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Kritik an der Schreibkunst Teil IV

Nutzer: abalone
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geschrieben am: 25.08.2001    um 16:36 Uhr   
Der Emsige

Er sagt, er nehme sich
täglich eine Stunde Zeit
zum Schreiben.
'Was?' denke ich, 'Wird er nicht müde?
Gibt's Themen doch so reichlich,
daß täglich sie der Verarbeitung bedürfen?'
Dann lese ich und staune
ob der Schönheit seiner Sprache -
doch dann lese ich und staune:
geschrieben hat er dennoch nichts.

© Abalone, 25.08.2001
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 25.08.2001    um 23:36 Uhr   
nur 4 kategorien??

o.k., es ist ziemlich warm, aber gib dir ruhig mal etwas mühe... ;-)

obwohl... so übern daumen gepeilt...
 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 26.08.2001    um 22:40 Uhr   
geschrieben hat er dennoch nichts.

erinnert mich an eine alte frage aba..
ob kunst für sich selbst steht..
MUSS sie denn etwas aussagen? steht ein text, ein bild, eine melodie nicht für sich?
woher kommt das bedürfnis nach reflektion? alles der aufschrei der seelenfäulnis?

art, artis ist doch die technik, die fähigkeit..aber wieviel davon ist kopf & wieviel ist bauch?
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 26.08.2001    um 22:42 Uhr   
weilŽs an andŽrer stelle grad um miller ging & weil es hier&jetzt so gut paßt:

"Ich denke, der Künstler denkt wenig über sein Werk nach, er intuiert es, er geht nicht zu seinem Werk, sondern das Werk kommt zu ihm, die Genialität des Künstler besteht darin, das Werk in sich zu entdecken, die Bilder einzufangen, die er in sich erzeugte. “Arbeit so schien es mir in früher Jugend, ist eine dem Dummkopf vorbehaltene Tätigkeit. Sie ist das genaue Gegenteil von Schöpfung, die Spiel ist und eben darum, weil sie keine andere Daseinsberechtigung hat als sich selbst, die stärkste Antriebskraft des Lebens ist. Der Teil von mir, der sich der Arbeit widmete (...), war der unbedeutendste Teil von mir.. ich gab der Welt nichts damit, dass ich meine Funktion als Brotverdiener erfüllte" ( Henry Miller ). Beruf folgt nicht mehr dem Wort der Berufung, was hieße dass jemand was in sich spürt, zu dem er sich gezogen fühlt. Wäre dem so, würde der Schriftsteller seine Worte aus sich herausströmen lassen, nicht erarbeiten, wohl möglich mit der einen Hand zu schreiben und mit der anderen zu onanieren, die Malerin kann drei Finger in die Möse stecken und dabei auf das Bild warten, das zu ihr getragen wird; es hieße mit allen Organen denken, eine Einheit zwischen Gehirn und Schließmuskel herzustellen, den Wind, der erzeugt wird beim Abflug über die Dinge, an seinen Brustwarzen kratzen zu lassen. Leben heißt Spiel, jeder Würfelwurf eine neue Entscheidung; der Zufall gehört zum Realen, sich bewegen wie ein Tänzer über alle Abgründe hinweg - das ist die Bejahung all der Dinge, die um einen herum passieren. Vernunft ist die Angst vor dem Leben und dem Zufall, sie läßt nichts wachsen, sondern ordnet die Dinge, um sie sich nicht bewegen zu lassen."

(in mehreren teilen wegen der dusseligen textlängenbegrenzung)
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 26.08.2001    um 22:44 Uhr   

