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Des Poeten Elend |
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geschrieben am: 06.09.2001 um 16:37 Uhr
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Des Poeten Elend
Schwere Glieder, die Kraft geht verloren, fliesst von dannen in die Weite
Irgend etwas fliegt hernieder und belastet Geist und Körperhaft
Jeder Versuch des aufrechten Stehens, scheitert und man fällt zur Seite
Das selbe Spiel ums andere mal ihn hat in Stille nun erschafft
Wieder flackern Kerzen und Schatten suchen die Gedankenzüge
Trockene und heiserne Kehle schnürt zu der Seele letztes Flehen
Angst öffnet die Tore zum wahnsinns werden bei Verdacht auf Lüge
Was für kalte Hände streicheln diese Stirn beim wanken Gehen
Jede Zeit scheint zu stehen, wenn das Ziffernblatt mehr Feind als Freund
Manch schlag erhofft sich des Herzens Ruhe zum ewigen Schlaf
Zitternde Hände, die bewegen, obwohl es Geduld ist die nun überschäumt
Ist Vermutung richtig, oder war des Glücksboten Pfeil nicht brav ?
Vernimmt leise säuselnde Stimmen vom linken und vom rechten Fliegenherr
Bricht Band und Binde der Augen, so dass das Licht vermag zu blenden
Liegt hernieder die Gefahr des verloren denkenden Wesens, um so mehr
Wie sieht es aus mit diesem Schicksalsflug, wird er sich jemals wenden ?
Langsam erlischt eine Flamme, doch wird dies Erscheinen keinen ziehen
Warum sollte man etwas entfachen, das der vielen nicht erreicht
Vor der Schönheit Götzenbild erlaubt er sich zu beugen und zu knien
So sieht es aus, des ewigen Poeten Elend, es fliesst dahin . . .ganz seicht ! ? !
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