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Bruder |
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geschrieben am: 17.12.2002 um 16:18 Uhr
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Ich sehe dir ins Gesicht
Deine Haut ist blass...leicht blaulich
Ich weiß noch da war sie rosa und gesund
Ich sehe dir ins Gesicht
Dein Mund ist leicht geoeffnet....stumm
Ich weiß noch als du mir laechelnd von deiner neuen arbeitsstelle erzähltest
Ich sehe deinen Koerper
Deine Arme, Haende, Beine, Fueße
von den Stichen der Nadel gespickt
Ich weiß noch als ich dir meine Freundin vorstellte
du hast sie hochgehoben und im kreis gewirbelt
Ich sehe dir ins Gesicht
deine Augen blicken starr ins Leere
Ich weiß noch wie sie blitzen konnten
Der Deckel ist zu...
Ich schwitze...
Die weißen Handschuhe sind zu eng...
Du bist schwer....
Musik...
Traenen bekannter Augen benetzen das Gras
Mamas augen sind Blutunterlaufen
Sabrinas augen blicken unter dem schwarzen schleier steinern hervor
Nun soll ich erde auf dich werfen
Ich gehe weg...
Rauchen...
Ich Liebte dich mehr als mein Leben!..
Du liebtest die Nadel...
Bruder....
Geändert am 17.12.2002 um 16:22 Uhr von Lumos Geändert am 17.12.2002 um 16:25 Uhr von Lumos Geändert am 17.12.2002 um 16:28 Uhr von Lumos Geändert am 19.12.2002 um 16:51 Uhr von Lumos |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.12.2002 um 16:21 Uhr
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Ohmann das ist schlimm :-(
Sowas tut weh
leise wieder geht |
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geschrieben am: 19.12.2002 um 17:04 Uhr
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tief, finster und endlos ist das verwobene schwarz der nacht welchens mich verschluckt
in dieser eisigen ruhe hallen die schnellen schritte wie donnerschläge über den regennassen Teer
Mit lautem Atem hetzte ich an den Betten der Fremden vorbei, die nassen Haare klebten mir vor den Augen, die Brillengläser schienen den dunst der kalten nacht eingeschlossen zu haben.
Blind verschlang mich das undurchdringliche finster.
Da ist das Bett meines Bruders...ein zuckender Blitz hinter mir erhellt seinen namen am Kopfende.
...langsam setzten meine Knie im wässrigen Schlamm auf...
Es war als wüsche mich der Regen rein, als spülte der Himmel mit seinen Tränen auch die Schuld von mir....als erlöse er meine gequälte Seele....
Lange Kniete ich vor ihm ,und die regentropfen schlugen mir auf die Stirn, bis ich zu einer absoluten und endgültigen Entscheidung kam
Ich lächelte traurig
Bruder...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.12.2002 um 20:17 Uhr
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Hass
Tief sitzender, schwarzer, endloser Hass
...er frisst mich auf
...verbrennt meine Seele
...leitet meine Gedanken
...führt meinen Zorn
...zerstört meine Liebe
...lässt meine Augen erblinden
...stählt meine Hände
...lässt meinen Körper wachsen
...schießt das Blut in meine Wangen
...bohrt ein nie heilendes Loch in mein Herz
Tief sitzender, schwarzer, endloser Hass |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.12.2002 um 23:28 Uhr
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| ihn stumm anblickt............nich weiß was sagen soll.......ihm kurz eine hand auf die schulter legt und langsam wieder verschwindet |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.12.2002 um 12:13 Uhr
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Die Nacht schluckt jedes schwere Gewicht
Entläßt den Tag aus der Pflicht
Der Mond steht steil und tut wieder nichts
Ich schließ die Augen und denk an Dich
Ist jemand da wenn dein Flügel bricht?
Der ihn für dich schient, der dich beschützt?
Der für Dich wacht, Dich auf Wolken trägt?
Für dich die Sterne zählt wenn du schläfst?
Ich versuche mir einen Traum vorzuprogrammieren
Und stell mir vor, du kämst zu mir
Ich sollte aufhören mein Hirn zu strapazieren
Du bist dort, und ich bin hier
Ist jemad da wenn Dein Flügel bricht?
Der ihn für dich schient,der Dich beschützt?
Der für Dich wacht, Dich auf Wolken trägt?
Für Dich die Sterne zählt, wenn Du schläfst?
herbert groenemeyer
Bruder.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.01.2003 um 23:16 Uhr
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| Leben ist Leiden |
Du öffnest die Bücher
und sie öffnen Dich
>Tschingis Aitmatov< |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.01.2003 um 19:46 Uhr
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Der Weg
Ich kann nicht mehr sehen, trau nicht mehr meinen Augen
Kann kaum noch glauben, Gefühlt haben sich gedreht
Ich bin viel zu träge, um aufzugeben
Es währe auch zu früh, weil immer was geht.
Wir waren verschworen
Währen füreinander gestorben
Haben den Regen gebogen,
uns Vertrauen geliehen.
Wir haben versucht auf der Schussfahrt zu wenden
Nichts war zu spät...
Aber vieles zu früh
Wir haben uns geschoben, durch alle Gezeiten
Haben uns verzettelt
Uns verzweifelt geliebt
Wir haben die Wahrheit so gut es ging verlogen
Es war ein stück vom Himmel-Das es dich gibt!
Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet
Hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt
Nordisch nobel, deine Sanftmütige Güte
Dein unbändiger Stolz...
Das Leben ist nicht fair!
Den Film getanzt, in einem silbernen Raum
Vom goldenen Balkon die Unendlichkeit bestaunt
Heillos versunken, trunken....und alles war erlaubt
Zusammen in Zeitraffer, Mittsommernachtstraum!
Dein sicherer gang, Deine wahren Gedichte
Deine heitere Würde, Dein unerschütterliches Geschick
Du hast der Fügung deine Stirn geboten
Hast ihn nie verraten, Deinen Plan vom glück........Deinen Plan vom Glück
Ich gehe hier nicht weg!
Hab meine Frist verlängert
Neue Zeitreise
Offene Welt
Ich habe Dich sicher in meiner Seele!
Ich trag Dich bei mir! bis der Vorhang fällt......
Ich trag Dich bei mir! bis der vorhang fällt
bruder....
(wie den meisten auffallen wird ist sind auch diese zeilen von Groenemeyer..........es ist schade das selbst jetzt andere Menschen mit ihren Zeilen mein Leid besser auszudrücken vermögen und tiefer in mein Herz stoßen als ich es selbst vermag, deshalb habe ich diese Zeilen hierhinein gestellt) Geändert am 13.01.2003 um 19:48 Uhr von Lumos |
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