Ich strecke meinen Kopf aus dem Sand, doch die Vernunft holt mich zurück, sagt mir, sei vorsichtig, das was du über der Oberfläche erfahren kannst, ist fremd, komm zurück in die stickige Monotonie, hier warst du sicher und immer und das kann nicht schlecht sein. Die Vernunft reaktiviert die Kräfte, verneint sie damit, bietet Konstanz gegen Unvernunft an, gaukelt uns vor, indem wir jeden Tag das gleiche tun, zu glauben, dass der Faden des Seins niemals abreißen würde. Am Ende aber fühlt man sich als Verlierer, weil doch der Zufall ( des Todes ) die kontinuierliche Linie durchbrach. Warum also nicht gleich den Zufall in seine Arme nehmen, das Würfelspiel mit einbeziehen? Warum nicht alles verlieren, um alles zu gewinnen? Die Arbeit lebt von eben dieser Vernunft, sie gedeiht auf diesem Misthaufen der Verlogenheiten und Ängste. Arbeite ich schließlich nicht nur, um zu vergessen? Bezeichnenderweise verordnen Psychotherapeuten ihren Patienten Arbeit, wenn diese mit ihren Problemen nicht fertig zu werden glauben. Sie verordnen sie so, als wollten sie eine Schnittstelle im Gefühlszentrum des Gehirn einführen, um damit die schädlichen Einflüsse des Denkens und Fühlens abzutrennen; ähnlich einer Lobotomie, in deren Folge dem psychisch “gestörten" Patient durch einen chirurgischen Eingriff ins Gehirn, jene Teile gekappt werden, die für die Phantasiewelt verantwortlich gemacht werden. In der Tat: Arbeit löst die Probleme, Arbeit löst das Leben, löst das Leben ab, wie die Haut vom Körper. Ich arbeite, also bin ich nichts! Ohne Unterdrückung keine Kultur, stellte einfältig Sigmund Freud fest. Eine Scheißkultur, schließlich war der Preis eine Lustunterdrückung. Wofür wurden die Gräber der Pharaonen mit den Händen hunderttausender Arbeiter errichtet? Nur damit Neckermann-Touristen sie heute staunend begaffen können? Natürlich bewundere ich die Kathedralen, wundere mich über den absurden Weg, der versucht wurde, den Himmel zu erreichen. Immerhin steckte ein Glaube dahinter und einzig allein schätze ich den Versuch dem Absurden eine Form zu verleihen. Heute wird wenig Absurdes ausprobiert und die Bauten sollen Funktionelles darstellen. In einer Kathedrale stehend überkommt mich ein müdes Lächeln darüber, wie versucht wurde Gott in dieser Art und Weise nahe kommen zu wollen. Schnell fühle ich mich gelangweilt über diese Absichten, schließlich bauten sie ihre Bauten nur in den Himmel, eine Singularität, die der Allmächtigkeit des Gottes widerspricht. Hätte man doch nur versucht, die Allmächtigkeit in Formen zu hauen, man hätte keine Steine benutzen müssen. Das Werk, das mit soviel Mühe und Arbeit versehen wurde, dient allenfalls als Denkmal für einen großen Irrtum. Ein Irrtum, der sich bis heute fortpflanzte: war es einst das Streben nach Gott, ist es heute das Streben nach materiellen Dingen. Vielleicht ist es der Gedanke an den Tod und die Fesselung durch die begrenzte Zeit, was den Menschen in hektische Betriebsamkeit versetzt. Bestand einst die Knechtung seiner selbst darin, nach dem Leben ins Himmelreich kommen zu wollen, ist es jetzt die Idee später einmal was zu werden. Voller Bewunderung werden die Augen auf jene gerichtet, die was "geschafft" haben, doch zugleich wenden sich die Augen fort vom eigenen Leben. In diesem materiellen Glauben verhaftet, wird der Kultur der Bauten mehr Beachtung gezollt, als jenem Menschen, der vielleicht jahrelang vor einer weißen Wand meditierte. Wieviel wahrnehmender ist dagegen die Behauptung der Buddhisten, die erläutern, dass man nur in diesem Augenblick lebe, wo Zukunft und Vergangenheit reine Projektionen seien. Lebten wir so, die Arbeit würde in sich zusammenbrechen. Und das ist der Lohn der Arbeit: der Tischler sitzt nicht an seinem Tisch, der Bäcker ißt nicht sein Brot, der Architekt muß nicht in seinen Häusern wohnen. Eine anonyme Masse von Arbeitern produziert für eine anonyme Masse von Konsumenten.
