| "Autor" |
Zerronen im Fluß der Zeit... |
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geschrieben am: 24.08.2001 um 20:16 Uhr
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Jeder...
...existiert in seinem Umfeld als Medium
...hat den gleichen Wert
...der dich mag möchte das du so bleibst wie du bist
Keiner...
...versteht dich wenn du dich wandelst
...versteht deine Worte
...sieht dich so wie du dich selbst siehst
Ich...
...sehe wie die Welt um mich zusammenbricht
...weis das Nichts so sein wird wie es war
...kenne meinen Wert und kann ihn einschätzen
Ihr...
...wollt mir sagen das ihr seht das ich viel Wert bin
...sagt das ich ein guter Freund von euch bin
...meint das ihr mich kennt
Doch...
...ich lebe in meiner eigenen Welt
...ich bin mein eigener Herr
...ich habe mich schon längst verloren
Verloren...
...im Laufe der Zeit
...Irgendwo im Nirgendwo
...spirituellen Fluß der Welt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.08.2001 um 19:22 Uhr
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nimmt ihn in die Arme und flüstert: Wenn du reden möchtest dann weißt du wo ich bin. ich bin immer für dich da, ja?
knuddels und entschwindet
Raini |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.08.2001 um 20:22 Uhr
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| Weise Worte die das Herz eines alten Toreador tief bewegt haben |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.08.2001 um 06:54 Uhr
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...weiß nicht, ob ich es richtig verstehe .. mein Eindruck ist der, dass so etwas mit einem geschieht, wenn man sich zur sehr in "Rollen" verstrickt, anstatt "man selbst" zu sein.
..dafür ist es nie zu spät :-)
fratz |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.08.2001 um 12:34 Uhr
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Vielleicht bekommt man die "Rolle" manchmal auch einfach aufgedrückt und fühlt sich dann aus persönlicher Unverstandenheit isoliert.
Sub |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.08.2001 um 17:48 Uhr
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Sub.. das mag sein..aber es gibt da auch einen Weg wieder raus. Durch Offenheit.
Ich beobachte das Treiben - ja auch in den Foren - schon seit geraumer Zeit mit Besorgnis. Es wundert mich nicht, dass einige, bestimmt liebe Leutz, dabei auf der Strecke bleiben. Irgendwann muß man sich zu erkennen geben.
Und glaub mir, das tut nicht weh :-)
fratz |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.08.2001 um 01:03 Uhr
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sieht zu fratz
Denkst du denn, dass man sich ganz offenbaren sollte? Also, wenn du mich fragst, ist es das gute REcht eines jeden, sich eine gewissen Anonymität zu wahren. Sicher, es gibt einen Weg raus aus der Rolle, aber nicht jeder kann ihn finden, was jetzt ned heissen soll, dass Exay dazu unfähig ist. Aber es gibt Leute, die ihr Leben einfach nur noch als Existenz ansehen. Das mag hart sein, aber es ist oft so. DArum wirst du auch so beunruhigt sein davon. Ich hab auch so einiges Beunruhigende mitbekommen hier.
Aber andererseits bin ich selbst auch ned besser, wie du ja aus einigen meinen Gedichten noch wissen solltest. Ich denk da mal an "Erlöst", was eine Bombendiscussion auslöste. Doch naja...ich werd mich hüten, meine Anonymität völlig aufzugeben. Und das kann ich nur jedem raten.
mal hofft, dass sie jetzt ned missverstanden hat, sie knuddelt und leise entschwindet....vorher aber auch nochmal Exay knuddelt
Raini
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.08.2001 um 01:31 Uhr
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liebe Raini...was mich beunruhigt, ist die Tatsache, dass es nicht nur um die Wahrung der Anonymität geht - dazu kann auch ein Nick genügen -
Und das ist genau der Punkt: Zunächst macht es unheimlich Spaß, sich in mehrere Rollen zu versetzen. Noch dazu, wenn es gut ankommt bei den Mitspielern.
Eines Tages hat meine seine Trümpfe ausgereizt und was bleibt, ist Enttäuschung und ein fahler Geschmack.
Plötzlich bist du auf dich selbst zurückgeworfen - welche Rolle bleibt? Lieben die Leutz die Rolle, die du spielst, oder mögen sie dich, auch wenn du ein ganz anderer bist?
Am Ende weißt nich ma mehr du selbst, wer du eigentlich bist oder sein möchtest - du weißt nur, du willst um deiner selbst Willen geliebt werden.
