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"Autor"

Sagt mir!

Nutzer: Annonymus.
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Registriert seit: 14.08.2001
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geschrieben am: 14.08.2001    um 17:33 Uhr   
Sagt mir, wozu dient das Leben?
Sagt mir, wozu wir leben.
Sagt mir, was es mit dem Leben auf sich hat.
Sagt mir, warum es so grausam ist.
Sagt mir, wer es erschuff.
Sagt mir, was ist los mit unserer Welt?
Sagt mir, warum ist das Leben nicht mehr das was es einst war?

Sagt, mir wozu dient die Liebe?
Sagt mir, Wo ist ihr Sinn?
Sagt mir, gibt es Liebe noch?
Sagt mir, was ich von ihr lerne.
Sagt mir, warum stirbt die Liebe?
Sagt mir, was ist los mit unserer Welt?
Sagt mir, warum ist die Liebe nicht mehr das was sie einst war?

Sagt mir, was ist Gott?
Sagt mir, wozu er dient.
Sagt mir, wozu man ihn braucht.
Sagt mir, was er mir bringt.
Sagt mir, was ist los mit unserer Welt?
Sagt mir, warum ist Gott nicht mehr das was er einst war?

Sagt mir, was ist tot?
Sagt mir, wozu brauche ich ihn?
Sagt mir, was ich mit ihm soll.
Sagt mir, warum wir sterben.
Sagt mir, warum er grausam ist.
Sagt mir, was ist los mit unserer Welt?
Sagt mir, warum ist der Tod nicht mehr das was er einst war?

Sagt mir, warum Fantasie nicht Wahrheit ist.
Sagt mir, warum es keine Drachen gibt.
Sagt mir, warum es keinen Zauber gibt.
Sagt mir, wozu sie dient.
Sagt mir, warum es keine Fantasie mehr gibt.
Sagt mir, was ist los mit unserer Welt?
Sagt mir, warum ist die Fantasie nicht mehr das was sie einst war?

Sagt mir, warum höre ich traurige Musik?
Sagt mir, warum höre ich fröhliche Musik?
Sagt mir, wozu sie dient.
Sagt mir, was ist los mit unserer Welt?
Sagt mir, warum ist die Musik nicht mehr das was sie einst war?

Sagt mir, was es mit der Welt auf sich hat.
Sagt mir, wozu sie dient.
Sagt mir, was sie mir bringt.
Sagt mir, was ist los mit unserer Welt?
Sagt mir, warum ist die Welt nicht mehr das was sie war?

Sagt mir, was geschieht?
Sagt mir, was wird geschehen?
Sagt mir, was ist geschehen?
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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Anzahl Nachrichten: 2216

geschrieben am: 14.08.2001    um 22:51 Uhr   
...das hört sich aber ganz nach unglücklicher Liebe an ...
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"Autor"  
Nutzer: abalone
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geschrieben am: 14.08.2001    um 23:14 Uhr   
(zitat)Wie aber urteilt denn ein Geist, der viel begreift?
Er schweigt: Verschlossen ist des Schicksals Buch für uns.
Was auch der Mensch erforscht, sich selbst erforscht er nicht;
Nie kennt er sein Woher und nimmer sein Wohin.
Atome wir voll Qual, gebettet in den Schlamm,
Verschlungen von dem Tod und des Geschickes Spott ...
... In diesem Schauspiel Welt, das eitel ist und bös,
Schwärmt kranker Narren Schar und faselt noch vom Glück ...(/zitat)

Voltaire
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Nutzer: odinsson
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geschrieben am: 14.08.2001    um 23:17 Uhr   


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"Autor"  
Nutzer: Gast_metaMorphosis
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geschrieben am: 03.09.2001    um 13:56 Uhr   
(zitat)Am Meer, am wüsten, nächtlichen Meer
steht ein Jüngling Mann,
die Brust voll Wehmut, das Haupt voll Zweifel
und mit düstern Lippen fragt er die Wogen:
"O löst mir das Rätsel des Lebens,
das qualvoll uralte Rätsel,
worüber schon manche Häupter gegrübelt,
Häupter in Hieroglyphenmützen,
Häupter in Turban und schwarzem Barrett,
Perückenhäupter und tausend andre,
arme, schwitzende Menschenhäupter.
Sagt mir, was bedeutet der Mensch?
Woher ist er gekommen? Wo geht er hin?
Wer wohnt dort oben auf den goldenen Sternen?"
Es murmeln die Wogen ihr ew'ges Gemurmel,
es wehet der Wind, es fliehen die Wolken,
es blinken die Sterne gleichgültig und kalt.
Und ein Narr wartet auf Antwort.(/zitat)

Heine
Geändert am 03.09.2001 um 13:58 Uhr von Metamorphosis
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Nutzer: Gast_metaMorphosis
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geschrieben am: 03.09.2001    um 20:40 Uhr   
Der Weisheit letzter Schluss

Hab den ganzen Tag allein verbracht,
mich eingeschlossen und über alles nachgedacht.
Über die Liebe, über den Hass, über Gott und die Welt.
Stöberte in alten Büchern und Schriftrollen - sah was die Zeit darüber erzählt.
War einsam doch nicht allein, schon seit Menschengedenken hält das Sinnen ein.
Die Suche nach Verständniss, nach dem Zweck des Seins.
Existiert Gott? Was ist Liebe? Gibt es im Universum nur unsereins?
Nun sitzte ich noch immer, alleine in meinem Zimmer.
Das Haar schon längst ergraut, Knochen schimmern durch die Haut.
Eingeschlossen in meinen Gedankengebäuden, verloren in der Theorie.
Fragte mich was das Leben sei, zu Gesicht bekam ich es nie.
Der letzt Lebensfunke mir entweicht, als der Weisheit letzter Schluss mich erreicht.

-=metA=-
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