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 26.08.2001    um 22:45 Uhr   
Als Ausbeute der Schaffenskraft steht eine virtuelle Vergütung für das, womit der Arbeitende seinen Geist und Körper beschäftigen mußte: eine Münze, ein Schein oder gar nur ein Kontoauszug. Als Kind bekam man noch als Preis die Liebe der Mutter, oder als Bestrafung einen Klaps auf den Popo. Dem Arbeiter wird derart direkter Kontakt entzogen, das Sexuelle der Mutter übernimmt das Geld: viel Geld gleich viel Liebe, wenig Geld ist Bestrafung durch die Gesellschaft. Es ist wie bei dem pickeligen Jungen, der früher in der Schule von allen anderen gemieden wurde und als Rache an dieser Ungerechtigkeit sich in die Chefetage vorarbeitete. Wieviel pickelige Jungs sitzen in den oberen Etagen, wieviel Idioten, die in der Schule schon mit ihren Mathematiknoten glänzten, aber dem Leben völlig fern waren wollen uns regieren? Ist denn nicht Politiker zu sein eher eine Krankheit? Der Bäcker, die Konditorin, die Stewardeß, die Prostituierte, der Scheißhausreiniger, die Fischdosenabfüllerin, der Verkäufer, der Bundeskanzler .... sie alle verkommen zur einer Witzfigur des Geldes und das Geld wird ihr Fetisch, ihr imaginärer Klaps auf den Hintern. Geld schreit nach Mehrwert, nicht nach Produktion des Bedurften, nicht das Erfahrbare ist die entscheidende Richtlinie, sondern die Vermehrung des Geldes zeichnet die Produktion vor, wobei sich perverser weise das Geld, also das Virtuelle, selbst wieder produziert. Machte ich Scheiße zu Geld, ich wäre in diesem Sinne auf der Gewinnerseite, weil das Geld das Ziel, die Darstellung bestimmt. Auf der Seite der Produktion des Geldes ist alles möglich auf der anderen fast alles unmöglich. Das Genie wird nur gehört werden, wenn es diesen Gesetzen folgt und des Dichters berühmtestes Werk wird meist nicht sein bestes sein. Des Geldes Feind ist das Schöpferische, weil das Schöpferische keine Richtlinie hat. Wir erblicken eine eigenartige Mutation der Geldviren, ähnlich dem AIDS Virus, finden uns in Bauten wieder, bar jeglicher Menschlichkeit, das Funktionale und Rentable hat die Macht ergriffen. Fressen, Ficken, Fernsehen, Scheißen ... alles beginnt wieder von Neuem. Die Arbeit hat aus uns eine gewaltige Vernichtungsmaschine geschaffen, auf dem Planeten abgerollt, wie künstlicher Rasen im Fußballstation.
Die göttliche Melodie über das Sein des Menschen scheint untergegangen zu sein durch den lauttönenden Furz, den die Menschheit durch Vielfraß abgelassen hat. Warum noch jegliche anstrengende Bildung betreiben, warum noch Lesen lernen, nur um die Gebrauchsanweisung des Staubsaugers verfolgen zu können? Was soll all die Geschwätzigkeit, wo doch die Arbeit jegliche Kommunikation regelt. Auch die Freizeit ist vom Virus der Arbeit ergriffen. Freie Zeit beinhaltet jene Zeit, die zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn steht; es ist die notwendige Phase der Regeneration, um sich wieder in den Arbeitsprozeß eingliedern zu können. Die Freizeitindustrie suggeriert zwar Individualität, vielmehr aber verstärkt sie Vermassung und Gleichförmigkeit, eben weil sie mit der Arbeit verbunden ist, selber Arbeit ist - sie benutzt die Individualität nur um auf ihr spezifisches Produkt Aufmerksamkeit zu lenken und dem Menschen ein Gefühl der Verträglichkeit zu vermitteln. Somit hat die Arbeit die Lebenszeit des Menschen gänzlich erfaßt, er kann sich aus dieser Umarmung nur noch lösen, indem er aus den gesellschaftlichen Zusammenhängen aussteigt oder Rentner wird. Das Kind spielt zum Spaß, nicht im Ernst. Das Spiel ist was Schöpferisches, im Spiel entdeckt das Kind die Welt und unterteilt die Welt noch nicht in verschiedene Kategorien. Bild und Wort sind noch eine Einheit, all die Geschehnisse haben noch einen Bezug, einfach nur weil sie geschehen.
