| "Autor" |
Schweigen |
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geschrieben am: 04.09.2001 um 07:42 Uhr
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Seht dieses Kind dort drüben,
Sein Lachen kann man nicht hören,
da seine Stimme einst zerbrach
in einer Nacht voller Leid und Gewalt.
Es schaut mit großen Augen
dorthin, wohin es blicken muß.
Entsetzen in Kinderaugen.
für manche ein Hochgenuß.
Seht diesen Mann dort gehen,
wie starr und stark seine Augen
und wie sicher er seine Tritte setzt.
Er wagte es erst gestern nicht
mit mir zu sprechen, als ich ihn bat.
Weil er ein Mann sein muß.
Falscher Stolz.
Für solche ein Hochgenuß.
Seht jene Frau mit Tränen im Blick,
wie wenig sie sich beherrschen kann.
Ihre Hände zittern so nervös,
und ihre Lippen beben unkontrolliert.
Was mag sie wohl emfpinden,
was ihr geschehen sein muß?
Seifenopfergefühl.
Für Herzenstaube ein Hochgenuß.
Mancher schon folgte meiner Reise,
und meinem eiskalten Blick.
Bleiben Sie nicht stehen,
kommen Sie doch gleich mit.
Stören Sie sich doch nicht am Worte,
das in einer guten Doku fallen muß.
Ich sehe gern.
Mit allen Folgen doch ein Hochgenuß.
Und seht dort den Spiegel hängen,
ich bleibe wohl stehen.
Ich seh mich nur selbst und in mir
den Spiegel und Schatten darin.
Ihr habt mich zum Schweigen gebracht.
Was ich wohl doch sagen muß...
meine Seele ist stumm.
Das Schweigen ist mir ein Genuß.
Geändert am 04.09.2001 um 07:44 Uhr von Engelsfall |
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