Auf den Beitrag: (ID: 30703) sind "15" Antworten eingegangen (Gelesen: 494 Mal).
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Dedicated to/->Y.

Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 09.07.2002    um 21:37 Uhr   

Ich hab Dich nicht vergessen.
ja, mag sein, es ist vermessen,
doch Dich hab ich ->in mir<- drin,
wo ich selber nicht mehr bin.

Und hör endlich auf zu singen,
hör auf mir davon einzuflüstern
das Erinnern neuerlich zu bringen
schweige doch, du iRreS Wispern!

Sprich nicht davon, was ich liebte,
weißt du nicht, ich lieb es noch,
erzähl mir nicht von meinem Hassen,
denn ich WEISS es selber noch.

Laß mich Deine Stimme lassen,
laß mich nachts alleine sein.
Laß Dich in mir verblassen,
denn dann werd ich wieder MEIN.

Doch in einmal tausend Jahren
begegnest Du mir Stück für Stück
solltest Du Dich selber missen,
bring ich Dich Dir wieder mit.



Geändert am 09.07.2002 um 21:40 Uhr von Engelsfall
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Nutzer: Rhiannon
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geschrieben am: 10.07.2002    um 15:27 Uhr   
himmlisch...mein engel...

wie der sand...
wie ihr schwarzes haar...
zerbrechlich wie ein schmetterling,
der über den ozean flattert...
sein leid klagend
wandert er am himmel
umher.
nun gleicht auch die sehnsucht
nach der fernen heimat
nur einem traum.

deine verse bringen licht in mein dunkel.

Rhia
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Nutzer: xBroKenWinGx
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geschrieben am: 10.07.2002    um 20:05 Uhr   
stillschweigend im Schatten des Zimmers sitzend die Zeilen ließt...seine Augen schließt und entschwindet
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Nutzer: .Viviane.
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geschrieben am: 10.07.2002    um 20:11 Uhr   
zum auf der zunge zergehen lassen..~Viviane~
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Nutzer: Vile
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geschrieben am: 11.07.2002    um 03:24 Uhr   

Zum fühlen brauchen die Narren die Hände,
Beim Empfinden verwechselt er Herz und Wort.
Ach wenn nur ein jeder sich selber verstände,
Dann wären die Narren mit unserem Leben fort...


es ist wohl nicht an uns zu begreiffen,
warum das alles schon ganz richtig ist...


~Vile

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Nutzer: xBroKenWinGx
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geschrieben am: 11.07.2002    um 04:34 Uhr   
(zitat)

Sprich nicht davon, was ich liebte,
weißt du nicht, ich lieb es noch,
erzähl mir nicht von meinem Hassen,
denn ich WEISS es selber noch.

(/zitat)

*nicht ganz verstehend immernoch grübelnd über diese Zeilen nicht schlafen kann*

Schatten.
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 11.07.2002    um 06:24 Uhr   
(zitat)(zitat)

Sprich nicht davon, was ich liebte,
weißt du nicht, ich lieb es noch,
erzähl mir nicht von meinem Hassen,
denn ich WEISS es selber noch.

(/zitat)

*nicht ganz verstehend immernoch grübelnd über diese Zeilen nicht schlafen kann*

Schatten.(/zitat)



Was bleibt, ist das Schweigen. Mit einem Mal ist der Mensch fort, dem Du zuvor so ohne Unterlaß erzähltest, selbst ganz ohne Worte. Nicht nur Deine Stimme, auch Dein Herz, Deine Seele, die Art wie Du atmest, die Wärme, die Du ausstrahlst - all das hat ihm von Dir erzählt. Aber nun ist er fort. Unerreichbar geworden, denn Du hast ihm zu viel, zu laut erzählt.

Was übrig bleibt, ist das Schweigen. Aber es ist keines von jener Art, wie man es in frühen Morgenstunden findet oder an menschenverlassenen Orten manchmal. Es ist kein Schweigen, das heilt. Viel eher drückt es, zwackt es, macht es besessen. Es ist ein erzwungenes Schweigen. Es ist erzwungen, weil man immer noch erzählt. Aber man WiLl nicht mehr hören.

Irgendwann liegst Du wach, kannst nicht schlafen, weil die Stimmen, Dein eigenes Sein, die Erinnerung so laut in Dir werden, daß Du keine Ruhe mehr findest. Es ist der Protest gegen das Nicht-gehört-werden, und es ist absolut sinnlos...