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 26.08.2001    um 22:46 Uhr   
Diese Art von begrifflichem Vermögen ist deswegen so intensiv, weil die Grenzen zwischen dem Ich und der Welt verschwommen sind, Außenwelt und Innenwelt in einem kausalen Zusammenhang stehen. Hierin liegt auch der Grund, warum das Zeitempfinden eines Kindes viel ausgeprägter ist, als das eines Erwachsenen, nämlich weil der Moment eines Kindes viel mehr gefüllt ist, während die Zeit des Erwachsenen abstrahiert und “nutzbar" gemacht wurde und damit fade im Sande versickert. Wollten wir unsere Zeit “aufhalten", sie wieder mit Bildern und Phantasien füllen, läge der Schlüssel beim Spiel des Kindes. Das Spiel des Kindes darf jedoch nicht das Spiel bleiben - schnell greift die Gesellschaft dazwischen und versucht das Spiel zielorient zu funktionalisieren. Das Kind zahlt dafür mit dem Verlust seiner Bilder. Warum versteht die Schule ihre Aufgabe fast nur darin, den Menschen fit für das Arbeitsleben zu machen, also jeglicher anderer Form des Lebens zu berauben? Was sollen die absurden Versuche “moderner Pädagogik" die Kinder vor die Frage zu stellen, was sie einmal werden möchten und nicht die Frage zu stellen, wer sie sind? Die Schule spielt den verlängerten Arm des Arbeitsamtes, spielt ein armseliges Schauspiel, um eine verblödete Horde zu erzeugen. Eine Horde, die nur noch darüber nachdenkt, endlich die Schule verlassen zu können, um endlich dem Geld hinterher laufen zu dürfen. Wären nicht all jene, die das Sozial-und Arbeitsamt zwingt zu arbeiten, nicht besser ohne Arbeit bedient gewesen? Wären sie nicht glücklicher mit herumhängen, vögeln, nachdenken gewesen? Die Frage setzt voraus, dass sich überhaupt jemand in den Behörden darum schert, was gut sein könnte. Nein, allein die Frage zu stellen - auch wenn ich glaube dass für viele eine Tätigkeit eine Verbesserung sein könnte - grenzt schon an Lästerung an diesem heiligen Ding. Wieviele, deren Gehirne sich in die Geldbörsen verschoben haben, würden einen am liebsten totschlagen, nur dafür, dass die Frage gestellt wurde, weil sie meinen sie müßten dafür bezahlen. Warum aber eigentlich soll hier jeder arbeiten müssen? Diejenigen, die glauben, sie müßten es ( vielleicht sogar aus gutem Grunde ) sollten es doch tun - dann aber sollten die anderen, die glücklicher ohne Arbeit sind, es auch tun können. Eventuell könnten beide Gruppen voneinander profitieren, die einen von dem Geld der Arbeitenden, die anderen von den Gedanken und der Lust der anderen. Viele glauben ohne Arbeit nicht mehr leben zu können, für sie ist diese Vorstellung ein Horrorszenario, weil sie nicht mehr wüßten, was sie mit ihrem Leben anfangen sollten, jeder neue Morgen ein Alptraum wäre, sie wären paralysiert vom “Nichtstun", unfähig zu sich zu finden. Es geht nicht darum etwas zu bewerkstelligen, sondern darum, irgend etwas zu tun. Für sie ist Arbeit ein Suchtproblem, eine schlechte Droge zudem, ein tägliches Vergessen, in dem sich die Zeit beschleunigt. Aber Arbeit als Droge wird von den selbsternannten Drogenberater nicht problematisiert, obwohl die Zahl der Abhängigen viel größer ist, als bei den übrigen Drogen. Arbeit ist ein Problem der industrialisierten Gesellschaft. Wenig erstaunlich, dass Arbeit im außerchristlichen Bereich als Last angesehen wird und als das, was den Menschen hindert, sich um sich und sein Seelenheil zu kümmern. Arbeit erzeugt Dreck und Vernichtung - was also soll an ihr moralisch gut sein !? “Der Weise ist nie in Schaffenshast und der Hastige ist niemals weise" ( Lin Yutang, China 1949 ). Wieviel Arbeit kann die Menschheit noch vertragen?"

