| "Autor" |
Alles still! |
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geschrieben am: 06.09.2001 um 18:01 Uhr
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Alles still!
Alles still!es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.
Alles still!vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.
Alles still!die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die,von Schnee bedeckt,inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.
Alles still!nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht -
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht.
Theodor Fontane
La_Bomb
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.09.2001 um 18:59 Uhr
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Danke nandris,Dein Lob soll mir Ansporn sein zu weiteren lyrischen und poetischen Aktivitäten ;-)
La_Bomb |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.09.2001 um 19:35 Uhr
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Bin schon lange nicht mehr selbst aktiv,aber es gab tatsächlich mal eine Zeit,da brachte ich meine Gedanken zu Papier.
Blaue Wolken meiner Träume
Lösen sich im Abendrot,
Vor dem Fenster lachen Kinder
Fröhlich einen Bettler tot.
Fröstelnd stehen kahle Bäume
Himmelwärts wächst keiner mehr,
Dann dreht sich die Welt geschwinder-
Und mein Herz wird langsam leer.
Sterne fallen in das Dunkel
Da ist nichts mehr was sie fängt,
Am Ende aller Seligkeiten
Hat sich die Wahrheit still erhängt.
Nur das trügende Gefunkel
Einer alten Sehnsucht bricht-
Dann und wann durch Einsamkeiten
Und verlöscht am eig`nen Licht.
Manchmal hellen sich die Nebel
Trübe Sümpfe leuchten klar,
Zärtlich lockt ein Hauch von Liebe
Ins Vergessen - in Gefahr.
Manche Seelen tragen Knebel-
Stolz,wie andre einen Hut,
Was von gelebten Träumen bliebe?
Auf weissem Schnee ein Tropfen Blut.
Gerhard M. 1983
La_Bomb |
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