| "Autor" |
Akylishron |
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geschrieben am: 01.09.2001 um 00:08 Uhr
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So lange vergessen hallen die Schatten nach,
eine gefallene Stadt und ein gefallenes Reich.
In meinem Geist das Gespinst aus Dunkelheit.
Und eine Macht, die mit allen Mächten brach.
So ewig schon suchend in zerstäubten Ruinen
den Schimmer von Leben in ermattetem Staub.
Der Schimmer von Tod durch marmorne Haut
brennend wie eine Verheißung in Feuerschein.
Flüsternd der Ruf aus der Unwirklichen Land,
liebend wispernder Hauch von Verborgenheit.
Von Kälte zerborstenes Eis im Nichts des Alls.
Doch Stille versiegelt und Schweigen streicht
den toten Katzen gleich, leise, um Elfengebein.
Weinend die Kinder, für niemand mehr lachen
und lachend im Wahne gegen den Weltensang
weben die Engel Sternlicht in entseelter Hand.
Im Buche der Antworten schimmelnde Seiten
von saurer Erdichtung zerfressen sind Wälder,
Tinte aus Blut bricht in gläsernes Himmelszelt,
ein Antworten auf unzählig Heere von Fragen
ist die Geburt des vagen Grüns auf dem Felde.
Wie die Verlorensten in grabeskalten Grüften
wuchern sie wie der wintergrauen Meeresflut
entgegen, wie Efeuschlingen um Eibenstamm.
Eine gefallene Stadt und ein gefallenes Reich.
Der Schimmer von Tod durch marmorne Haut
den toten Katzen gleich, leise, um Elfengebein.
Als sei eine Frage die einzige Antwort im Sein.
(für Gaiasch) |
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