(quelle Link

was dein gedicht mit arbeit zu tun hat? das "emsig".. ist es nicht die vorstellung von "arbeiten"?

lieben gruß :)




Geändert am 26.08.2001 um 22:47 Uhr von chicita
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 26.08.2001    um 23:16 Uhr   
*grunz* lass mich raten: du hast tödliche langeweile?
 
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Nutzer: krishna
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geschrieben am: 27.08.2001    um 09:45 Uhr   
Abalone... nur wenn etwas, daß jemand schreibt, für dich keinen Sinn ergibt, muß es ja nicht gleich schlecht sein.
Für den jenigen kann die Bedeutung schon wieder ganz anders sein.
Meiner Meinung nach ist das Ansichtssache.

Gruß
Krishna
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 27.08.2001    um 13:02 Uhr   
@ schlau: wozu die eile? im laufe meines hoffentlich noch langen lebens kommen sicherlich noch einige kapitel hinzu :-)

@ krishna: sagte ich, "er" schreibe ohne sinn? nein. es geht mir um oberflächlichkeit. um fehlende tiefe. dies ist mein anspruch an die kunst: ich erwarte etwas zwischen den zeilen.

@ chic: manmanman - das kopieren und einfügen mag dir nur ein paar SEKUNDEN zeit rauben - ich muß ein paar MINUTEN in die lektüre investieren! ;-)
so richtig eingehen auf den text mag ich jetzt nicht, er hat mir gefallen, geht aber mehr in die richtung der gesellschaftskritik - das war allerdings nicht unbedingt inhalt meines gedichtes.
emsig, fleißig, arbeitsam - ja, wenn sich ein mensch täglich extra eine stunde hinsetzt, nur um irgendetwas schriftliches zu produzieren, bezeichne ich es als arbeit - und nicht mehr unbedingt als künstlerischen schaffungsprozess. die muse küßt uns nicht 24h täglich, nonstop. wenn ich sie herbeizwinge, dann entsteht das, was ich oben beschrieb - eine hübsche fassade, bar jeden gehalts. und wenn ich ein gedicht auf die aussage "das wetter ist schön" reduzieren kann, dann spreche ich ihm jeden gehalt ab. wichtiger unterschied für mich: INhalt ist vorhanden, jedoch der GEhalt fehlt.
du fragst:(zitat)MUSS sie denn etwas aussagen? steht ein text, ein bild, eine melodie nicht für sich?(/zitat)ein kunstwerk ohne aussage ist für mich ein widerspruch in sich. das gibt es einfach nicht :-)
beispiele:

1.
sdkjfpecfn 387z432 sdhsfe ?_:;#* sifew ipjdapsdh hkjfd!

was würdest du erwidern, wenn ich jetzt behaupte, das ist kunst?

2.
ein kleines kind malt einen mann mit einem dicken bauch. das ist toll, der mann ist tatsächlich als solcher zu erkennen und schon über das stadium eines krakeligen strichmännchens hinaus. aber würdest du es als kunst bezeichnen?
ich nicht. für mich wird daraus erst ein kunstwerk, wenn der maler es versteht, durch schattenspiel, formgebung des körpers und vllt dem hinzufügen kleiner details eine geschichte oder auch nur ein gefühl darin zu verbergen. ich zitiere mich selbst:(zitat)dies ist mein anspruch an die kunst: ich erwarte etwas zwischen den zeilen.(/zitat)

3.
"Alle meine Entchen" - bezeichnest du diese melodie als kunst? für mich ist es einmal die tonleiter rauf und wieder runter. sie transponiert kein besonderes gefühl, berührt mich nicht. jetzt setze ich mich hin und lausche einem klavierstück von satie - und werde sofort in eine andere gefühlslage versetzt. DAS ist für mich kunst.

ich weiß nicht, ob ich den begriff "kunst" wirklich in zwei, drei sätzen definitiv beschreiben kann. was erwarte ich speziell im bereich der dichtkunst:
eine synthese aus gehalt und form - sobald ein teil vernachlässigt wird, ist es für mich kein kunstwerk mehr.
in bezug auf den gehalt zitiere ich immer wieder gern e. geibel: "Der hat's wahrhaftig als Poet nicht hoch hinausgetrieben, in dessen Liedern mehr nicht steht, als er hineingeschrieben".
und was die form betrifft: hier geht es mir nicht um reimschemata. ich spiele hier vielmehr auf das sprachgefühl an. gerade im bereich der poesie erwarte ich bildhaftigkeit - auch völlig kalt formulierte und strukturierte gedichte könne mich überzeugen, solange sie bilder benutzen, die aus dem rahmen fallen, die mir noch nicht so häufig vor augen gekommen sind.

und jetzt sage ich etwas, daß dir sicher nicht sehr munden wird (weil du doch bestimmt gern eine allgemeingültige formel vorfinden würdest ;-)): kunst ist auch immer ein wenig geschmackssache. ich kann die werke eines beuys (teilweise) oder kandinsky (durchgehend) für mich nicht als kunst bezeichnen, weil ich in ihnen nichts entdecken kann. und doch sind sie künstler, weil es vielen menschen anders ergeht als mir - sie werden berührt.

