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SPUREN |
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geschrieben am: 25.08.2001 um 20:54 Uhr
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Spuren
Ein Mann hatte eines Nachts einen Traum. Er Träumte, dass er mit Gott am Strand entlang spazieren ging. Am Himmel zogen Szenen aus seinem Leben vorbei, und für jede Szene waren
Spuren im Sand zu sehen.
Als er auf die Fußspuren im Sand zurück blickte, sah er, dass manchmal nur eine da war. Er bemerkte weiter, dass dies zu Zeiten größter Not und Traurigkeit in seinem Leben so war. Deshalb fragte er den Herrn: „Herr ich, ich habe bemerkt, dass zu den traurigen Zeiten meines Lebens nur eine Fußspur zu sehen ist. Du hast aber ver-
sprochen, stehts bei mir zu sein.
Ich verstehe nicht, warum Du mich da, wo ich
Dich am nötigsten brauchte, allein gelassen
hast.“
Da antwortete der Herr: „Mein liebes, treues Kind.
Ich liebe Dich und würde Dich niemals verlassen.
In den Tagen, wo du am meisten gelitten hast und mich am nötigsten brauchtest, da, wo Du
nur die eine Fußspur siehst, das war
an den Tagen wo ich Dich getragen habe.“
AusTaize
(bin gar nicht so heilig, ich fand es nur sehr schön geschreiben)
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