| "Autor" |
Und über allem weht der Wind so kalt |
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geschrieben am: 30.08.2001 um 18:25 Uhr
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Und über allem weht der Wind so kalt
Vor zwanzig Tagen kam der Tod in die Stadt
In unserem Dorf kaum mehr hundert Mann
Die Ratten zwar kamen als ihre Boten
Und dann begann die Herrschaft der Pest
Eine nach der anderen füllte sich die Pestgruben
Die Hütten im Dorf längst niedergebrannt
Ich weiß nicht mal, wie viele noch am Leben sind
Sie haben sich verkrochen vor dem Untergang
Seit der Doktor starb, führt niemand mehr den Leichenkarren
Süßen Totenruch treibt der Herbstwind über's Land
Längst kann kein Fenster ich mehr öffnen
Der Nachtwind zeugt vom Tod der allgegenwärtig ist.
Nun bin ich allein.
Mein Vater vor acht Tagen
gegangen und heut ist die Mutter ihm gefolgt
Zum Schluss hat sie ihren Sohn nicht mal mehr erkannt.
Und über allem weht der Wind so kalt
Mein letzter Schrei ... schon lange verhallt
Zwei Tage zuvor ist der neue Pestdoktor gekommen
Er schnitt ihre Beulen auf und sprach,
dass er bald wieder nach uns sähe
Mir war so übel, ich hab ihn kaum vernommen.
Was nutzt unser Reichtum uns jetzt
Wenn der Tod uns holt.
Einen nach dem anderen.
Und über allem weht der Wind so kalt
Oben auf dem Berg sieht man niemand mehr
Vielleicht sind jetzt alle schon tot
Seit Tagen hab ich nicht mehr geweint
Da sind keine Tränen mehr
Jetzt ist nichts mehr übrig
Nur mein Leben hab ich noch
Wie lang weiß allein
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.08.2001 um 18:44 Uhr
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| Das ist sehr schön, ich weiss, wie es früher mit dem schwarzen Tod war... Aber kann es sein, dass das Gedicht noch nicht ganz zu Ende ist? Na ja, dann werd ich mal warten, was noch kommt. Rhia |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.08.2001 um 20:44 Uhr
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Stimmt das ist nicht das ende....das ende setz ich jetzt gerade rein.... Geändert am 30.08.2001 um 20:47 Uhr von Apotheosis |
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