| "Autor" |
Zerrissen... |
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geschrieben am: 03.09.2001 um 16:02 Uhr
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Mein Körper wird von einer großen Schwere überfallen.
Bleierne Schwere.
Mein Kopf ist so voll, dass es weh tut.
Ich brauche Luft, frische Luft.
Mein Kopf droht zu zerplatzen-
in 1000 kleine Teile zu zerspringen... vor Fülle.
Ich kann nichts tun.
Ich zittere.
Mein Körper ist kalt und mir fremd geworden.
Eine Roboter, eine ungehorsame Maschine.
Sie führt nicht einmal mehr meine Befehle aus.
Befehle?!
Vielleicht bin ich dafür schon zu schwach...
Mein Gesicht ist heiß.
Das Salz meiner Tränen brennt auf meiner Haut.
Ich friere wieder.
Ich weine lautlos...
Solange, bis ich keine Tränen mehr habe.
Ein Gefühl von Einsamkeit überkommt mich.
Sehnsucht.
Es legt sich wie ein eisener Ring um die bleierne Schwere.
Ich bin gelähmt.
Ich brauche Luft... ich kann gar nicht so viel frische Luft einatmen wie ich benötige...
Meine Hände ballen sich zu Fäusten.
Ich bin zerrissen.
In mir drin, tief in mir drin, weine ich wieder.
Ganz leise, ohne Widerstand.
Ich bin so klein auf dieser großen, ungerechten, kalten Welt.
So allein. Ein Nichts.
Ohnmächtigkeit. Schwäche.
Ich brauche Nähe.
Nähe, die ich jetzt nicht ertragen könnte...
Meine Augen tun schrecklich weh.
Ich spüre eine große Sehnsucht in mir aufsteigen.
Ich sehne mich nach einem wunderbaren, großen Laster, dich mich langsam mit seinen tonnenschweren, breiten Rädern überrollt.
Sehr langsam.
Nur damit ich spüre, dass ich lebe...
Jeden Knochen einzeln spüren...
Ich will erwachen aus meiner Lähmung.
Bitte. Bitte!
Die Einsamkeit kann so qualvoll sein.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.09.2001 um 22:20 Uhr
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