Whatever, es ist vorbei..



Geändert am 11.07.2002 um 06:25 Uhr von Engelsfall
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Nutzer: xBroKenWinGx
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geschrieben am: 11.07.2002    um 06:30 Uhr   
hofft Engel damit nicht zu sehr genervt zu haben doch hatte er es einfach nicht verstanden
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 11.07.2002    um 06:31 Uhr   


...wie kommst Du darauf, mich zu nerven?...

ich hab Dich lieb.


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Nutzer: xBroKenWinGx
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geschrieben am: 11.07.2002    um 06:35 Uhr   
vielleicht wusst ichs und wollts nur hören leise flüstertund ich weiss im nachhinein nicht ob das richtig war

und ICHhab DICH auch lieb...mehr als das
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 11.07.2002    um 06:48 Uhr   


obs richtig ist weiß ich auch nicht, andererseits seh ich auch nicht daran, was falsch daran falsch sein sollte. du bringst mich ja nicht dazu von gefühlen zu sprechen, die ich nicht habe - das könntest du auch nicht. also mach dir keine sorgen - nicht ganz so viele


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Nutzer: xBroKenWinGx
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geschrieben am: 11.07.2002    um 06:54 Uhr   
sich mühe geben wird es einfach zu genießen wie's ist anstatt nur drüber nachzudenken

HDL

"...i'm just a fool...a fool in love with you..."
Geändert am 11.07.2002 um 06:57 Uhr von xBrokenWingx
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Nutzer: Yojinj
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geschrieben am: 18.07.2002    um 04:47 Uhr   
alles was einmal war das es was bedeutete ist und wurde geendet. lange zeit hatte es energie für das sein im wesen und für das sein anderer wesen.

es hatte ein projekt in dies es viel monate steckte und unterstützung fand aus so naher hand. doch anstatt es zu leiden und statt es zu danken entfernte es und vergaß.

nun sind jene alle sachen zu ende.. die hände die es halfen drückte es von sich.. und kurz dannach erstarb dies projekt in den schwachen fingern.

einsr war jenes geist so offen und willig im lernen und tun. im zauberwald es fand vor langer zeit seelengut.
doch auch das ist nun fort... so weit so weit

sein leid und sein wesen haben nun kaum materie.
nichts ist da woran es sich erfreuen kann, alles endet mal.
und doch das wahrhaben fällt so schwer.

so schloss es die arme umsich zu schützen lasst so wie es ist es muss nicht mehr sein. was einst gewesen und nun ist vergangen nie wieder wird das licht von einst erlangen.

würde es wollen so könnte es nicht. würde es können so wollte es nicht. was man nicht kann und was man nicht will liegt einem tiefer im sein, als es man für möglich hielt.

es war ich.. und ich bin nun anders.. ein anderes wesen ein anderes sein...
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Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 18.07.2002    um 06:32 Uhr   


Ich würde gerne schreiben, daß du jemand anderen für dein Selbstmitleid suchen sollst - aber Selbstmitleid ist nur ansatzweise rauszulesen aus deinen Zeilen, und Zorn auf andere steht mir nicht gut, vor allem nicht, wenn er halb unbegründet ist.

Ich würd dir auch gerne schreiben, daß es mir leid tut, was mit dir passiert - aber das tut es nicht, es ist gut für dich, auch wenn sichs nicht so anfühlt. Im Moment sollte mich mehr interessieren, was gut für MICH ist.

Ich würd dir gerne schreiben, mach alleine fertig, was du angefangen hast, denn DU wolltest es so. Nur kannst du es nicht. Aber drum herum kommst du nicht, selbst wenns tausend Jahre dauert.

Also bis dahin...
ebene Pfade.

