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Träume zu Staub gefallen

Nutzer: Apotheosis
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geschrieben am: 21.08.2001    um 22:35 Uhr   
Träume zu Staub gefallen

Träume längst zu Staub zerfallen
allgegenwärtig nah
wie eine endlos Qual
ein schleichend Tod der Seele

Träume unerreichbar fern
ohne Hoffnung auf Liebe
ein Ende der Einsamkeit
niemals im Leben

Der Wahrheit verschrieben
der Liebe verschlossen
das Glück erwartend
den Schmerz auf ewig auskostend

Suche nach Werten
nach einem Weg aus dem Chaos
aus der Durchsichtigkeit
ins Verständnis

Suche nach den Antworten
auf ungestellte Fragen
die das Leben uns stellt
liegen sie auf der anderen Seite?

In der Dunkelheit bewegen
um niemanden im Licht
seine Schwäche und Angst
zeigen zu müssen

Und doch in der Düsternis
jeden verirrten Strahl des Lichts
auffangen wie ein leerer Kelch
unerhellbar tief

Niemand kann die Leere füllen
niemand kann mir sagen
warum mein Licht vergangen
und wo ich es wiederfinden könnte

Kann nur mir selbst widersprechen
kann keine Hilfe annehmen
nicht auf mich selbst hören
meine Erhaltung verneinen
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