*hm, mehr fällt mir jetzt nicht ein* Abalone
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 27.08.2001    um 13:26 Uhr   
niemand hat auf die überschrift geachtet, noch auf die numerierung der unterschiedlich dargestelten "formen von schreibkunst". da passierts natürlich leicht, dass man sich den inhalt des geschriebenen zu sehr zur brust nimmt. das alte "ebenen"-problem. hier, wie auch beim humor...

chici: wenn du dich mit jemandem unterhältst würde der sich nach nem 10minütigen monolog bestimmt wegdrehen... ;-)
 
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 29.08.2001    um 12:38 Uhr   
koooommmmm, chicichici, kooooommmmmm - puttputtputtputt!
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Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 29.08.2001    um 12:57 Uhr   
Zwischen den Zeilen...?

Oftmals wäre es erst mal sinnvoll die Zeilen zu lesen und zu verstehen bevor man sich darüber Gedanken macht ob es einen tieferen, versteckten Sinn gibt.
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 29.08.2001    um 13:41 Uhr   
@ herz: setzt mit dem lesen eines textes nicht automatisch auch ein "verstehen" ein? sofern ich der sprache mächtig bin, kann ich zunächst wohl jeden text verstehen. was ich aber schrieb, war:(zitat)dies ist mein anspruch an die kunst: ich erwarte etwas zwischen den zeilen(/zitat)bleibt ein text an der oberfläche und rührt nicht tiefer, dann steht er für mich auf der stufe einer gebrauchsanleitung oder eines kochrezeptes. doch damit ich es als kunst bezeichnen kann, muß mehr passieren - so sehe ich das nun einmal.
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Nutzer: odinsson
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geschrieben am: 29.08.2001    um 17:45 Uhr   
mir fällt auch was dazu ein:

seicht wehen
kritische Worte
durchs poetische Forum ...
was nicht interessiert,
wird ignoriert,
teils kritisiert ...
ist ist doch so:
klatscht oder schweigt für immer !


und da fällt mir noch ein Zitat ein:
(Flemming, glaub ich)

Die Interpretation ist die Rache der
modernen Gesellschaft an der Kunst !

bitte alle kotzen !!!

alaf salfena,

odinsson xxx
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Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 29.08.2001    um 18:30 Uhr   
Na dann lies doch mal zwischen den Zeilen *lol*... obwohl ich finde daß die Worte selbst die Botschaft beeinhalten.


Wahrheit
-------------------

Tief begraben liegt die Wahrheit,
zwischen Zeilen und dem Wort,
erzählt vom Wesen dieser Zeit,
an diesem unheilvollen Ort,
den wir auch unser Leben nennen,
das niemand wird je wirklich kennen.
Wohl mancher glaubt es zu verstehen,
sieht doch nur was er sehen will,
doch tief genug kann er nicht sehen,
nicht mit Bedacht da wo es still.
Zu suchen nach dem hellen Licht,
ist sinnlos wenn man nicht versteht,
das ist's woran man dann zerbricht,
wenn man zu schnell nach Vorne geht.
Doch wird die Wahrheit nie vergessen,
auch wenn man sie zu kennen denkt,
von Irrglauben ist man besessen,
durch frommes Wünschen fehlgelenkt.
Auch wenn man glaubt man kanns perfekt,
ja scheinbar findet was man sucht,
doch nicht sieht was dahinter steckt,
dann ist zum Scheitern man verflucht.
Wer nicht weiß was das Rätsel ist,
kann sicherlich nicht richtig handeln,
bis bald ihn dann die Wahrheit frißt,
und er im Dunkeln dann muß wandeln.
Auch hilft kein Hoffen und kein Flehen,
wers nicht begreift hat selber Schuld,
Optimismus hindert oft am Sehen,
denn er weckt in uns die Ungeduld.
Wer zuviel Hoffnung trägt im Herzen,
der findet oftmals große Schmerzen,
s'ist besser früh schon gut zu wählen,
als später sich dann rumzuquälen.