Engel-Sternwanderin


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Nutzer: Yojinj
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geschrieben am: 18.07.2002    um 10:34 Uhr   
selbstmitleid das ist keines in den zeilen
selbstmitleid das war einmal mein sein
selbstmitleid wich vor eigener stärke
die worte zwischen den zeilen sind jene wo zählen
doch erkennt sie nicht jeder
viele meinen sie kennen mich gut
doch niemand tut dies und es ist recht so
alles dahin? wenn interessierts?

wer zusehr in der vergangenheit lebt, beinflusst zusehr damit die zukunft, und das ist nicht der sinn der existens

zorn und vorwürfe hege ich keine, ich erwählte meine
schritte für mich
nur für mich.. mein weg und meine steine darauf...
wenn cih fall steh ich auf.. und wenn alle knochen unter dem weg brechen.. sterbe ich lieber am wegesrand im wissen das mein weg mich brach
erreiche ich das ziel, so blicke ich zurück und lache herzlich..

ich sah dies hier nur viel zu spät und das sei meine entschuldigung.. und mein dank
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"Autor"  
Nutzer: Engelsfall
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geschrieben am: 18.07.2002    um 10:57 Uhr   


Das mag sein, ich möchte auch nicht für mich beanspruchen, Dich so gut zu kennen, daß ich alles verstehe, was Du da schreibst, vor allem weil dein Stil teils auch sehr kryptisch ist - aber selbst wenn das nicht wäre, möchte ich doch nicht den Eindruck erwecken zu behaupten, ich kenne Dich. Ich erkenne Dich, und zwar wieder in dem, was mir selbst widerfahren ist.

Ob Du Zorn oder Ärger gegen mich hegst - was du ja wie unten geschrieben hast nicht tust - ist mir gleich. Ich sprach von meinem eigenen Zorn, den ich teils gegen Dich hatte/habe, aber ich entsinne mich ebenso daran, daß ich wußte, was ich tat, als ich Dir nahe kam, und so wäre es sehr ungerecht, Dich das spüren zu lassen. So niedrig sinke ich nicht.

Selbstmitleid... hm. sagen wir einmal so, es ist lange nicht mehr so schlimm wie früher. Einen kleinen Rest wirst auch Du behalten, jeder Mensch kämpft nunmal damit, ich auch, und ich bin froh, daß Du da schon weiter gekommen bist.

Ich weiß daß ich dir eine schöne Zeit geschenkt habe, ebenso wie ich selbst eine hatte, bevor du leer wurdest. Aber das leer werden war auch notwendig. Nur denke nicht, daß es schon alles wäre.

"alles dahin? wen interessierts?" (oder "wenn interessierts", etwas seltsam, aber kann dennoch passen)
Die Antwort auf diese Frage gebe ich dir, wenn wir uns wieder gegenüberstehen. Und es ist mir völlig wurscht, ob ich diese Frage von Dir nun aus dem Kontext gerissen habe.

Daß Du es nicht sofort sahst, was hier geschrieben wurde, war schon ganz gut so. Der Zeitpunkt ist richtig, so wie die meisten Dinge zum richtigen Zeitpunkt geschehen, meist halt nur anders als wir denken. Ich wollte eigentlich gar keinen Kommentar von Dir hier drin, obwohl es an Dich geschrieben war, da es aber so kam, ist es gut wie es ist, selbst wenn ich nun etwas umdenken muß.

Weißt Du, es mag Dir ja egal sein - Du mußt selber sehen, daß es Dir gut geht, und das hast Du auch getan und das ist auch richtig so - aber das hier war für MICH. Um MEINE Schmerzen zu verarbeiten. Glaub ja nicht, daß Du mir nicht weh getan hättest, glaub nicht, daß ich das je vergessen werde. Verzeihen ja, vergessen nein. Ich wußte ja schließlich, was ich tat. Ich arbeite am verzeihen. Und glaub auch nicht, daß ich das für Dich tue. Ich verzeihe Dir, weil ich diese Größe für mich haben will. Dir kann es gleich sein, wenn es Dir aber nicht egal ist, umso besser. Das meinte ich auch mit Selbstmitleid... Du hast das Gedicht rein auf Dich bezogen und mich außen vor gelassen. Es geht aber halt nicht nur um Dich.

Tu mir nur einen Gefallen... Du wirst noch oft fallen und Du wirst auch immer wieder aufstehen, das weiß ich, sonst hätte ich nie an Dich geglaubt. Und ich glaube immer noch an Dich. Wenn Du am Ende des Weges stehst, zurücksiehst und herzlich lachst - achte darauf, daß es kein bitteres Lachen wird. Denn am Ende des Weges sehen wir uns wieder, und dann hab ich Dir noch was zu sagen.

Alles Liebe,

Engel.


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