tode betrübt,
Und sie tanzen dazu, als sei alles voller Glück...

Hinter der Einen verbirgt sich Kummer und Leid,
Eine Andere verbirgt Missgunst und Neid.
Noch eine verbirgt die Wahrheit über das eigene "ICH"
Und eine Weitere verbirgt die Liebe nur zu sich...

Sie begegnen einander und sprechen leise.
Der eine um was zu sagen, der Andere spricht Weise.
Ein weiterer hört zu und ist still.
Und der nächste sagt direkt was er will...

Dort drüben steht Einer, der beobachtet sie alle.
Sagt er was, so überhören ihn alle.
Seine Maske ist aus Glas und läßt tief blicken,
Er sagt seine Meinung, ohne sich in Lügen zu verstricken.

Die Meisten tanzen weiter und kümmern sich nicht darum.
Hie und da sieht sich einer nach ihm um.
Und Manche, die nicht weggehört haben,
Lauschen und reden mit - Die, die die Augen geöffnet haben.

Langsam wird die Musik stiller - der neue Tag erwacht.
Sie gehen nach Hause, wünschen eine gute Nacht.
Der, mit der gläsernen Maske, er sieht sich um.
Der Ball ist vorbei, die Nacht ist um.

Nur die, die sich zu ihm gesellt,
Bleiben bei ihm, bis der Morgen den Saal erhellt.
Keiner mehr eine Maske trägt,
Alle Offen, Ehrlich, die Worte gewählt...

Nun gehen auch sie, doch eins ist Gewiss,
Sie bleiben einander vertraut, egal was kommt und was ist.
Die Anderen - ihren Spaß gehabt - weiterhin ihre Masken tragen.
Weil sieŽs sich nicht trauen sich ohne auf die Straße zu wagen..
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.05.2003    um 15:27 Uhr   


Das Tragen von Masken
normal und beliebt
in der heutigen Gesellschaft

Keine Gefühle
perfekt funktionieren
niemals auffallen

Nach Belieben
ein Wechsel der Masken
fröhlich, untergeben,...

Die Kälte zieht in die Menschen ein
Seelen frieren zu Eis
Herzen erstarren zu Stein

Alles wird blind geglaubt
gesehen wird mit den Augen
niemals mit dem Herzen

Noch gibt es Hoffnung
umherwandelnde Wesen
die auch mit dem Herzen sehen
und andere auftauen

Doch..
wie lange wird es uns diese Hoffnung erhalten bleiben?
Werden auch sie sterben
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Gast_Pebbelz
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geschrieben am: 01.05.2003    um 16:20 Uhr   
hi röschen! /.-s/

ihr zwei, das habt ihr schön geschrieben!
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Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 01.05.2003    um 17:06 Uhr   
Huhu süsse Pebbi
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Sturmkristall
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Anzahl Nachrichten: 12

geschrieben am: 02.05.2003    um 22:15 Uhr   
...ich bin der lachende Prophet,
der eine Maske trägt
und dahinter seine Tränen
säht
...

Geändert am 02.05.2003 um 22:15 Uhr von Sturmkristall
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