| "Autor" |
Friedhof der Nacht |
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geschrieben am: 28.08.2001 um 16:24 Uhr
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Friedhof der Nacht
Der Himmel ist Rabenschwarz.
Man sieht nur den Vollmond...und tausende von Sternen...
Ich gehe aus dem Haus...die Dunkelheit verschluckt meine Umrisse...bin vollkommen mit der Dunkelheit verschmolzen.
Langsam wandere ich die Straße entlang Richtung Friedhof.
Die Leute gucken mir hinterher, tuscheln oder rufen mir etwas zu, doch ich höre deren Sprüche schon lange nicht mehr.
Dann sehe ich es! Das große schmiedeeiserne Tor des Friedhofes taucht aus der Nacht auf.
Langsam schreite ich hindurch und gehe den gewunden Pfad entlang hinein in den Wald zu den alten Gräbern.
Hier fühle ich mich zu Hause...
Dort auf der Lichtung, mein Lieblingsstein!
Ich setze mich neben ihn und lausche den Geräuschen des Waldes um mich herum...dort schreit eine Eule...ich höre Blätterrauschen...alle ist friedlich!
Ich schaue herauf zum Himmel...
Die Sterne funkeln und mir wird klar: Dort oben will ich sein.
Alle schwarzen Seele gehen an den Himmel und werden zu Sternen.
Ich bin auch bald bei euch...noch ist es nicht Zeit, aber es wird nicht mehr lange dauern.
Ich lehne mich zurück, schließe die Augen und lasse mich in meine Traumwelt entführen.
In meiner Traumwelt gibt es keinen Streit, alle werden akzeptiert und man wird wegen seinem Äußerem nicht beschimpft...
Ewig lange Zeit später werde ich wach...etwas tropft auf mich...Regen...
Ich stehe auf, betrachte diesen Regen...milchig weisser Regen, verfärbt vom weichem Licht des Mondes...
...langsam gehe ich den Pfad entlang...mit jedem Schritt verlasse Ãch Stück für Stück meine Traumwelt...die Zivilisation hat mich wieder...ich höre noch ein letztes Mal den Ruf einer Eule...dann bin ich an meiner Haustür angelangt...lege mich ins Bett...lausche einer anderen Welt
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2001 um 14:28 Uhr
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| Aus jedem Stein der einen in den Weg gelegt wird kann man trozdem etwas schönes bauen.... |
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