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das MÄrchen"RÜbezahl" |
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geschrieben am: 05.10.2001 um 11:51 Uhr
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Im Südosten Deutschland breitet sich ein gewaltiges Gebirke aus,das man seiner Kuppen und schroffen,waldlosen Felsen wegen das Riesengebirke genannt hat.Es gehört zu den langgestreckten Bergzug der Sudetet und scheidet das deutsche Land Schlesien von den Ländern Böhmen und Mähren.Einzelne wuchtige Berge wie die Schneekoppe,die Sturmhaube und da hohe RAd,ragten bis in die Wolken hinauf.Aus dunklen,unheimlichen Felsentälern entspringen grŽße Flüße wie die Elbe und die Neiße.In diesen einsamen Bergland haust,wie sich das Volk seit Urzeiten erzählt,ein geist der sich selber,Herr der Debirkes"nenn,von den leuten aber den Spottnamen ,Rübezahl,erhalten hat.Dieser fürst der Berggeister besitzt zwar auf der OBerfläche der Erde nur ein kleines Gebiet von wenigen Meilen Umfang,das rings von schwer ersteigbaren Felsspitzen umschlossen ist ,doch beginnt wenige Klafter unter der hharten Erdrinde sein eigendliches Reich, in dem ihm niemand die Herrschaft streitig macht.Es dehnt sich Tausende von kilometer in die Tiefe bis zum Mittelpunkt der Erde aus.Rübezahl ist ein unruigher Geist.Meist gefällt es ihm die Weiten der Unterwelt zu durschweifen,die unerschöpflichen Schätze an edlen Metallen und glitzenden Edelsteienen anzuschauen,die in den Höhlen schlummern,und die zwerghaften Bergleute zur Arbeit anzutreiben,die dort als Knappen für ihn tätig sind.Oft errichtet er selber feste Dämme gegen die Feuerströmung,die im Erdinnern wüten,oft auch übt er seine ZAuberkräfte und verwandelt das Gestein in reines Gold.Zuweilen aber läßt er seine Regierungssorgen hinter sich und schwingt sich zur Grenzfeste seines Reiches empor,um dort im Riesengebirge sein Wesen zu Treiben.In tollem Übermut springt er dann mit den Menschenkindern um und hat mit ihm sein Spiel und sein Sport und seinen Spott.
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