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"Autor"

Die letzte Rose stirbt ......

Nutzer: ChuckdeGerad
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Registriert seit: 10.04.2001
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geschrieben am: 25.08.2001    um 20:19 Uhr   
Im Garten heut wie winterliche Stille,
Die Sträucher kahl, die Bäume längst entlaubt,
Dahin des Sommers Pracht, des Herbstes Fülle:
Die letzte Rose stirbt und neigt das Haupt.
Vom nahen Turm die Abendglocken klingen
Hin übers Dörfchen einen letzten Gruß --
Mir istŽs, als hör ich Sterbelieder singen,
Und scheindend lenk ich heimwärts meinen Fuß.
Doch will aufs Auge sich kein Schlummer senken,
Und meine Seele bleibt des Schlafs beraubt,
In stillem Weh muß ich immerfort ich denken:
Die letze Rose stirbt und neigt das Haupt


Einsam

Totenfest, mit Blumenkränzen
Sind geschmückt der Gräber Reihn,
Weiße Marmorkreuze glänzen
In des Abends letztem Schein.
Leise rauschen die Zypressen,
Trauerweiden schaun herab,
Ob noch irgendwo vergessen
Schmucklos ruht ein stilles Grab.
Treue Herzen, die gedenken
Lieber Toten, die hier ruhn!
Wird man mich einmal versenken,
Wer wird mir die Liebe tun?
Still wird liegen meine Stätte,
Einsam in des Abends Schein,
Wüßte nicht, wer für mich hätte
Nur ein Reislein, noch so klein.
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Nutzer: Rainbowqueen
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Anzahl Nachrichten: 646

geschrieben am: 25.08.2001    um 22:47 Uhr   
nickt wissend

so, wie du es hier schreibst, sieht es derzeiht in meinem Herzen aus....kalt und leer...wie abgestorben. Und alles von jetzt auf gleich. Es gab keine Chance Abschied zu nehmen, keinen Herbst. Auf den heissen Sommer folgte sofort der eisige Winter. Und das ist hart.

Ich weiss, du wolltest eigentlich etwas anderes ausdrücken, aber ich schreibe nur das, was mir dazu einfällt.

entschwindet leise

Rain
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"Autor"  
Nutzer: Azraelevangel
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Registriert seit: 27.10.2005
Anzahl Nachrichten: 2914

geschrieben am: 26.08.2001    um 05:13 Uhr   
Der Wanderer zwischen den Zeiten dreht die gebrochene schwarze Rose nachdenklich zwischen seinen Fingern.
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