(gefrorenesHerz am 30. Juni 2001)
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 29.08.2001    um 18:54 Uhr   
..nimm es mir bitte nicht übel, aber mich wundert Dein NICHTFÜHLEN nicht, gefrorenes Herz.

Wenn ich beim Lesen nichts fühle, dann steht da auch nichts, das mich berühren soll.

Das ist wohl auch der Grund, weshalb mir Gebrauchsanweisungen so lästig sind ;-)

fratz -was anderes wird wohl nicht gemeint sein (zwischen den Zeilen?)
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Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 29.08.2001    um 19:06 Uhr   
@fratzmausi: Übel nehm ich Dir mit Sicherheit nichts, aber daß Du auch nur ansatzweise begriffen hast was ich meine wage ich zu bezweifeln.

Und die Unterstellung daß ich NICHT FÜHLE... na wenn Du meinst, jedoch würde ich dieses niemals von jemandem behaupten den ich nicht kenne.

Menschen wie Du haben mich zu folgendem Gedicht inspiriert...:

leere Hüllen

-------------------

Verloren kreisen die Gedanken,
lassen die Gefühle schwanken,
mein Herz sehnt sich nach dem Moment,
an dem die Wahrheit es erkennt.
Gepeinigt bin ich von der Suche,
s'ist so als ob ich mich verfluche,
versuch mich meiner zu entsinnen,
doch kann den Zweifeln nicht entrinnen.
Ich weiß nicht ob Ihr das versteht,
denk nicht, da Ihr nicht wirklich seht,
seit jeher zählt Ihr zu den Blinden,
mit Floskeln wollt Ihr Euch rauswinden.
Darum habe ich mich entschlossen,
mein Inneres das bleibt Euch verschlossen,
nun könnt Ihr weiter Schwachsinn reden,
für klug Euch halten, habt meinen Segen.
Wer mir zu nah kommt der verspürt,
nen eisigen Hauch, der tief berührt,
und ob Ihr den könnt überstehen,
ich weiß es nicht, wir werden sehen.
Oder seid Ihr dafür auch zu dumpf?
Ist Eure Seele leer und stumpf?
Glaub fast so ist es, denn was ich seh,
das tut mir tief im Herzen weh.
Nur leere Hüllen die sinnlos schwätzen,
an Qualen anderer sie sich ergötzen,
sie produzieren emsig geistigen Kot,
doch innerlich sind sie längst schon tot.
Mich ändern wolln sie und bekehren,
ich soll mich ihnen nicht verwehren,
mich zu belabern macht sie glücklich,
ich hör nicht zu, ich brauch das nicht.



(gefrorenesHerz am 14. Juni 2001)

Geändert am 29.08.2001 um 19:11 Uhr von gefrorenesHerz
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geschrieben am: 29.08.2001    um 19:20 Uhr   
..ich vermute, wir haben lediglich eine unterschiedliche Ausdrucksweise.
Was für mich "fühlen" heißt, benennst Du wahrscheinlich anders.

Ich bin ein "einfacher" Mensch und kann mich deshalb auch nur so ausdrücken.

Bin auch mehr auf aba's Darstellung eingegangen. Dennoch - lesen und verstehen, heißt doch nichts anderes, als die Gedanken beim lesen in mir wirken zu lassen. Wie sonst könnte ich verstehen, was ich lese? Das meine ich mit "fühlen".

Entschuldige bitte, dass ich mich im Ton vergriffen habe.

gefrorenes Herz (was muß ein Mensch durchgemacht haben, um sich solchen Nick zuzulegen?)

Es war unbedacht von mir

lieben Gruß
fratz
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geschrieben am: 29.08.2001    um 22:53 Uhr   
Nonsens.

Kunst ist, wie so vieles im Leben, Ansichtssache.

Bestimmt genügt nicht jeder meinen persönlichen Ansprüchen. (in diversen Belangen)
Deswegen jammer ich aber noch lange nicht rum.