Genau an der Stelle wird dir bewußt, dass du dich selbst in eine relativ ausweglose Sackgasse begeben hast.
Schöne Lügen sind eben keine Wahrheiten.
Was bleibt, ist der Schritt, die Maske vom Gesicht zu reißen und sich die Blöße zu geben - auch auf die Gefahr hin den einen oder anderen zu vergraulen.
Es gibt noch so vieles darüber zu sagen...
fratz |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2001 um 22:09 Uhr
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@fratz
Grundsätzlich gebe ich dir recht. Jedoch nicht unbedingt in diesem besonderen Medium, in dem wir uns befinden.
Zunächst: woher rührt dieses immanente Bedürfnis sich allen zu offenbaren?
Genügt es nicht, dies auserwählten Personen zuteil werden zu lassen, was es auf gewisse Art und Weise auch zu etwas besonderem macht?
Ich behaupte, einen Menschen wirst du, selbst außerhalb des Internets, niemals wirklich kennen. Da wird es immer einen kleinen, verborgenen Winkel geben, an den du nie herankommst. Und das muß so sein. Das ist eine bestimmte Art persönlicher Freiheit...ein Hort für jeden Menschen, an dem er nur für sich selbst sein kann.
Desweiteren bemängele ich es nur, wenn man in eine Rolle gedrängt wird. Das freiwillige Wählen von verschiedenen Rollen kann (das hängt von der jeweiligen Stabilität der Persönlichkeit ab) den eigenen Charakter sogar stärken, indem man ihm weitere, unterschiedliche Perspektiven und Ansichten hinzufügt.
Begegne ich Menschen, die mir wichtig sind/erscheinen, so gebe ich mich so, wie ich bin und kann in diesem Fall mit den Konsequenzen sehr gut leben.
Aber die Entscheidung, wem man diese Offenheit zuteil werden läßt, die sollte jeder für sich selbst entscheiden dürfen, können und sollen.
Sub |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2001 um 22:19 Uhr
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..hätten wir nicht sieses Mitteilungsbedürfnis, wären wir nicht hier - stimmt doch, oder? - und wer kann jemanden in eine Rolle drängen? Das geht doch nur, wenn ich es zulasse.
Stimmt, wem ich mich offenbare, ist mir überlassen.
Doch konnte ich leider nicht erkennen, wo ich denn nun falsch liege.
fratz mit liebem Gruß |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.08.2001 um 00:02 Uhr
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niemand kennt deiner selbst besser als du
und doch kennst du dich nicht
weißt nicht wer da im spiegel zu dir sprichst
lebst und hast doch ein sonderbares gefühl
was ist es das uns an diese erde bannt
das du selber nicht beim namen nennen kannst
weil du bei jedem gedanken daran ein stück deiner seele verschenkst
doch leb nur weitr so dein leben
sei dir sicher ich werde nicht danach streben
dir unnötig zur seite zu stehn
wenn du weißt du kannst selber den weg gehen
du bist es der es einschätzen vermag
ober er gut ist zu freunden oder hart
sei immer du selbst, bleib immer du
sonst findet im anderen reich deine seele keine ruh...
entschwindet mit dem licht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.08.2001 um 01:38 Uhr
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Fratz? Ich kann dir gewssermassen sogar zustimmen, denn man wird irgendwie in seine Rolle gedrängt. Aber auch Sub muß ich recht geben. Jeder muß selbst entscheiden, wie weit er sich wem und wann offenbart. Trotzdem ist es doch oft so, dass viele diese Rolle als Flucht vor sich selbst ansieht. Warum? Weil man Angst vor sich sebst hat? Weil man vielleicht sogar Angst hat vor dem Leben, das man lebt? Angst vor der Welt, in der man lebt? In dieser Scheinwelt kann man selbst seine Grenzen setzen. Grenzen die in der realen Welt von wem ganz anders gesetzt werden. Doch wie auch schon Sub sagte, gewissermaßen stärkt es den eigenen Charakter sogar, diese Rolle zu übernehmen. Leider ist es aber auch oft so, dass sich die Leute zu sehr in ihre Rolle hineinsteigern und dann den Hang zur Realität verlieren. Das wiederum ist bunruhigend.
zieht sich nachdenklich zurück und überlegt, ob vielleicht selber schon den Hang zur Realität verloren hat und in diese Scheinwelt flüchtet
Rain
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