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Der unterbrochene Traum

Nutzer: Apotheosis
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geschrieben am: 02.09.2001    um 15:18 Uhr   
Der unterbrochene Traum

Ich wachte ganz normal auf,
wie an jedem Morgen.
Doch etwas war anders.
Ich spürte es.
Eine unheilvolle Stille lag über der Stadt und das Bild vor meinen Augen änderte sich.
Ich wußte,
daß von nun an jeder Morgen so sein würde wie dieser:
KALT, LEER, GRAU, GEFÜHLLOS und EINSAM.
Schwärze umgab mich und ich konnte kaum etwas sehen,
so dunkel war es.
Mein Herz begann zu rasen und ich lief hinaus.
Ich wollte mir klarmachen,
daß dies alles nur ein Traum war.
Doch es war keiner!
Vor mir erhoben sich die grauen Mauern aus Stein.
An keinem anderen Tag wirkte alles so trostlos.
Ich hatte Angst, denn ich war allein.
Ich spürte,
daß es ab jetzt immer so sein würde.
Niemand würde mehr existieren in meiner Welt.
Niemand, außer mir.
Ich begann zu weinen und meine Tränen tropften hinunter auf den kalten Betonboden.
Doch diese Tränen verschwanden nicht.
Es gab keine Sonne, die sie hätte zum Verdunsten bringen können.
Es gab keinen Menschen,
der mir die Angst und diese Tränen nahm.
Mein Herz begann zu bluten,
aber niemand sah es.
Ich gab nicht auf,
aber ich gewann auch nicht.
Und nun?!
Ich habe immer noch Angst

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