Sub

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geschrieben am: 30.08.2001    um 12:02 Uhr   
hach sub, ich wäre glücklich, wenn endlich mal jemand ALLES lesen würde, was ich schreibe - denn ich sagte längst:(zitat)und jetzt sage ich etwas, daß dir sicher nicht sehr munden wird (weil du doch bestimmt gern eine allgemeingültige formel vorfinden würdest ): kunst ist auch immer ein wenig geschmackssache.(/zitat)wer jammert?

@ odinsson: sorry, mein geist ist heute müde - ich weiß nicht recht, wie ich dein posting nehmen soll - sehe ihn gerade als angriff - kannst du bitte klar ausdrücken, was du sagen wolltest? und diesmal ohne absonderung irgendeines körperinhaltes.

@ rest: ich bin heute nicht ganz in der stimmung, lang zu diskutieren - daher kommt jetzt erstmal nichts von mir.

*bis später* ABA
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geschrieben am: 31.08.2001    um 11:21 Uhr   
aba..mein kopf ist heute so gaaaaar nicht zum denken..
daher nur ganz kurz:
kunst ist subjektiv klar..
ich z.b. kann mir durchaus vorstellen, daß
"sdkjfpecfn 387z432 sdhsfe ?_:;#* sifew ipjdapsdh hkjfd!" ein kunstwerk werden kann..hätte ich doch nur zeit *seufz

was z.b. ist mit design? ist es nicht kunst im sinne einer ästhetik, die nicht unbedingt aussage haben muß?
"einfach" nur form & farbe, die dich aber denken & fühlen läßt " woooooooowwwww"..

und das macht für mich kunst, kopf & bauch & verquickung zwischen sender & empfänger..
der künschstler schafft eine neue wiklichkeit aus bestehenden farben, formen, buchstaben, tönen etc.pp..

er schafft neue wirklichkeit & ist daher für mich in der tat ein gott ("blasphemia" wär auch Žn netter nick).

aber allein zu schaffen scheint ihm oft nicht zu genügen..er möchte reflektion (möchte er das..gibt es "den künstler"?-, sein inneres nach außen bringen & schafft dadurch ein werk, welches erst wird wie es ist im auge des betrachters, hörenden, sehenden, riechenden etc.pp.

komisch aba, daß du schreibst, ich möchte vermutlich eine algemeingültige formel..quatsch :)

kandinsky übrigens fand ich früher klasse & miró z.b. ..heute ist das für mich kunst: Link

mir erscheint kunst aber schon auch als technik, fertigkeit..
rhetorik, grammatik, "farbgefühl", ästhetik sind werkzeuge, hilfsmittel, deren anwendung dem künstler leigen oder nicht..erlernbar mögen sie sein, aber im wesentlichen in ihm ..oder?

leiderkeinezeitmehr&schlausgeduldnichtüberstrapazieren will :)


Geändert am 31.08.2001 um 11:24 Uhr von chicita
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geschrieben am: 04.09.2001    um 15:27 Uhr   
hm...vielleicht lässt sich Kunst aber auch auf eine schlichte Aussage reduzieren:

'Kunst ist all das, welches etwas in dir bewirkt'

(mag sein das dies nun im Grunde das gleiche ist wie 'Kunst ist Ansichtssache')

Versuch einer Begründung für meine Aussage:
Ein Fotoapparat ist ein technisches Gerät welches die Wirklichkeit in Form von Bildern festhält(wow...wer hätte das jetzt nicht erraten). Weiter nichts.
Ob das Bild der Wirklichkeit die er widergibt nun Kunst oder reines Abbild der Wirklichkeit ist entscheidet der Betrachter. Kann er bewusst oder unbewusst darin etwas entdecken - vielleicht eine Weide, genau wie die, unter der er als Kind gespielt hat - bewirkt dies etwas in ihm. Nun, nicht jeder wird als Kind unter einer Weide gespielt haben und damit etwas verbinden können.
Genauso ist ein Gedicht nur eine Ansammlung von Worten, möglicherweiße sogar in Reimform, wenn es nichts im Leser auslöst. Ein guter Künstler findet also Bilder oder Situationen die in jedem Leben vorkommen und in möglichst jedem etwas auslösen.

(mit dem Gefühl das selbige nur anders gesagt zu haben) <-metA-=

P.S.: Sorry, aber zumindest ist der Senf gratis
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